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Schattenrasen: So werden auch dunkle Ecken grün

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Schöne Grünfläche  

Dank Schattenrasen werden auch dunkle Ecken grün

31.08.2017, 07:08 Uhr | ih (CF), dpa

Schattenrasen: So werden auch dunkle Ecken grün. Ein schattiges Plätzchen muss nicht bedeuten, dass der Rasen nicht schön ist  (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/Falombini)

Ein schattiges Plätzchen muss nicht bedeuten, dass der Rasen nicht schön ist (Quelle: Falombini/Thinkstock by Getty-Images)

Durch Schattenrasen können Sie gewisse Stellen auf Ihrem Grün ausbessern. Die Rasenart ist eine spezielle Saatgutmischung, die auch bei wenig Licht gedeihen kann und für eine schöne Grünfläche sorgt. Dennoch hat diese Variante auch ihre Schwächen. Lesen Sie hier, worauf es bei dieser Rasenart ankommt.

Der Schattenrasen für eine homogene Grünfläche

Die Rasenfläche sollte im besten Fall dicht bewachsen sein und eine grüne Pracht bilden. Während die Sonne an den meisten Stellen für die nötige Wärme sorgt, liegen manche Bereiche im Schatten. Genau für dieses Problem wurde der Schattenrasen entwickelt.

Gleich zu Beginn müssen Sie aber beachten, dass hierdurch nur eine Lösung für halbschattige Bereiche geschaffen wurde. Wenn gewisse Stücke überhaupt keine Sonneneinstrahlung erhalten, wird Ihnen auch der Schattenrasen nicht weiterhelfen. An diesen Bereichen sollten Sie eher mit Moos oder Efeu arbeiten, um ein schönes Gesamtbild zu erhalten.

Voraussetzungen für Ihren Schattenrasen

Beginnen Sie mit der Aussaat dieser Rasenart im zeitigen Frühjahr: Die Blätter der Laubbäume sind zu diesem Zeitpunkt noch nicht voll ausgebildet, sodass die Saat zum Keimen und Anwachsen ausreichend Licht bekommt. Auch frostige Nächte sollten zu dieser Zeit bereits der Vergangenheit angehören.

Wichtig ist zudem, den Boden im Garten richtig vorzubereiten. Lockern Sie die Erde dazu gründlich auf und führen Sie idealerweise eine Bodenanalyse durch. So wissen Sie genau, welche Nährstoffe noch zugesetzt werden müssen, um dem Schattenrasen ideale Bedingungen zu bieten. Ermitteln Sie auch den pH-Wert des Bodens. Er sollte möglichst zwischen sechs und sieben liegen.

Die richtige Mischung

Spezielle Starterdünger können die Rasenart beim Anwachsen unterstützen. Ein strapazierfähiger Hausrasen besteht in der branchenüblichen Grundmischung aus 40 Prozent Rotschwingel (Festuca rubra), 30 Prozent Deutschem Weidelgras (Lolium perenne) und 30 Prozent Wiesenrispe (Poa pratensis).

Diese Mischung sei in der Lage, sich je nach Bodenart und Nährstoffverfügbarkeit dem Standort gut anzupassen, erklären die Experten. Bei einem sandigen, mageren Boden dominiert die Grasart Rotschwingel letztlich den gewachsenen Rasen. Bei lehmigen und nährstoffreichem Boden wächst Deutsches Weidelgras stärker heran als die anderen Arten in der Mischung.

Grüne oder weiße Etiketten auf dem Beutel oder dem Container mit Saatgut zeigen die jeweilige Mischung des Produktes an. Die enthaltenen Arten werden oft mit den botanischen Begriffen genannt. Und es kann sein, dass sich bei den Hersteller in der ganz eigenen Firmenmischung einzelne Grasarten noch in Unterarten oder Sorten aufteilen. Zu erkennen an einem dritten Namensteil am Ende.

Pflege der Rasenart

Ist der Schattenrasen angewachsen, sollten Sie ihn zunächst in Ruhe lassen. Erst wenn das Grün eine Höhe von zehn Zentimetern erreicht hat, sollten Sie es zum ersten Mal mit dem Rasenmäher bearbeiten. Grundsätzlich sollte Schattenrasen nicht so kurz geschnitten werden wie Rasenflächen, die in der Sonne liegen. Eine Länge von sechs bis sieben Zentimetern ist für Schattenrasen ideal.

Im Sommer sollten Sie den Rasen wässern, wobei allerdings Fingerspitzengefühl gefragt ist, da diese Rasenart durch den Lichtmangel anfälliger für Krankheiten und die Ausbreitung von Moos ist. Möchten Sie den Rasen düngen, ist das zeitige Frühjahr der beste Zeitpunkt. Eine zweite Düngung kann im Spätsommer erfolgen.

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