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Ja, die Redaktion hat fĂŒr diesen Ratgeberartikel alle relevanten Fakten recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Schnecken im Garten wirkungsvoll bekÀmpfen

Von dpa-tmn, t-online, jb

Aktualisiert am 08.05.2022Lesedauer: 3 Min.
Weinbergschnecke: Bierfallen locken Schnecken erst recht an.
Weinbergschnecke: Bierfallen locken Schnecken erst recht an. (Quelle: Proxima13/getty-images-bilder)
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Fallen Schnecken ĂŒber die gepflegten Salatpflanzen und Blumen her, bleibt oft nur nur noch ein löchriges GerĂŒst ĂŒbrig. Besonders bei regnerischem Wetter machen sich die Weichtiere ĂŒber die Gartenpflanzen her. Schneckenkorn ist als Gegenmitteln nicht immer ratsam.

Das Wichtigste im Überblick


Schneckenkorn ist die effektivste Methode

Viele Gartenbesitzer verwenden Schneckenkorn, um die gefrĂ€ĂŸigen GartenschĂ€dlinge loszuwerden. Das Mittel lockt mit seinem sĂŒĂŸlichen Geruch die Schnecken an, die Tiere fressen das Korn und sterben. Diese Methode ist zwar wirkungsvoll, fĂŒr Hunde, Katzen und andere Tiere allerdings sehr gefĂ€hrlich. FĂŒr sie ist das Gift nĂ€mlich genauso schĂ€dlich.

Schneckenkorn ist auch fĂŒr andere Tiere gefĂ€hrlich


Pflanzen, die Schnecken nicht mögen

Stark riechende Pflanzen wie Lavendel mögen Schnecken nicht.
Deshalb bleiben sie auch KrÀutern wie Rosmarin und Thymian fern.
+6

Die unterschiedlichen Wirkstoffe gegen Schnecken sind nicht nicht gleich gefĂ€hrlich. Mittel, die auf Eisen-III-Phosphat basieren, sind weniger giftig als Schneckenkorn mit Metaldehyd oder Methiocarb. Dabei sollten Sie der Packungsaufschrift "Ungiftig fĂŒr Haustiere" nur bedingt vertrauen. Wenn Hunde und Katzen zu viel des Mittels aufnehmen, zeigen sie oft trotzdem Vergiftungserscheinungen.

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Kaffee vertreibt Schnecken

Um die Schnecken ohne Einsatz von Chemie vom Beet fernzuhalten, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Laut dem Nabu ist wissenschaftlich nachgewiesen, dass Kaffee in geringer Konzentration den Tieren den Hunger verdirbt oder sie vertreibt. Das Koffein im Kaffee sei in grĂ¶ĂŸeren Konzentrationen sogar tödlich. Sie können daher Kaffeesatz flĂ€chig ausstreuen oder es in einem Schutzring um einzelne Pflanzen verteilen. Alternativ können Sie starken Bohnenkaffee auf die BlĂ€tter sprĂŒhen.

Bierfallen sind nicht zu empfehlen

Als probates Mittel gegen Schnecken wird oft zu Bierfallen geraten. Dazu grĂ€bt man GefĂ€ĂŸe, die zur HĂ€lfte mit Bier gefĂŒllt sind, im Garten ein. Die Schnecken werden vom Biergeruch angelockt, fallen in das GefĂ€ĂŸ und ertrinken. Das Bier ist allerdings so verlockend, dass von seinem Geruch auch die Schnecken aus Nachbars Garten angezogen werden und man mit Bierfalle mehr Schnecken im Garten hat als vorher.

