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So bereiten Sie Ihren Garten auf einen Extrem-Sommer vor

Von t-online, jb

Aktualisiert am 19.06.2022Lesedauer: 3 Min.
Gießen: Die Bewässerung sollte am frühen Morgen erfolgen, damit der Boden die Feuchtigkeit aufnehmen kann.
Gießen: Die Bewässerung sollte am frühen Morgen erfolgen, damit der Boden die Feuchtigkeit aufnehmen kann. (Quelle: Action Pictures/imago-images-bilder)
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Bereits 2020 haben langen Trockenphasen und die hohen Temperaturen vielen Bäumen und Pflanzen zugesetzt. Und auch der kommende Sommer soll laut Vorhersagen wieder extrem werden. Umso wichtiger ist es schon jetzt, den Garten gegen die Witterungsbedingungen zu rüsten.

Das Wichtigste im Überblick


  • Boden, dem Trockenheit wenig schadet
  • Pflanzen, die hitzeresistent sind
  • Bäume, denen Trockenheit nicht schadet
  • Wasser, das für den ganzen Garten reicht
  • Gießen, das Wirkung zeigt

Zwar soll im Sommer 2021 laut Prognosen keine Dürre drohen, dennoch erwarten der US-amerikanische Wetterdienst NOAA und das Europäische Zentrum für mittelfristige Wettervorhersage (ECMWF) lange Trockenphasen, hohe Temperaturen und mehrere sehr regenreiche Wochen zwischendurch. Hobbygärtner sollten daher schon jetzt Maßnahmen treffen, um ihren Garten sowie ihre Balkonpflanzen vor der Trockenheit, der Hitze und dem Starkregen zu schützen.


Gartenpflanzen in der Klimakrise: Das sind zehn Gewinner

Rose (Rosa): Die Königin der Blumen gilt als größte Gewinnerin im Klimawandel, weil sie als sogenannter Tiefwurzler widerstandsfähiger gegenüber Trockenheit ist.
Fetthenne (Sedum): Ihre dickfleischigen Blätter und Stängel können für längere Zeit Feuchtigkeit speichern. Das macht die Fetthenne zu einer Trockenheitsspezialistin. Zudem gilt sie als bienenfreundlich, weil ihre Blüten viele Honigsammlerinnen anziehen.
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Boden, dem Trockenheit wenig schadet

Damit Pflanzen gegen Hitze und Trockenphasen resistent sind, benötigen sie die richtige Erde. Experten empfehlen, den Boden ausreichend mit Mulch anzureichern, Mischpflanzungen und Gründüngung, also das Setzen von Pflanzen, die den Boden verbessern und zum Saisonende hin einfach untergepflückt werden.

Tipp
Bevor Sie den Mulch ausbringen, sollten Sie den Boden am Tag zuvor ausreichend wässern. Dadurch bleibt die Erde unter der Mulchschicht anschließend feucht.

Auch Nährstoffe sind für einen gegen die Trockenheit resistenten Boden wichtig. Hobbygärtner sollten dabei auf Komposterde – am besten selbst angebaut – sowie Humus setzen. Von Mineraldünger sowie Torferde raten viele Experten ab. Diese würde die Bodenqualität besonders in Hitzephasen eher mindern.

Um zu verhindern, dass die Bodenfeuchte verdunstet, kann noch ein Vlies auf die Erde gelegt werden. Es schützt im Winter nicht nur vor der Kälte, sondern verhindert im Sommer auch, dass Feuchtigkeit bei einer hohen Sonneneinstrahlung aus dem Boden entweicht.

Besonders kritisch ist es, wenn auf die Trockenphase eine regenreiche Phase mit viel Starkregen folgt. Dadurch können der Boden und die darin enthaltenen Nährstoffe schnell abgetragen werden. Hobbygärtner sollten also darauf achten, dass der Boden sehr durchlässig ist und Feuchtigkeit schnell versickern kann. Es ist daher gut, den Boden regelmäßig aufzulockern. Dadurch verhindern Hobbygärtner auch, dass sich Unkraut schnell ausbreitet.

Pflanzen, die hitzeresistent sind

Damit auch bei ausbleibendem Regen der Garten weiterhin freundlich aussieht, bedarf es der richtigen Auswahl an Pflanzen. Diese sollten möglichst hitzeresistent sein. Dazu zählen beispielsweise

  • Fetthenne,
  • Lavendel,
  • Mannstreu,
  • Steppensalbei und
  • Zierlauch.

Tipp
Besonders gut für das Klima ist es, wenn Sie heimische Pflanzen und Saatgut aus der Region für die Gartengestaltung verwenden.

Zusätzlich sollten möglichst viele verschiedene Pflanzenarten gesetzt werden: neben Sträuchern auch Blüh- und Nutzpflanzen. Auch an Grün wie Hecken, Büschen und Bäumen sollte es nicht fehlen. Sind sie groß genug, haben sie einen kühlenden Effekt.

Bäume, denen Trockenheit nicht schadet

Oftmals überstehen ältere Bäume Trockenphasen besser. Ihre Wurzeln sind ausreichend ausgebildet, um Wasser, das sich in tieferen Erdschichten angesammelt hat, zu erreichen. Sind die Bäume noch klein und jung, sollten sie regelmäßig gegossen und der Erdbereich um ihre Wurzeln und ihren Stamm herum abgedeckt werden. So wird verhindert, dass hier Feuchtigkeit verdunsten kann. Zusätzlich können Hobbygärtner den Stamm mit Kalk anstreichen. Dieser Anstrich schützt die Gewächse vor einem Sonnenbrand.

Wasser, das für den ganzen Garten reicht

Damit bei Dürre der Grundwasserspiegel nicht noch weiter sinkt, sollten Pflanzen und Bäume nicht mit Wasser aus dem Brunnen gegossen werden. Besser ist es, in regenreichen Zeiten entsprechend vorzusorgen. Durch die Installation mehrerer Regenauffangsysteme ist dies problemlos möglich. Diese füllen sich dann schnell wieder in der regenreichen Zeit. Wichtig ist, dass die Behälter verschlossen sind, damit das Wasser nicht verdunstet und keine Tiere hineinfallen und ertrinken können. Zudem können so auch keine Mücken ihre Larven in das Wasser legen, was ansonsten zu einer Mückenplage im eigenen Garten führen könnte.

Regenwasser auffangen: Wer es sammelt, spart Trinkwasser und tut der Umwelt etwas Gutes.
Regenwasser auffangen: Wer es sammelt, spart Trinkwasser und tut der Umwelt etwas Gutes. (Quelle: Eibner/imago-images-bilder)

Gießen, das Wirkung zeigt

Neben einem ausreichenden Wasservorrat ist allerdings auch das richtige Gießen wichtig. So sollten Pflanzen, Beete und Bäume am besten täglich in den frühen Morgenstunden gegossen werden. Dabei gilt jedoch nicht: Viel hilft viel. Anstatt das Wasser eimerweise auf den Boden zu bringen, sollten Hobbygärtner auf Tröpfchenbewässerung setzen. Zweimal in der Woche kann eine zusätzliche, intensivere Bewässerung erfolgen, damit die Feuchtigkeit bis in die tieferen Erdschichten sickern kann.

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Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa-tmn
  • Mein schöner Garten
  • Gartenjournal
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