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Winter: Schadet tiefer Frost den Blumenzwiebeln?

Winter  

Schadet tiefer Frost den Blumenzwiebeln?

10.12.2019, 12:41 Uhr | dpa

Winter: Schadet tiefer Frost den Blumenzwiebeln?. Hart im Nehmen: Blumenzwiebeln, die im Herbst in den Gartenboden gesetzt wurden, halten winterlichen Frost aus.

Hart im Nehmen: Blumenzwiebeln, die im Herbst in den Gartenboden gesetzt wurden, halten winterlichen Frost aus. Foto: Florian Schuh/dpa-tmn. (Quelle: dpa)

Hillegom (dpa/tmn) - Selbst tiefe Minusgrade im Winter haben in der Regel kaum Auswirkungen auf die meisten Pflanzen im Gartenboden. Das gilt auch für die im Herbst gesetzten Zwiebeln von frühblühenden Pflanzen wie Schneeglöckchen, Tulpen, Krokusse und Narzissen.

Vielmehr gilt: Blumenzwiebeln brauchen sogar die Kälte des Winters, um im Frühjahr zu erblühen. Darauf weist iBulb hin, ein Zusammenschluss von Betrieben der Zwiebelblumenbranche.

Diese Pflanzen leiden nur selten unter Frost, denn sie haben einen Schutzmechanismus. Sie verwandeln Stärke in Zucker. Je mehr davon produziert wird, desto niedriger ist ihr Gefrierpunkt, erläutern die Experten.

Hintergrund: Neue Zwiebeln und Knollen von sogenannten frühblühenden Pflanzen wie etwa Narzisse, Tulpe, Schneeglöckchen und Anemonen werden bereits im Vorjahr gesetzt, genauer gesagt im Herbst vor den ersten Frösten. Sie lassen sich nach ihrer Blüte wieder entfernen und versetzen, können aber auch dauerhaft mehrere Jahre am selben Standort im Boden bleiben.

Sommerblühende Knollenpflanzen wie Calla und Dahlie müssen hingegen den Winter an einem geschützten Ort außerhalb des Gartenbodens verbringen. Sie werden daher im Herbst ausgegraben, eingelagert und erst im warmen Frühjahr ab Ende April bis Mitte Mai wieder eingesetzt.

Anmerkung der Redaktion: Diese Nachricht der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist Teil eines automatisierten Angebots, das auf unserer Webseite ausgespielt wird. Weder der Inhalt noch die Rechtschreibung wurden durch die t-online.de-Redaktion geprüft. Die dpa arbeitet aber streng nach journalistischen Standards. Sollten Sie dennoch Fehler entdecken, freuen wir uns über eine Rückmeldung. Herzlichen Dank!

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