• Home
  • Digital
  • Studie: Corona-Pandemie treibt Abschied von Brief und Fax voran


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild fĂŒr einen TextRussland droht NorwegenSymbolbild fĂŒr einen TextWĂ€rmepumpen fĂŒr alle? Neue OffensiveSymbolbild fĂŒr einen TextEx-FDP-Chef ist totSymbolbild fĂŒr ein VideoRussische Panzerkolonne fĂ€hrt in eine FalleSymbolbild fĂŒr einen TextTennis: Deutsche attackiert PartnerinSymbolbild fĂŒr einen TextDiese Produkte sind drastisch teurerSymbolbild fĂŒr einen TextWerder Bremen mit Transfer-DoppelschlagSymbolbild fĂŒr ein Video"Große Tennis-Karriere geht zu Ende"Symbolbild fĂŒr einen Text"Bauer sucht Frau"-Paar erwartet BabySymbolbild fĂŒr einen TextZDF-Serienstar von Freundin getrenntSymbolbild fĂŒr einen TextLeipzigerin von Scientology verschleppt?Symbolbild fĂŒr einen Watson TeaserLena Meyer-Landrut plant radikalen SchrittSymbolbild fĂŒr einen TextSchlechtes Hören erhöht das Demenzrisiko

Corona-Pandemie treibt Abschied von Brief und Fax voran

Von dpa
17.05.2022Lesedauer: 2 Min.
Die Digitalisierung der deutschen Wirtschaft hat sich weiter beschleunigt.
Die Digitalisierung der deutschen Wirtschaft hat sich weiter beschleunigt. (Quelle: Silas Stein/dpa./dpa)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Berlin (dpa) - Die Digitalisierung der deutschen Wirtschaft hat sich im zweiten Jahr der Corona-Pandemie weiter beschleunigt. Das ist das Ergebnis einer reprÀsentativen Umfrage des Digitalverbands Bitkom unter Firmen ab 20 BeschÀftigten, die am Dienstag in Berlin vorgestellt wurde.

Aus den Ergebnissen lÀsst sich ablesen, dass in den Unternehmen die Kommunikation immer seltener per Brief und Fax stattfindet. Erstmals nutzt weniger als die HÀlfte der Unternehmen (48 Prozent) hÀufig oder sehr hÀufig die Briefpost. Im ersten Corona-Jahr 2020 lag dieser Wert noch bei 56 Prozent, 2018 sogar bei 71 Prozent.

Auch das Fax wird zum Auslaufmodell: Nur noch 40 Prozent faxen hĂ€ufig Dokumente. Vor zwei Jahren waren es noch 49 Prozent, 2018 sogar noch 62 Prozent. "Wir reden ja schon lĂ€nger vom papierlosen BĂŒro. Jetzt rĂŒckt zumindest das papierarme BĂŒro ein gutes StĂŒck nĂ€her", sagte Bitkom-PrĂ€sident Achim Berg.

Hybrides Arbeiten als Standard

Corona sei offensichtlich der Anstoß fĂŒr viele ĂŒberfĂ€llige Digitalisierungsmaßnahmen gewesen. "Die Digitalisierung der Kommunikationswege ist unumkehrbar - und sie hat sich noch einmal deutlich beschleunigt", sagte Berg. "War der Einsatz etwa von Videokonferenzen und Kollaborationstools durch die Pandemie in vielen Unternehmen zunĂ€chst erzwungen oder aus der Not geboren, so haben die vielfĂ€ltigen Vorteile inzwischen auch Zweifler ĂŒberzeugt. Das hybride Arbeiten wird der Standard."

ANZEIGEN
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Polizei nimmt "Querdenken"-GrĂŒnder Michael Ballweg fest
Michael Ballweg: Er ist GrĂŒnder der Initiative "Querdenken"


Quasi alle Unternehmen kommunizieren per E-Mail (100 Prozent) und Festnetz-Telefonen (96 Prozent). Smartphones nutzen 83 Prozent der Unternehmen sehr hÀufig oder hÀufig - vor zwei Jahren waren es 81 Prozent und 2018 erst 51 Prozent. In der Corona-Pandemie haben aber vor allem Videokonferenzen einen Schub erhalten. Sie gehören mittlerweile in 72 Prozent der Unternehmen zum Alltag, 2020 waren es noch 61 Prozent und 2018 nur 48 Prozent. Jedes zweite Unternehmen nutzt inzwischen Messenger (51 Prozent), ein leichter Anstieg im Vergleich zur Studie vor zwei Jahren (50 Prozent). Kollaborationstools wie Slack, Microsoft Teams oder Google Workspace setzen 40 Prozent ein (2020: 36 Prozent).

Potenziale noch nicht ausgeschöpft

Bei der Nutzung der digitalen Werkzeuge zum gemeinsamen Arbeiten wird das Potenzial nach EinschĂ€tzung des Bitkom allerdings noch lange nicht ausgeschöpft. So nutzen die meisten Unternehmen nur die elementaren Funktionen: 88 Prozent der Unternehmen greifen auf Audio- oder Videokonferenzen der Kollaborations-Lösungen zurĂŒck, 83 Prozent nutzen das Terminmanagement. Bei den Einzel- oder Gruppenchats (81 Prozent) oder der Dateiablage fĂŒr die Zusammenarbeit an Dokumenten (77 Prozent) sind die Nutzungswerte Ă€hnlich hoch.

Komplexere Aufgaben werden dagegen seltener mit diesen Tools erledigt. Die Option einer Verteilung und Verfolgung von Aufgaben nutzen 65 Prozent, die Zusammenarbeit mit Externen wie Kunden oder Zulieferern immerhin noch 63 Prozent. Beim Wissensmanagement (41 Prozent) oder der Nutzung virtueller ArbeitsrÀume (41 Prozent) liegen die Werte dagegen deutlich niedriger. "HÀufig werden in den Unternehmen noch die alten, analogen AblÀufe einfach digital nachgebildet", sagt Berg. "Weitere Effizienzgewinne sind möglich, wenn die völlig neuen Möglichkeiten digitaler Tools auch in den Arbeitsalltag und die Unternehmensprozesse integriert werden."

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingANZEIGEN

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Neueste Artikel
  • Rahel Zahlmann
  • Adrian Roeger
Von Rahel Zahlmann, Adrian Röger

t-online - Nachrichten fĂŒr Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagram

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlÀngerung FestnetzVertragsverlÀngerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website