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Garten-Tipp | Die Zeit drängt: Jetzt diese Pflanzen in die Erde setzen

Die Zeit drängt  

Diese Pflanzen sollten Sie jetzt setzen

16.09.2021, 15:57 Uhr | dpa

Garten-Tipp | Die Zeit drängt: Jetzt diese Pflanzen in die Erde setzen. Tulpenzwiebeln: Sie gehören zu den beliebtesten Frühlingsblühern und werden im Herbst gesetzt. (Quelle: imago images/Shotshop)

Tulpenzwiebeln: Sie gehören zu den beliebtesten Frühlingsblühern und werden im Herbst gesetzt. (Quelle: Shotshop/imago images)

Der Herbst steht vor der Tür  genau die richtige Zeit, um an den nächsten Frühling zu denken. Eine Gärtnerin verrät, welche Pflanzen jetzt in den Gartenboden gehören.

Im Herbst ist Pflanzzeit für viele Frühlingsblumen – für die einen etwas früher, die anderen etwas später. In aller Regel sollte zumindest der Boden noch nicht gefroren sein.

Die Staudengärtnerin Svenja Schwedtke aus Bornhöved (Schleswig-Holstein) erklärt, dass die Zwiebeln von Tulpen und Zierlauch gerne auch nach den ersten Frösten in die Erde kommen können. Dafür sollten Narzissen und Schneeglöckchen am besten so früh wie möglich gepflanzt werden.

Die Expertin gibt folgende Hinweise:

1. Tipp: Lagerung fast immer möglich

Blumenzwiebeln findet man nun vielerorts im Handel. Sie können in den meisten Fällen auch bedenkenlos bei Gelegenheit gekauft und erst etwas später eingegraben werden – bis auf die Zwiebeln von Hundszahnlilien und Kaiserkronen. Sie sollten recht schnell nach dem Einkauf in die Erde kommen, da sie nicht austrocknen dürfen, erklärt Schwedtke.

Für alle anderen gekauften Blumenzwiebeln gilt: Sie können bis zur Pflanzung kühl und trocken gelagert werden. Tüten sollte man öffnen.

2. Tipp: Verschiedene Sorten mischen

Wer das meiste aus der Frühlingsbepflanzung herausholen möchte, sollte eine Mischung aus frühen, mittelfrühen und späten Sorten zusammenstellen. So kann man die Blütezeit der Frühlingsblüher im Garten insgesamt verlängern.

3. Tipp: Doppelte Pflanztiefe

Gesetzt wird die Zwiebel fast immer doppelt so tief, wie sie selbst groß ist. "Wenn also die Zierlauchzwiebel einen Durchmesser von sechs Zentimeter hat, dann sollen zwölf Zentimeter Erde auf die Zwiebel", meint Schwedtke. "Ausnahmen sind gewöhnlich gekennzeichnet."

Der Abstand zwischen einzelnen Pflanzen hängt von der Blütengröße ab. Steht das nicht auf der Verpackung der Zwiebel, nennt Schwedtke eine Faustregel: "Gern doppelt so weit auseinander pflanzen, wie die Blüten groß sind, damit die Köpfe nicht aneinander stoßen."

4. Tipp: Knollen einweichen

Auch wenn man üblicherweise von Zwiebelblumen spricht – manche dieser Pflanzen haben gar keine Zwiebeln, sondern Knollen. Sie unterscheiden sich unter anderem in der Winterhärte – Zwiebeln haben sie, Knollen nicht. Manche Knollen brauchen außerdem einen extra Pflegeschritt beim Pflanzen: Etwa Winterling und Anemone sollte man vorher einweichen, damit sie gut aufquellen, lautet der Rat der Expertin.

Schwedtke berichtet, dass gerade Winterlinge sonst Probleme haben, sich in trockeneren Sandböden zu etablieren. "Man hilft ihnen, mit dem Einweichen in Schwung zu kommen". Ein weiterer Vorteil: "Man erkennt dann besser, wo oben und unten ist." 

Für alle Frühblüher, ob mit Knolle oder Zwiebel, gilt außerdem: Am besten etwas Dünger mit ins Pflanzloch geben. "Kompost ist auf jeden Fall gut", sagt Schwedtke.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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