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Stuttgart 21: Grün-Schwarz verständigt sich auf Vorhaben


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Grün-Schwarz verständigt sich auf Vorhaben für Stuttgart 21

Von dpa
Aktualisiert am 03.05.2021Lesedauer: 1 Min.
Bauarbeiter betonieren die 14. Kelchstütze auf der Baustelle des neuen Hauptbahnhofs, der zum Bahnprojekt Stuttgart 21 gehört (Archivbild): Die designierte grün-schwarze Regierungskoalition hat sich auf die weiteren Pläne für Stuttgart 21 geeinigt.
Bauarbeiter betonieren die 14. Kelchstütze auf der Baustelle des neuen Hauptbahnhofs, der zum Bahnprojekt Stuttgart 21 gehört (Archivbild): Die designierte grün-schwarze Regierungskoalition hat sich auf die weiteren Pläne für Stuttgart 21 geeinigt. (Quelle: Sebastian Gollnow/dpa-bilder)
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Die designierte Regierungskoalition hat sich auf weitere Pläne für Stuttgart 21 geeinigt: Das Bauprojekt soll um eine weitere Station und einen Tunnel ergänzt werden.

Grüne und CDU haben sich bei ihren Koalitionsverhandlungen darauf verständigt, das milliardenschwere Bahnprojekt Stuttgart 21 mit Ergänzungen leistungsfähiger zu machen. So soll es einen Gäubahntunnel zwischen dem Flughafen Stuttgart und Böblingen geben sowie eine unterirdische Ergänzungsstation neben dem neuen Durchgangsbahnhof in der Stuttgarter Innenstadt, hieß es am Montag aus Parteikreisen. Zuerst hatten die "Stuttgarter Zeitung" und die "Stuttgarter Nachrichten" darüber berichtet.

Die designierte Koalition geht aber davon aus, dass die Kosten für beide Projekte größtenteils der Bund übernimmt. Der Gäubahntunnel müsse in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommen werden, hieß es. Die Kosten würden auf über eine Milliarde Euro geschätzt.

Auch den Zusatzbahnhof, über den S-Bahnen und der Regionalverkehr laufen würde, soll der Bund finanzieren. Hier wird mit einem niedrigen dreistelligen Euro-Betrag gerechnet. Die Station soll sechs Gleise haben, ein Kopfbahnhof sein und den achtgleisigen Durchgangsbahnhof entlasten.

Es geht nur langsam voran

Die Modernisierung der Gäubahn wird seit Jahrzehnten diskutiert. Ein Ausbau soll die Fahrzeit zwischen Stuttgart und Zürich von aktuell drei Stunden für Reisende verkürzen. Außerdem sollen der steigende Güterverkehr aufgefangen und die Straßen entlastet werden.

Der Ausbau kommt aber seit Jahren nur langsam voran. Weitere Details zu den Plänen der künftigen grün-schwarzen Regierung sollen am Mittwoch bei der Vorstellung des Koalitionsvertrags erläutert werden.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
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Von Michael Ströbel
BöblingenCDUFlughafen Stuttgart

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