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Trotz Lockerungen: Corona-Demo in Stuttgart mit 500.000 Teilnehmer angemeldet

Verhandlungen mit Stuttgart  

Corona-Demo mit 500.000 Teilnehmern angemeldet

17.05.2020, 11:10 Uhr | t-online, dak

Trotz Lockerungen: Corona-Demo in Stuttgart mit 500.000 Teilnehmer angemeldet . Tausende Menschen demonstrieren in Stuttgart gegen Corona-Beschränkungen: Demonstriert wurde auf dem Cannstatter Wasen. (Quelle: imago images/Arnulf Hettrich/Het/Markus Riedle/Archivbild)

Tausende Menschen demonstrieren in Stuttgart gegen Corona-Beschränkungen: Demonstriert wurde auf dem Cannstatter Wasen. (Quelle: Arnulf Hettrich/Het/Markus Riedle/Archivbild/imago images)

Zuletzt demonstrierten ein paar tausend Personen in Stuttgart gegen die Corona-Maßnahmen in ihrer Region. Nun meldeten die Veranstalter eine weitere Demo an – für 500.000 Menschen. Eine unrealistische Zahl.

500.000 Protestierende wollen die Initiatoren der Demonstration gegen die Corona-Verordnungen am Samstag auf der Cannstatter Wasen versammeln. Die Behörden der Stadt Stuttgart stehen der Personenzahl skeptisch gegenüber. Der Pressesprecher der Stadt Stuttgart bestätigte einen entsprechenden Bericht des SWR auf Twitter. Die Stadt sucht nun eine Lösung.

Der Cannstatter Wasen war vergangenen Samstag gut gefüllt. Mehrere tausend Menschen demonstrierten hier und in anderen deutschen Städten gegen die Verordnungen zur Eindämmung des Coronavirus – teilweise mischten sich auch Verschwörungsideologen und Rechtsextreme unter die Protestierenden.

Die Stadt Stuttgart begrenzte die Zahl der Teilnehmer auf Zehntausend und mahnte die Initiatoren, den Abstand von eineinhalb Metern vor Ort einzuhalten. Mit der Anmeldung von 500.000 Teilnehmern setzten die Veranstalter noch eine Schippe drauf. Der Pressesprecher der Stadt twitterte: "Es gibt in Stuttgart keinen Platz für eine Kundgebung dieser Größe in Zeiten der Pandemie." 

Am Donnerstag will die Stadt ihre Entscheidung bezüglich der Teilnehmerzahl bekanntgeben, berichtet der SWR. Darüber sei man mit den Veranstaltern im Gespräch. Auch müsse die An- und Abreise der Corona-Gegner besser koordiniert werden. Eines steht schon fest: Die Polizei soll bei Verstößen gegen die Corona-Verordnungen härter durchgreifen. Es soll etwa strenger kontrolliert werden. Halten sich Personen nicht an Mindestabstände oder die Maskenpflicht, sollen 300 Euro Bußgeld fällig sein.

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