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Fernsehen: Wie Sie das Bild verbessern können

Einstellungs-Tipps  

Wie Sie das Bild Ihres Fernsehers verbessern können

29.02.2020, 09:42 Uhr | avr, t-online.de

Fernsehen: Wie Sie das Bild verbessern können. Ein Mann bedient eine Fernbedienung: Wer ein gutes Bild will, sollte am Fernseher die richtigen Einstellungen vornehmen.  (Quelle: Getty Images/gpetric)

Ein Mann bedient eine Fernbedienung: Wer ein gutes Bild will, sollte am Fernseher die richtigen Einstellungen vornehmen. (Quelle: gpetric/Getty Images)

Manchmal sind die Farben zu kontrastarm, andere Male ist das Bild zu dunkel: Mit verschiedenen Einstellungen können Nutzer an einem Fernseher das Bild verbessern. Wir zeigen, worauf Sie achten müssen.

Im Geschäft sah das Bild noch super aus, doch Zuhause wirken die Farben auf dem neuen Fernseher plötzlich trüb und blass. Wer hier ein optimales Ergebnis will, muss die Einstellungen des Geräts optimieren. Wir zeigen, worauf sie achten müssen.

Expertin rät zu Kinomodus

In Läden müssen sich Fernseher im hellen Licht gegenüber Konkurrenzgeräten behaupten, darum sind sie meist knalliger eingestellt, sagt Ulrike Kuhlmann vom Fachmagazin "c't". "Bei der Installation sollten Nutzer darum tunlichst die Grundeinstellung für 'Zuhause' wählen", erklärt Kuhlmann.

Wer ein gutes Bild will, solle dann den Kino-Modus aktivieren. Je nach TV-Hersteller heißt er auch Cinema-Mode oder Movie-Mode. Einige Fernseher bieten in diesem Modus zudem Einstellungen für eine helle oder dunkle Umgebung. "Kinomodus und helle Umgebung passt fast immer", sagt Kuhlmann. Vom Standard-Modus, den die Fernseher für gewöhnlich beim ersten Anschalten nutzen, rät Kuhlmann eher ab: "Der ist okay, aber nicht gut". Bei sehr billigen Fernsehern sollte man auch im Kino-Modus keine gute Bildqualität erwarten.

Hautfarben sind kritisch

Um zu erkennen, ob der Fernseher tatsächlich richtig eingestellt ist, sollten Nutzer auf die Hautfarben der Gesichter achten, sagt Kuhlmann. Denn: "Menschen wissen, wie Gesichter aus ihrem Kulturkreis aussehen", sagt Kuhlmann. "Sind Gesichter farbstichig, bemerken sie das sofort."

Viele Geräte bieten auch einen Dynamik-Modus. Der führt zu knalligen und überschärften Bildern. Kuhlmann rät daher nur bei sehr heller Umgebung zum Dynamik-Modus. "Im lichtdurchfluteten Wohnzimmer darf das Bild ruhig etwas knalliger sein", sagt Kuhlmann. An der Helligkeit an sich herumzuschrauben, ist umständlich und bringt laut Kuhlmann wenig. Das Bild wirke dann immer noch kontrastarm.

Bei Testbildern gibt es einiges zu beachten

Wer ein perfektes Ergebnis will, müsse mit Kalibrierungsgeräten das Bild optimieren. Manche Seiten raten aber auch dazu, ein Testbild auf den Fernseher zu laden. So sollen Nutzer manuell den richtigen Kontrast oder Helligkeit einstellen können.

Kuhlmann rät hier zur Vorsicht: Wer das Testbild beispielsweise über ein Gerät anzeigen lässt, das am HDMI-1-Steckplatz angeschlossen ist, muss darauf achten, dass der Fernseher die Bildeinstellungen auch für andere Anschlüsse übernimmt.

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Was noch wichtig ist

Wer möchte, kann die Wiedergabe schnell bewegter Bilder optimieren. Die zugehörige Einstellung im Menü enthält meist das Schlagwort "Motion", sagt Kuhlmann. Damit berechnet der Fernseher Zwischenbilder, Ruckler (Judder) bei Kamerafahrten werden so geglättet.

Während Fußballspielen sollten Nutzer aber auf die Motion-Optimierung verzichten oder sie zumindest stark reduzieren. "Sonst kann man bei Flanken nicht mehr richtig abschätzen, wo der Ball landet", sagt Kuhlmann. "Das irritiert total".

Fürs Gaming empfiehlt Kuhlmann den Standard- oder den Gaming-Modus, falls das Gerät einen besitzt. Wer einen PC an den Fernseher angesteckt hat, sollte das Bildformat auf "1:1" beziehungsweise "Just Scan" stellen. Dann wird das Bild an den Rändern nicht abgeschnitten.

Was ist der richtige Sitzabstand?

Für den richtigen Sitzabstand zum Fernseher ist neben der Bildschirmgröße auch die Auflösung wichtig. Das berichtet die Fachzeitschrift "Video" (3/2019). Um die minimale Distanz zwischen Augen und Fernseher auszurechnen, gilt folgende Gleichung als Faustregel: Bei UHD-Geräten wird die Höhe des Bildschirms mit 1,5, bei Full-HD-Geräten mit 3 multipliziert. Das Produkt daraus ergibt den Mindestabstand in Zentimetern.

Ein Beispiel: Bei einem Full-HD-Fernseher mit einer Bildschirmdiagonale von 65 Zoll sollten Nutzer mindestens 2,40 Meter weit weg sitzen, bei einem ebenso großen UHD-Gerät genügen 1,20 Meter Distanz. Mit vierfach höherer Auflösung halbiere sich folglich der Mindestabstand bei TV-Geräten mit gleicher Displaygröße.

Verwendete Quellen:

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