Nasse SÀcke oder BlÀtter als Sammelstelle

Wer mit dem Eimer bewaffnet auf Schneckenjagd gehen und die Tiere von Pflanzen und Wegen aufsammeln will, sollte das am besten abends oder frĂŒhmorgens tun. Dann sind die Tiere am aktivsten. ZusĂ€tzlich können Sie den Schnecken eine Falle stellen: Die Tiere sammeln sich tagsĂŒber gerne in nassen SĂ€cken. Auch unter den ausgelegten BlĂ€ttern von Salat, Kohl und Rhabarber verstecken sich die Tiere oft. Oder Sie geben ihnen vermeintliche Versteckmöglichkeiten wie Dachziegel oder Bretter ins Beet. Hier können Sie die Weichtiere dann gebĂŒndelt aufsammeln und entfernen.

Die aufgesammelten Schnecken sollten Sie nicht in den Kompost geben oder ĂŒber den Zaun werden. In diese FĂ€llen kommen sie schnell wieder und befallen Ihre Beete erneut. Ein Hieb mit einem scharfen ArbeitsgerĂ€t oder das Übergießen mit heißem Wasser bringt den Tieren einen schnellen Tod. Tote Schnecken sollten Sie unbedingt aufsammeln und als Futter fĂŒr Vögel wie Amseln und Eltern sowie Igel auf einer abgelegenen Wiese oder im Wald. Lassen Sie die getöteten Schnecken nicht liegen – sie dienen ihren Artgenossen als Nahrung und locken sie somit an.

Trockene Wege wirken als Barriere

Da Schnecken trockene Wege meiden, sollte der Bereich um die Beete selbst möglichst offen und trocken gehalten werden. Dazu können Sie beispielsweise Holzwolle, Steinmehl, Asche oder Kalk streuen und den Schnecken den Weg ins Beet somit erschweren.

SchneckenzÀune gegen die SchÀdlinge

Ein sehr wirksames Mittel, um Schnecken abzuhalten, sind auch SchneckenzĂ€une. Sie halten 90 Prozent der Schnecken von den Beeten fern. Herkömmliche SchneckenzĂ€une sind aus Metall, ragen etwa zehn Zentimeter aus dem Boden und verfĂŒgen oben ĂŒber eine Kante oder Rundung, die von den Schnecken nicht ĂŒberwunden werden kann. Das Metall ist zu glatt fĂŒr die Tiere. Nachteil: Nur die Beete mit Zaun sind geschĂŒtzt. Im restlichen Garten sind die Schnecken nach wie vor unterwegs.

Tierfreundliche Methode mit Pflanzen

Auch mit Pflanzen können Sie den Schnecken das Leben schwer machen. Die Weichtiere meiden beispielsweise Kapuzinerkresse oder auch die Phacelia, die auch BĂŒschelschön oder Bienenweide genannt wird. Ihre blauen BlĂŒten locken außerdem Bienen und andere nektarliebende NĂŒtzlinge in den Garten.

Thymian, Bohnenkraut, Kamille sowie Salbei oder Rosmarin sind ebenfalls Pflanzen, die unattraktiv fĂŒr die Tiere sind. Zwischen das GemĂŒse gepflanzt, können sie den Befall zumindest eindĂ€mmen. Auch Farne, GrĂ€ser und flaumige BlĂ€tter schmecken Schnecken nicht. Diese Pflanzen mögen Schnecken nicht.

Schneckneier ĂŒberleben den Winter

Eine Nacktschnecke kann bis zu 500 Eier in einem Jahr ablegen – und damit gleich mehrere neue Generationen hervorbringen. Denn die Gelege mit je zehn bis 30 Eiern entwickeln sich unter gĂŒnstigen Bedingungen nach zwei bis vier Wochen. Diese Nachkommen sind nach gut sechs Wochen selbst fortpflanzungsfĂ€hig.

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Die letzten Eier legen die Weichtiere im Herbst – aus denen dann im Folgejahr neue Nachkommen schlĂŒpfen. Denn selbst Temperaturen von bis zu minus 20 Grad ĂŒberleben Schneckeneier – ausgewachsene Schnecken können minus zehn Grad aushalten. Milde Winter haben so eine große Zahl der SchĂ€dlinge zur Folge.

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