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Razavi kritisiert Stopp staatlicher F├Ârderung f├╝r Hausbau

Von dpa
25.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Wohnungen
Blick auf die Fassaden von Wohnh├Ąusern. (Quelle: Nicolas Armer/dpa/Symbolbild/dpa-bilder)
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Wohnungsbauministerin Nicole Razavi (CDU) hat mit Unverst├Ąndnis auf den Stopp staatlicher F├Ârderungen f├╝r energieeffiziente Neubauten reagiert. Die Ank├╝ndigung sei ungl├╝cklich, sagte die CDU-Politikerin am Dienstag in Stuttgart. Wer einen entsprechenden Antrag gestellt habe, kalkuliere auch bei der Finanzierung mit dem Geld. Notwendig sei Verl├Ąsslichkeit bei dem Thema, besonders auch wenn es um den sozialen Wohnungsbau gehe.

Die Bundesregierung hatte die Programme angesichts einer Antragsflut und drohender Mehrkosten in Milliardenh├Âhe gestoppt. Konkret k├Ânnen ab sofort zun├Ąchst keine neuen Antr├Ąge f├╝r F├Ârdermittel f├╝r die Programme der staatlichen F├Ârderbank KfW in der Bundesf├Ârderung f├╝r energieeffiziente Geb├Ąude gestellt werden. Dies gilt f├╝r das sogenannte Effizienzhaus 55 im Neubau, das Effizienzhaus (EH) 40 im Neubau sowie die energetische Sanierung. Die Neubauf├Ârderung des Effizienzhauses 55 w├Ąre ohnehin zum Monatsende ausgelaufen.

Letzteres ist nach Angaben eines Sprechers des Wohnungsbauministeriums Standard beim sozialen Wohnungsbau in S├╝dwesten, um F├Ârdergelder zu bekommen. Razavi sagte, wenn der Bund an seiner Entscheidung festhalte, bleibe dem Land nichts anderes ├╝brig, als den Wegfall des Kfw-55-Zuschusses im eigenen Wohnbauf├Ârderprogramm zu kompensieren, denn sonst entst├╝nden auch beim sozialen Wohnungsbau gro├če Finanzierungsl├╝cken. Konkret w├╝rde das nach Angaben eines Sprechers Folgendes bedeuten: Eine Erh├Âhung der F├Ârderung um 18.000 Euro je neuer Wohneinheit bei der Mietwohnraumf├Ârderung und um 20.000 Euro je Wohneinheit bei der F├Ârderung von selbst genutztem Wohneigentum.

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├ťber die Zukunft der Neubauf├Ârderung f├╝r EH40-Neubauten soll z├╝gig entschieden werden, so das Wirtschaftsministerium in Berlin. Die Einstufung bedeutet, dass das Geb├Ąude nur 55 Prozent beziehungsweise 40 Prozent der Energie verbraucht, die ein Standardhaus ben├Âtigt. Eine Ma├čnahme f├╝r mehr Energieeffizienz ist etwa W├Ąrmed├Ąmmung.

Heftige Kritik am Vorgehen der Bundesregierung ├╝bte auch die Wirtschaft. Das wirke f├╝r den Wohnungsbau wie eine Vollbremsung bei Vollgas ohne Sicherheitsgurt, erkl├Ąrte der Landesverband Freier Immobilien- und Wohnungsbauunternehmen.

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