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Schwere Sicherheitslücke in Intel-Prozessoren entdeckt: Nicht lösbares Problem


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Firma entdeckt Sicherheitslücke in allen Intel-Prozessoren

Von t-online, jnm

Aktualisiert am 07.03.2020Lesedauer: 1 Min.
Intel Prozessor: Eine Sicherheitslücke soll alle Chips der vergangenen fünf Jahre betreffen
Intel Prozessor: Eine Sicherheitslücke soll alle Chips der vergangenen fünf Jahre betreffen (Quelle: Schöning/imago-images-bilder)
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Ein russisches Sicherheitsunternehmen hat in der Chip-Architektur von Intel-Prozessoren eine Schwachstelle entdeckt, die sich nicht schließen lässt. Angreifer könnten so Schadsoftware auf Computer einschleusen.

Vor rund zwei Jahren machten zwei spektakuläre Sicherheitslücken von sich Reden: "Spectre" und "Meltdown". Das besondere an ihnen: Sie waren fester Bestandteil von Millionen Intel-Prozessoren und ließen sich nicht ohne weiteres beheben.

Jetzt hat das russische Sicherheitsunternehmen Positive Technologies auf eine weitere Lücke hingewiesen, die offenbar alle Intel-Prozessoren und Mainboard-Chipsätze der vergangenen fünf Jahre betrifft: Durch eine – ebenfalls fest im Chip verdrahtete – Lücke, ist ein wichtiger Sicherheitsbereich während des Bootvorgangs kurzzeitig ungeschützt.

Intel CPUs und Chipsätze sind angreifbar

Im Ergebnis könnten Angreifer etwa ihre Zugriffsrechte erweitern und bösartige Programme ausführen – auch seien bestimmte Verschlüsselungsmechanismen betroffen.

Intel wurde vorab über die Lücke informiert und bietet entsprechende Firmwareupdates an. Sie sollten per Update über die jeweiligen PC- oder Mainboard-Hersteller verteilt werden. Wer ein Intel-Mainboard nutzt, kann ein Update direkt über Intels Support-Seite herunterladen.

Laut Intel sollen die Sicherheitsupdates immerhin gegen einen Angriff über das Netzwerk schützen können. Ganz schließen lasse sich die Lücke aber nicht, wie Positive Technologies in einem Blogeintrag erklärt. Wenn Angreifer direkt Zugriff auf den Computer haben, könne die Schwachstelle trotz Patch ausgenutzt werden.

Unmittelbare Gefahr ist nicht groß – Auswirkungen schon

Die unmittelbare Gefahr für Millionen von betroffenen PCs ist derzeit nicht sehr hoch, auch weil eine Ausnutzung dieser Lücke sehr kompliziert sei. Dennoch ist ein Grundpfeiler von Intels in die Hardware integriertem Sicherheitskonzept vermutlich unrettbar beschädigt – was künftig ein Umdenken in vielen Sicherheitsbereichen auf Intel-Plattformen erfordern könnte.

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Verwendete Quellen
  • Ars Technica: 5 years of Intel CPUs and chipsets have a concerning flaw that’s unfixable
  • Positive Technologies: I
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