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Mit diesen Turbopflanzen wird Ihr Garten rasend schnell grĂŒn

dpa/tmn

Aktualisiert am 12.04.2017Lesedauer: 3 Min.
Turbopflanzen im Garten
Turbopflanzen verwandeln den Garten schnell in ein grĂŒnes Paradies (Quelle: Marion Nickig/dpa-tmn)
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Wenn die WĂ€rme mal Einzug gehalten hat, soll bitte auch der Garten prĂ€chtig grĂŒn werden. LĂŒcken im Beet sollen sich schnell schließen, alles muss erblĂŒhen. Und zwar zack, zack! Die Natur spielt da sogar mit – sie bietet ungeduldigen GĂ€rtner so manche Turbopflanze.

Manchmal muss es im Garten einfach schnell gehen. Zum Beispiel um mit Hilfe von einer geschlossenen Pflanzendecke Unkraut zu verdrĂ€ngen. Oder damit eine grĂŒne Wand verhindert, dass neugierige Nachbarn in den Garten schauen können. Und das nicht erst in ein bis drei Jahren. Turbopflanzen sind hier eine Lösung.


Die besten Hecken gegen neugierige Nachbarn

Hainbuchen bieten im Sommer einen prima Sichtschutz, im Winter verlieren die Hecken jedoch einen Teil ihrer BlÀtter.
Eine Hecke aus Buchs bleibt das ganze Jahr ĂŒber grĂŒn, allerdings wĂ€chst das Pflanze meist nicht sehr hoch.
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Die besten Turbopflanzen

Das Nonplusultra in Sachen Turbopflanzen kommt aus dem Staudenreich, findet Till HĂ€gele vom Botanischen Garten MĂŒnchen-Nymphenburg: das DickmĂ€nnchen. "Dieser immergrĂŒne Bodendecker entwickelt sich sehr schnell", erklĂ€rt er. Ein weiteres Beispiel ist der Balkan-Storchschnabel, der sogar im trockenen Schatten sehr gut gedeiht. "Der Frauenmantel samt sich aus. Deshalb pflanzt man ihn lieber etwas weiter und ĂŒberlĂ€sst es den SĂ€mlingen, die LĂŒcken zu schließen", erklĂ€rt HĂ€gele das Vorgehen bei dieser Turbopflanze.

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Rasend schnell zum grĂŒnen Garten: Gestalten mit Turbopflanzen
Rasend schnell zum grĂŒnen Garten: Gestalten mit Turbopflanzen (Quelle: Marion Nickig/dpa-tmn)

Probleme bei Turbopflanzen

NatĂŒrlich gibt es eine ganze Reihe von Pflanzen, die schnell Biomasse schaffen. Problematisch sei manchmal aber, dass sich das Wachstum einiger Pflanzen zugleich auch nicht einschrĂ€nken lĂ€sst, erklĂ€rt HĂ€gele. Er ist dagegen, das Wachstum eines malerischen und rasend wachsenden Gehölzes wie des Blauglockenbaums durch EinschrĂ€nkung der NĂ€hrstoffgaben und Schnitte zu drosseln.

Auch mit der Baumschutzordnung kann man dann schon nach wenigen Jahren in Konflikt kommen, da man einen großen Baum nicht einfach fĂ€llen darf. HobbygĂ€rtner sollten sich folglich beim Kauf solcher Turbopflanzen immer ĂŒber die Konsequenzen des Wachstums informieren.

Perfekte Pflanzen zur FassadenbegrĂŒnung

Anders sei dies aber bei der FassadenbegrĂŒnung. "Hier sind schnell wachsende Pflanzen willkommen", findet HĂ€gele. Gute Beispiele dafĂŒr sind Blauregen und Schlingknöterich. "Beide Pflanzen können problemlos auf den Stock zurĂŒckgesetzt werden." Die Pflanzen entwickeln sich dann erneut zu einer grĂŒnen Tapete an der Hauswand.

Turbopflanzen helfen dem Garten, gesund zu bleiben

Inzwischen werden aus Zeitmangel oftmals freie FlĂ€chen nicht mehr bepflanzt, sondern mit Kies bedeckt. Doch Sonne, Wind und Wetter greifen die Bodenstrukturen an, wenn sie brach liegen, und NĂ€hrstoffe werden ausgewaschen. "Die geschlossene Pflanzendecke schließt negative Effekte aus", sagt HĂ€gele. "Der Vorteil einer Bepflanzung besteht darin, dass die Temperaturen ausgeglichener sind und die Verdunstung durch die Pflanzen das Klima in der Umgebung verbessert."

Der Frauenmantel im Garten.
Der Frauenmantel schließt schnell LĂŒcken im Garten (Quelle: Mascha Brichta/dpa-tmn)

Pflanzen mit Ausstrahlung

Ein Garten wird attraktiver durch Pflanzen mit einer besonderen Ausstrahlung. "Der Etagen-Hartriegel ist eine ganz ungewöhnliche Pflanze", findet Peter Berg, Gartenbaumeister aus Sinzig (Rheinland-Pfalz). Sein großes Pro: Die Äste wachsen waagrecht und stehen damit in Etagen vom Stamm ab. "Es entsteht nicht nur eine markante Wuchsform, sondern auch eine leichte Transparenz, die diesen Baum zu einem spannenden Gestaltungselement macht", erklĂ€rt Berg.

Er wird so zu einem Blickfang, der von dem ablenkt, was vielleicht stört. Aber auch in dem bereits erwĂ€hnten Blauglockenbaum erkennt der Gartenbaumeister eine solche AttraktivitĂ€t – vor allem aufgrund des imposanten Stamms und der blauen BlĂŒten. "Der Stamm nimmt rasch an Umfang zu, so dass man daran sehen kann, wie der Baum wĂ€chst", erklĂ€rt Berg. Doch das GewĂ€chs ist nichts fĂŒr kleine GĂ€rten.

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Auch bei einigen GrĂ€sern hat man einen Turbo-Effekt. "Im FrĂŒhling ist erst nichts da, und innerhalb von wenigen Wochen wachsen die Horste auf eine Höhe von bis zu zwei Metern", erklĂ€rt Berg. Ein gutes Beispiel ist fĂŒr ihn vor allem das Riesen-Chinaschilf. Besonders fĂ€llt das auf, wenn das Gras als SolitĂ€r gesetzt wird.

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