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Wolfsburg: Stadt startet Offensive gegen Schottergärten

Schädlich für ökologische Vielfalt  

Stadt startet Offensive gegen Schottergärten

17.09.2020, 12:22 Uhr | t-online

Wolfsburg: Stadt startet Offensive gegen Schottergärten. Ein Schottergarten vor einem Wohnhaus (Symbolbild): Die Versiegelung von großen Flächen schadet dem Kleinklima und der Biodiversität. (Quelle: imago images/U. J. Alexander)

Ein Schottergarten vor einem Wohnhaus (Symbolbild): Die Versiegelung von großen Flächen schadet dem Kleinklima und der Biodiversität. (Quelle: U. J. Alexander/imago images)

Schottergärten schaden der biologischen Vielfalt, dem Kleinklima und verstoßen zusätzlich häufig gegen Baurecht. Die Stadt Wolfsburg will nun mit einer Informationsoffensive gegen die großflächigen Versiegelungen vorgehen. 

Die Stadt Wolfsburg will gegen Schottergärten vorgehen. Immer häufiger legen Grundstücksbesitzer diese nämlich um ihre Häuser an. Solche großflächigen Versiegelungen verstoßen jedoch häufig gegen baurechtliche Bestimmungen in Bezug auf die Gartengestaltung. Außerdem haben sie viele negative Auswirkungen auf das Kleinklima, die biologische Vielfalt sowie den Wasserhaushalt. Deshalb hat die Stadt Wolfsburg nun eine Informationsoffensive gegen die umstrittene Gartengestaltung gestartet, wie sie am Donnerstag mitteilte. 

Gemeinsam mit dem Agenda-21 Forum und dem Nabu habe man eine Infomappe für Hausbauer und -besitzer erarbeitet, hieß es. Hiermit ließen sich etwa baurechtliche Vorschriften für das jeweilige Grundstück von vornherein richtig umsetzen. So könnten Eigentümer restriktiven Maßnahmen wie etwa einem teuren Rückbau des eigenen Schottergartens entgehen, erklärte die Stadt weiter. 

In einem ersten Schritt wollen Mitarbeitende der Stadt nun in den kommenden Wochen das Infomaterial zu den Schottergärten sowie zu nachhaltigen Alternativen an die Bürger verteilen. "Wenn möglich wird dabei auch das persönliche Gespräch gesucht. Hierbei wird es nicht ausschließlich um Gärten, sondern auch um die örtlichen Bauvorschriften gehen", kündigte Stadtbaurat Kai-Uwe Hirschheide an. 

Verwendete Quellen:

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