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Jamie-Lee: So klingt ihr Debütalbum "Berlin"

Album-Kritik Jamie-Lee "Berlin"  

Ohne Ecken und Kanten - so klingt Jamie-Lees Debütalbum

29.04.2016, 09:36 Uhr | Lars Schmidt, t-online.de

Jamie-Lee: So klingt ihr Debütalbum "Berlin". Das Cover von Jamie-Lees Debütalbum "Berlin". (Quelle: Universal Music)

Das Cover von Jamie-Lees Debütalbum "Berlin". (Quelle: Universal Music)

Viel wurde in den vergangenen Wochen über unsere ESC-Teilnehmerin Jamie-Lee Kriewitz geschrieben und gesprochen. Wurde ihre Person analysiert und ihre Chancen beim Song Contest diskutiert. Nun lässt die jungen Sängerin endlich ihre Musik sprechen. Ihr Debütalbum "Berlin" steht seit heute in den Läden.

Mein erster Eindruck: Es ist recht ruhig. Die meisten Song passen sich der melancholischen Stimmung des ESC-Titels "Ghost" an. Die Stimme von Jamie-Lee dominiert die Lieder. Die Instrumentierung hält sich dagegen dezent zurück.

Kein "Ghost"-Nachfolger in Sicht

Jamie-Lee beschrieb ihr Album im Interview mit t-online.de so: "Viele Lieder haben dieselbe emotionale und melancholische Richtung wie 'Ghost'. Sie handeln von Geschichten, die mir und meinen Freunden im letzten Jahr in Berlin rund um 'The Voice' passiert sind und was ich so erlebt habe. Es gibt viele elektronische Beats, aber auch akustische Sachen."

Insgesamt bleibt "Berlin" aber ziemlich vorhersehbar. Man hört den von DJ Thomilla produzierten Nummern an, dass sie sich an internationalen Pop-Produktionen - etwa von Miley Cyrus - orientieren. Lediglich der Titeltrack überrascht mit seiner ganz speziellen Stimmung und dem markanten Gitarrenspiel. Ein potenzieller Hit-Nachfolger von "Ghost" lässt sich auch nicht identifizieren. "Visions" ist für meinen Geschmack das stärkste Stück nach "Ghost", hat aber zu viele Ähnlichkeiten mit dem ESC-Song.

"Berlin" klingt einfach nett

Dass beim Debütalbum eines Casting-Stars keine Experimente gewagt werden, ist klar. Dennoch hätte ich mich bei einer Künstlerin wie Jamie-Lee - die mit ihrem Manga-Style ja schon rein optisch alles andere als angepasst aussieht - gewünscht, dass sie auch musikalisch etwas unangepasster ist. Aber Ecken und Kanten sucht man in ihren Songs vergebens. Dennoch ist "Berlin" ein solides, sympathisches Werk. Oder um es mit einem Wort zu sagen: Nett.

"Berlin" von Jamie-Lee erscheint am 29. April 2016.

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