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Datenschutz im Browser: Neue Firefox-Version schützt vor Fingerprintern

Datenschutz im Browser  

Neue Firefox-Version schützt vor Fingerprintern

27.05.2019, 11:20 Uhr | dpa

Datenschutz im Browser: Neue Firefox-Version schützt vor Fingerprintern. Der Firefox-Browser schützt bei Bedarf vor ungewollten Datensammlern.

Der Firefox-Browser schützt bei Bedarf vor ungewollten Datensammlern. Foto: Robert Günther. (Quelle: dpa)

Berlin (dpa/tmn) - Mozilla hat seinen Browser Firefox mit neuen Privatsphäre-Funktionen ausgestattet. Nutzer können in der ab sofort verfügbaren Version 67.0 sogenanntes Fingerprinting und Kryptomining blockieren. Das teilte Mozilla in einem Blogeintrag mit.

Die neuen Optionen finden sich in den Einstellungen unter dem Punkt "Datenschutz & Sicherheit". Dort lassen sich unter "Seitenelemente blockieren" im Reiter "Benutzerdefiniert" Währungsberechner (Cryptominer) und Identifizierer (Fingerprinter) sperren.

Fingerprinting ist eine besonders ausgefeilte Art des Trackings. Vereinfacht gesagt, wird ein digitaler Fingerabdruck erstellt, mit dem Nutzer im Internet identifizierbar sind. So könnten Dritte etwa das Surfverhalten analysieren, ohne das man das möchte.

Skripte zum Fingerprinting sind unsichtbar in viele Webseiten eingebettet, heißt es im Support-Bereich von Mozilla. Den Fingerabdruck erstellen diese durch ein Abbild der Computer-Konfiguration. Damit werde man im Netz verfolgbar, selbst wenn man seine Cookies immer lösche.

Kryptomining wiederum ist ein Prozess, bei dem die Leistung des eigenen Computers angezapft wird, um sogenannte Kryptowährungen zu erzeugen. Das verlangsamt den Rechner.

In der neuen Firefox-Version lassen sich künftig im Privaten Modus Passwörter speichern. Nutzer können hier nun auch entscheiden, welche Erweiterungen (Add-ons) sie aktivieren oder deaktivieren wollen. Dies fragt der Browser bei der Installation eines neuen Add-ons jedes Mal ab. Standardmäßig sind Add-ons im Privaten Modus deaktiviert.

Webseiten soll das neue Firefox schneller laden, indem bestimmte Skripte Vorrang bekommen, wie Mozilla erklärt. Lange nicht genutzte Tabs sollen auf eine Art "Stand-by" gestellt werden, wenn der Browser erkennt, dass der Arbeitsspeicher des Rechners zu stark ausgelastet ist. Das soll die Leistung verbessern.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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