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Frostschäden: So retten Sie jetzt Ihre Gartenpflanzen

Folgen des Winters  

Frostschäden: So retten Sie jetzt Ihre Gartenpflanzen

11.04.2021, 08:35 Uhr | dpa

Frostschäden: So retten Sie jetzt Ihre Gartenpflanzen. Kirschlorbeer: Winterschäden können zum Glück auch nur einzelne Blätter betreffen. (Quelle: dpa/tmn/Andrea Warnecke)

Kirschlorbeer: Winterschäden können zum Glück auch nur einzelne Blätter betreffen. (Quelle: Andrea Warnecke/dpa/tmn)

Gute Nachricht: Nach Berichten der Gartenakademie sind viele Pflanzen gut durch den teils verschneiten und bitterkalten Winter gekommen, etwa die Frühblüher. Aber die Immergrünen zeigen Schäden.

Im Frühjahr – oft auch erst viel später – zeigen sich die Folgeschäden des kalten Winters im Garten. In diesem Jahr werden vor allem an Immergrünen wie Kirschlorbeer, Thuja, Liguster und Heckenmyrthe Schäden sichtbar. Das berichten besorgte Gartenbesitzer der Bayerischen Gartenakademie in ihrer Beratung.

An Immergrünen entstehen nun braune Stellen, manchmal auch nur einseitig, nur an jungen Trieben oder gar nur an einzelnen Blättern. Diese Schäden gehen nicht auf die Kälte an sich zurück, sondern auf mangelnde Feuchtigkeit aufgrund des Frostes.

Durch die tiefen Minusgrade, die zeitweise in Deutschland geherrscht haben, konnten die Pflanzen das Wasser nicht in die Blätter transportieren, erläutert die Bayerische Gartenakademie. Gerade Topfpflanzen mussten das erleben, hier war der gesamte Wurzelballen durchgefroren. Bei größeren Gehölzen im Garten spielte ein bestehender Wassermangel im Boden eine Rolle.

Nährstoffkur für geschädigte Pflanzen

Die Gartenakademie empfiehlt die geschädigten Pflanzenteile mit einer Gartenschere zurückzuschneiden. Eine leichte Düngung helfe dem Grün dann beim neuen Austrieb und damit, seine Schäden zu kompensieren.

Übrigens: Vielleicht erst in den nächsten Wochen werden sich auch Schäden an Pflanzen in unmittelbarer Nähe von Straßen und Gehwegen zeigen, berichtet die Gartenakademie. Sie sind Spätfolgen des Einsatzes von Streusalz auf die Wurzeln.

Da es gemeinsam mit Eis und Schnee wegtaut, gelangt Streusalz durch das Schmelzwasser in den Boden und kann dort die Ernährung und Wasserversorgung der Pflanzen nachhaltig stören.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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