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Balkonkraftwerke: Neuerungen machen Anschaffung attraktiver


Balkonkraftwerke: Durch diese Neuerung lohnt es sich


02.02.2023Lesedauer: 2 Min.
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Nachhaltige Energieerzeugung: Mit einer Mini-Solaranlage auf dem Balkon kann der erzeugte Strom über einen Stecker an das heimische Stromnetz angeschlossen werden.
Nachhaltige Energieerzeugung: Mit einer Mini-Solaranlage auf dem Balkon kann der erzeugte Strom über einen Stecker an das heimische Stromnetz angeschlossen werden. (Quelle: Maryana Serdynska/Getty Images)

Angesichts steigender Energiepreise werden Balkonkraftwerke immer beliebter. Auch die letzten Hürden könnten schon bald der Vergangenheit angehören.

Wer noch über die Anschaffung eines Balkonkraftwerks nachdenkt, dem wird die Entscheidung bald leichter fallen. Verschiedene Barrieren bei der heimischen Stromproduktion sollen bis Ende dieses Jahres abgebaut werden und die Verbreitung von Mini-Energieerzeugungsanlagen vorantreiben.

Wie der Name schon verrät, brauchen Verbraucher für die Inbetriebnahme eines Balkonkraftwerks kein eigenes Hausdach. Ganz ohne aufwendige Installation können die Module auch auf dem Balkon, der Terrasse oder im Garten einer Mietwohnung montiert und mit der Kraft der Sonne der Geldbeutel geschont werden.

Dabei wird die gewonnene Energie über einen Wechselrichter sowie ein Kabel mit dem Hausnetz verbunden und speist den erzeugten Strom ins Hausnetz ein.

Aufwendige Umrüstung wird überflüssig

Womit Verbraucher schon beim ersten Problem wären: Aktuell wird verlangt, dass der Einspeiseprozess über eine spezielle Einspeisesteckdose erfolgen muss. Wirklich nötig ist die kostenintensive Maßnahme jedoch nicht.

Auch mit dem standardmäßigen Schuko-Stecker kann der Strom ins heimische Netzwerk geleitet werden. Dass der Mehraufwand die Anschaffung eines Balkonkraftwerks unattraktiver macht, hat auch der Verband der Elektrotechnik (VDE) erkannt und zeigt sich in einem aktuellen Positionspapier großzügiger. In Zukunft wolle man "den Schuko-Stecker für die Einspeisung bis zu einer Systemgesamtleistungsgrenze von 800 W“ dulden.

Zudem soll die Installation eines neuen Stromzählers bald entfallen. Bis zur Bagatellgrenze von 800 W sollen Mini-Energieerzeugungsanlagen an jedem Zählertypen verwendet werden und sogar rückwärtslaufen dürfen.

Anhebung der Bagatellgrenze

Eine weitere Maßnahme des VDE ist die Anhebung der Bagatellgrenze von aktuell 600 W auf 800 W. Bis zu dieser Grenze darf mit einem Balkonkraftwerk Energie erzeugt werden, ohne dass der Strom vom Netzbetreiber als "netzrelevant" eingestuft wird.

Damit folgt der VDE einem Beschluss auf europäischer Ebene, der dazu beitragen soll, dass Verbraucher statt Einzelkomponenten in Zukunft einfacher steckerfertige Gesamtsysteme erwerben können.

Auch auf bürokratischer Ebene gibt es Erleichterungen: Bei der Bundesnetzagentur muss die Anlage bald nur noch an- bzw. abgemeldet oder Änderungen mitgeteilt werden.

Mehr Sicherheit für Verbraucher

Ziel der Erleichterungen im Regelwerk sei laut VDE-Chef Ansgar Hinz neben der Vereinfachung und der Förderung der "flächendeckenden Durchsetzung" auch die Verbesserung der Sicherheit. Er betont, dass man bei der Sicherheit "keine Abstriche" machen wolle.

Daher werden Hersteller von steckerfertigen Mini-Energieerzeugungsanlagen dazu aufgefordert, Kunden über mögliche Risiken bei der Verwendung aufzuklären und die Verantwortung für die elektrische Sicherheit zu übernehmen. Um die Sicherheit dauerhaft zu gewährleisten, stellt der VDE die Installation eines unabhängigen Prüfungsinstituts in Aussicht.

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