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Bilder aufhängen: Tipps für die Wandgestaltung mit Bildern

Bilder aufhängen  

Bilder richtig aufhängen

08.09.2016, 14:35 Uhr | sj, zuhause.de

Bilder aufhängen: Tipps für die Wandgestaltung mit Bildern. Beim kleinsten Messfehler wirken die Bilder hinterher deplatziert. (Quelle: imago images/emil umdorf)

Beim kleinsten Messfehler wirken die Bilder hinterher deplatziert. (Quelle: emil umdorf/imago images)

Ob Foto, Aquarell oder Ölgemälde: Damit das Kunstwerk zuhause richtig zur Geltung kommt, will das Aufhängen gut geplant sein. Ein wenig zu hoch oder ein paar Zentimeter zu weit links und schon wirken Bilder deplatziert. Dabei lässt sich der optimale Platz für jedes Bild ganz leicht ermitteln. Man muss nur ein paar einfache Regeln beachten. Wenn dann noch Wand und Halterung mitspielen, hängt das Kunstwerk sogar gerade und fest. Wenn nicht, helfen diese Tipps zum Bilder aufhängen.

Wenn man ein Bild mit zwei Haken befestigen will, muss man schon ganz genau messen und bohren, sonst hängt das Bild am Ende schief.

Schnur-Trick lässt Bilder immer gerade hängen

Einfacher geht es mit einer Angelschnur, zwei Schrauben und einem Haken: Man befestigt die beiden Schrauben etwas über der Bildmitte auf der Rückseite rechts und links am Rahmen. Dann verknotet man eine stabile Schnur mit den Schrauben. Die Schnur sollte ein wenig länger sein, als das Bild breit ist, damit sie ein wenig durchhängt.

Anschließend bringen Sie einen stabilen Haken an der Wand an, und hängen das Bild mit der Schnur daran. Durch Verschieben des Aufhängepunktes nach links oder rechts sorgen Sie dafür, dass das Bild gerade hängt.

Wandgestaltung mit Bildern

Gestalterisch ist es immer am einfachsten, ein großes Einzelbild aufzuhängen. Besondere Kunstwerke verdienen einen würdigen Einzelplatz. Die Mitte des Bildes sollte dabei ungefähr in Augenhöhe des Betrachters – also etwa auf 1,60 Meter Höhe liegen. Wer es ganz genau nimmt, hängt die Bilder so, dass sich ein Drittel des Bildes über und zwei Drittel des Bildes unter der durchschnittlichen Augenhöhe befinden.

Allerdings kommt es auch immer auf den restlichen Raum an. Wird das Bild beispielsweise gegenüber eines Sofas angebracht, kann es ruhig ein wenig tiefer hängen, da die meisten Betrachter es im Sitzen bewundern werden.

Bilder in einer Reihe anbringen

Zusätzlich ist es ratsam, wichtige Linien im Raum – etwa die Kanten von Türen, Fenstern oder Regalen – beim Ausrichten der Bilder einzubeziehen. Im Treppenhaus beispielsweise sollte die Bilderlinie genau der Treppensteigung folgen. Will man eine Gruppe von mehreren Bildern anbringen, kommt es auf die richtige Anordnung an.

Ähnliche Bilder mit gleicher Größe können gut in einer Reihe aufgehängt werden. Wichtig ist, dass die Abstände zwischen allen Bilder identisch sind und sie genau auf gleicher Höhe hängen. Um die exakten Abstände einzuhalten, muss man entweder genau messen oder sich bei den ersten beiden Bildern eine Holzschablone anfertigen.

Schablone hält Abstände ein

Statt direkt in die Wand bohrt man die Löcher im gewünschten Abstand in eine Holzleiste. Dann wird das erste Loch in die Wand gebohrt und anschließend ein passendes Verbindungsstück – etwa ein Holzdübel – hineingesteckt.

Auf das überstehende Ende des Verbindungsstücks stecken Sie die Holzschablone, die Sie jetzt bequem ausrichten können: Die Leiste ist eine ideale Ablage für die Wasserwaage, mit deren Hilfe Sie die Schablone nun gerade ausrichten können. Durch das zweite Loch können Sie anschließend das nächste Loch anzeichnen oder direkt bohren. Wie Sie beim Bohren Staub vermeiden und acht andere nützliche Bohr-Tipps verrät unsere Klick-Show.

Selbst Unordnung will geplant sein: Auch wer mehrere unterschiedlich große Bilder scheinbar zufällig an einer Wand gruppieren will, sollte nicht einfach drauflos hämmern. Besser sehen die Gruppierungen aus, wenn man ein paar Regeln befolgt. Die Bildergruppe wirkt besonders gut, wenn sie zentral an der Wand angebracht ist und noch viel Fläche drum herum frei bleibt. Zusätzlich lassen sich die äußeren Rahmenkanten meist so arrangieren, dass sie ein Rechteck oder Quadrat bilden. So entsteht ein harmonischer Gesamteindruck.

Anordnung vorher testen

Für eine freie Gruppierung mit losem Muster empfiehlt es sich, die größeren Bilder als erstes innen anzubringen und die kleineren um diese herum anzuordnen. Damit man das Ergebnis besser abschätzen kann, sollte man die Bildergruppe in der gewünschten Anordnung probeweise auf dem Boden auslegen. Wer dafür nicht genügend Platz hat, kann die Anordnung auch mit Pappschildern in den jeweiligen Bildergrößen an der Wand testen. Was sie sonst noch beim Bilderaufhängen beachten sollten, zeigt unsere Klick-Show.

Haken, Nägel oder Bilderschienen

Damit die Bilder lange und sicher hängen, sollte man sie besser mit Dübeln und Haken befestigen. Nur für ganz kleine Bilder genügen auch Stahlnägel. Wer die Abwechslung liebt, verwendet allerdings besser eine Bilderleiste, an der die Kunstwerke mit Nylonseilen befestigt werden. So kann man selbst bei Bildergruppen schnell mal ein Motiv austauschen oder das komplette Arrangement ändern, ohne dass hässliche Löcher in der Wand zurückbleiben.

Bilder arrangieren ohne Bohren

Wem das Hämmern und Bohren zu aufwändig ist, der kann seine Bilder auch als so genannte Skyline einfach direkt auf den Fußboden oder noch besser auf ein Regal stellen. Für ein solches Arrangement lässt sich auch eine schmale Bilderleiste an der Wand anbringen, auf der die Bilder dann in Augenhöhe angeordnet werden können. Man spart sich viele über die Wand verteilte Löcher und kann die Bilder jederzeit schnell austauschen oder umstellen.

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