• Home
  • Regional
  • Stuttgart
  • Land will "gr├╝nen Wasserstoff" mit 358 Millionen f├Ârdern


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild f├╝r einen TextFormel-1-Pilot Albon aus Klinik entlassenSymbolbild f├╝r einen TextHorror-Unfall schockt die Formel 1Symbolbild f├╝r einen TextUS-Polizei erschie├čt AfroamerikanerSymbolbild f├╝r einen TextGletschersturz: Noch Dutzende VermissteSymbolbild f├╝r einen TextPaus will ├ärzte-Ausbildung ├ĄndernSymbolbild f├╝r einen TextSturm in Sydney: Frachtschiff gestrandetSymbolbild f├╝r einen Text"Polizeiruf 110": Kannten Sie die Mutter?Symbolbild f├╝r einen TextKultregisseur mit 59 Vater gewordenSymbolbild f├╝r einen TextTheater-Star Peter Brook ist totSymbolbild f├╝r einen TextFiona Erdmann bringt Baby in NotaufnahmeSymbolbild f├╝r einen TextGr├Â├čtes Sch├╝tzenfest der Welt startetSymbolbild f├╝r einen Watson TeaserS├╝le tritt gegen den FC Bayern nachSymbolbild f├╝r einen TextDeutschland per Zug erkunden - jetzt spielen

Land will "gr├╝nen Wasserstoff" mit 358 Millionen f├Ârdern

Von dpa
06.07.2021Lesedauer: 2 Min.
Winfried Kretschmann
Ministerpr├Ąsident Winfried Kretschmann. (Quelle: Bernd Wei├čbrod/dpa/Archivbild/dpa-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Gr├╝n-Schwarz in Baden-W├╝rttemberg will dem "gr├╝nen Wasserstoff" mit einer Finanzspritze f├╝r die Industrie zum Durchbruch verhelfen und den S├╝dwesten zu einem f├╝hrenden Standort f├╝r alternative Antriebstechnologien machen. Um die Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologie rasch voranzubringen, ist das Land bereit, entsprechende Projekte mit bis zu 358 Millionen Euro zu f├Ârdern.

Voraussetzung ist, dass die Vorhaben des Gemeinschaftsunternehmens von Daimler und Volvo, Cellcentric, sowie von ElringKlinger, Freudenberg, Daimler Truck und Bosch auch vom Bund unterst├╝tzt werden.

Ministerpr├Ąsident Winfried Kretschmann (Gr├╝ne) rechtfertigte die Hilfen am Dienstag damit, dass derzeit mit den Technologien noch kein Geld verdient werden k├Ânne. Wenn man sich weigere, an der europ├Ąischen Wasserstoff-Allianz teilzunehmen, gehe die F├Ârderung in andere L├Ąnder. "So einfach ist die Welt."

Umweltministerin Thekla Walker (Gr├╝ne) sagte: "Ohne gr├╝nen Wasserstoff werden wir unsere Klimaschutzziele nicht erreichen." Zudem m├╝ssten die beg├╝nstigten Firmen auch einen Eigenanteil stemmen. Von der F├Ârderung profitierten auch der Maschinen- und Anlagenbau im Land.

Der gr├Â├čte Batzen der F├Ârdermittel k├Ânnte an das Gemeinschaftsunternehmen Cellcentric von Daimler und Volvo flie├čen, wenn sich beide Unternehmen entscheiden, im S├╝dwesten eine Brennstoffzellen-"Gigafactory" zu errichten: Dann w├╝rden insgesamt 602 Millionen Euro flie├čen, davon 181 Millionen vom Land. Martin Daum, der Chef der Daimler-Truck-Sparte, die im Herbst vom Gesamtkonzern abgespalten werden und an die B├Ârse gebracht werden soll, lobte die Hilfen der Landesregierung. "Denn es kommt jetzt darauf an, die Transformation zu einem emissionsfreien Transport der Zukunft entschlossen anzugehen und zu gestalten."

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Die Lage in Deutschland ist ein Skandal
Obdachloser in D├╝sseldorf: Immer mehr Menschen leben in Armut.


Gro├če Industrieunternehmen entwickeln f├╝r die Kombination aus Wasserstoff und Brennstoffzellen schon seit Jahren mit viel Geld L├Âsungen - beispielsweise, aber nicht nur f├╝r die Anwendung in Fahrzeugen als Alternative zu batterieelektrischen Antrieben. "Der Brennstoffzellen-Antrieb ist aufgrund der h├Âheren Energiedichte von Wasserstoff vor allem f├╝r flexible und anspruchsvolle Fernverkehrseins├Ątze geeignet", sagte Daum.

Vor allem "gr├╝ner" Wasserstoff, f├╝r dessen Herstellung ├ľkostrom eingesetzt wird, soll beim klimafreundlichen Umbau von Produktionsprozessen in der Wirtschaft eine gro├če Rolle spielen - also bei der Energiewende weg von den fossilen Brennstoffen Kohle und Gas. Eingesetzt werden soll der "gr├╝ne" Wasserstoff etwa zur Herstellung synthetischer Kraftstoffe bei Autos, als Treibstoff in Brennstoffzellen-Fahrzeugen oder als Rohstoff in der Industrie.

Bosch-Chef Volkmar Denner sagte, ohne eine Wasserstoff-Wirtschaft werde Europa nicht klimaneutral. Der Technologiekonzern hatte zuletzt angek├╝ndigt, im Jahr 2024 mit der Serienfertigung von station├Ąren Brennstoffzellensystemen zur Energiegewinnung beginnen zu wollen. In den kommenden Jahren will das Unternehmen dazu einen dreistelligen Millionenbetrag in die Marktreife der sogenannten Festoxid-Brennstoffzelle investieren. Diese Hochtemperatur-Brennstoffzelle gilt als ein m├Âglicher Baustein f├╝r nachhaltige Energiegewinnung in der Zukunft und kann f├╝r eine vernetzte, dezentrale Energieversorgung zum Beispiel von St├Ądten, Fabriken, Rechenzentren oder Ladeparks von Elektro-Fahrzeugen dienen.

Insgesamt sollen sich 62 deutsche Projekte an einer gro├čen europ├Ąischen Wasserstoff-Allianz beteiligen. Die Projekte sollen mit mehr als acht Milliarden Euro staatlich gef├Ârdert werden.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Neueste Artikel
  • Michael_Stroebel_04
Von Michael Str├Âbel
DaimlerFreudenbergVolvoWinfried Kretschmann

t-online - Nachrichten f├╝r Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Str├Âer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverl├Ąngerung FestnetzVertragsverl├Ąngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website