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Grabbepflanzung: Streit um Tomaten auf dem Grab


Streit um Tomaten auf einem Grab

Von dpa
08.09.2016Lesedauer: 1 Min.
Streit um Tomatenpflanzen auf GrabVergrößern des BildesEin Tomatenstrauch auf einem Grab erhitzt die Gemüter in Neuburg an der Donau. (Quelle: dpa-bilder)
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Bei der Bepflanzung von Gräbern gelten strenge Regeln. In Neuburg an der Donau hat eine Frau Ärger bekommen, weil sie Tomaten auf das Grab ihrer Großeltern pflanzte.

Die junge Frau erklärte, dass Opa und Oma gerne Tomaten gemocht hätten. Deshalb habe sie ihnen das Gemüse aufs Grab gepflanzt.

"Ein Friedhof ist kein Schrebergarten"

Doch der Friedhofsreferentin der oberbayerischen Stadt, Elfriede Müller, geht das gegen den Strich. Sie will möglichst noch im September einen Beschluss herbeiführen, der Gemüseanbau auf dem Friedhof untersagt. "Ein Friedhof ist kein Schrebergarten", sagte Müller. Mehrere Medien hatten bereits über den Fall berichtet.

Stadtverwaltung: "Kein Problem mit den Tomaten"

Die Stadtverwaltung sieht dagegen keinen Handlungsbedarf: "Wir hatten mit den Tomaten kein Problem. Die Friedhofsreferentin hat aber ein Problem daraus gemacht", sagte Stadtsprecher Bernhard Mahler. Man habe die Familie lediglich darum gebeten, die Tomatenpflanzen zurückzuschneiden. Das sei auch passiert. Auch Oberbürgermeister Bernhard Gmehling sehe keinen Handlungsbedarf.

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