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Frühjahrsputz: Checkliste hilft beim Großreinemachen

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Neues Wohngefühl ohne großen Aufwand  

Diese Tipps helfen beim Frühjahrsputz

16.03.2018, 16:31 Uhr | jb, t-online.de, dpa

Frühjahrsputz: Checkliste hilft beim Großreinemachen. Putzhelfer im Haushalt: Das Finanzamt erkennt Kosten an. (Quelle: Getty Images/Jevtic)

Putzhelfer im Haushalt: Das Finanzamt erkennt Kosten an. (Quelle: Jevtic/Getty Images)

Keiner macht den Frühjahrsputz gerne. Doch einmal im Jahr ist bei vielen traditionell Großreinemachen angesagt. Mit dieser Checkliste für den Frühjahrsputz geht das immerhin leichter. Wie Sie vorgehen sollten.

Frühjahrsputz ist die ideale Gelegenheit, um wieder Frische und Ordnung in die eigenen vier Wände zu bringen. Schmutz und Dreck schmälern das Wohlfühlen und wirken sich dementsprechend auf die Seele aus. Eine blitzblanke Wohnung verschafft hingegen ein gutes Gefühl. Wichtig ist, dabei strukturiert und sorgfältig vorzugehen. Putzen Sie nur halbherzig und unordentlich, werden Sie schnell wieder die Lust verlieren und sich womöglich später ärgern. Schließlich entfernen Sie nicht alle Keime und Ungeziefer.

Erstellen Sie eine Checkliste

Erstellen Sie sich vorab eine Checkliste – eine Vorlagen haben wir hier für Sie kostenlos zum herunterladen und ausdrucken. Planen Sie ausreichend Zeit für Ihre Aktion ein. Am besten multiplizieren Sie die eingeplante Zeit mal 1,5. Wer mag, kann die Aktion auch auf mehrere Tage verteilen und sich Unterstützung durch die Familie holen. Am besten eignen sich Tage, an denen die Sonne scheint und an denen es draußen nicht mehr ganz so eisig ist – dann können Sie während Ihrer Aktion die Fenster öffnen, sodass der Staub raus und frische Luft hinein kommt.  

Denken Sie auch daran, ausreichend zu trinken und zu essen und sich Pausen zu gönnen. Wenn Sie keine Lust haben, können Sie mit guter Musik Ihre Laune etwas heben.

Teurer Reiniger müssen nicht sein

Spezielle und teurere Reiniger sind selten effektiv. Häufig reichen Handspülmittel, Allzweckreiniger, Scheuermilch und ein saurer Reiniger auf Zitronensäurebasis aus. Verzichten Sie auf Chemiekeulen. Bei Reinigern gilt: Weniger ist mehr. Zu viel an Tensiden, also an waschaktiven Substanzen, lösen sich nur schwer auf, bilden einen Film und verschmieren nur dadurch die Flächen. Dadurch ziehen diese sogar den Schmutz an.

Alternativ können Sie sich Ihre Reiniger selbst herstellen. Das spart Geld und schont die Umwelt: Essig, Zitronensäure (in Pulverform), Natron und Waschsoda reichen für das Reinigen des gesamten Haushalts. Wenn Sie diese natürlichen Mittel für bestimmte Flecke kombinieren, sind sie teilweise echte Wunderwaffen.   

  • Streifenreife Fenster: Ein paar Tropfen haushaltsübliches Handspülmittel, etwas Spiritus in fünf Litern Wasser aufgelöst, genügen fürs Fensterputzen.
  • Kalkflecke und -ränder loswerden: Essig wirkt gegen Kalk. Ähnlich ist auch Zitronensäure einsetzbar – sie ist aber geruchsneutraler. 
  • Glänzende Oberflächen: Wasser gemischt mit Natron in einer Sprühflasche sorgt für saubere Fenster oder Kühlschränke. 
  • Sauberer Boden: Mit Natron und Zitronensäure (1:1) im Wischwasser lassen sich säurebeständigen Böden und Arbeitsflächen reinigen.
  • Fettflecke entfernen: Waschsoda in Kombination mit Wasser ist ein sehr guter Fettlöser. Hartnäckige Flecken werden mit einer Sodalösung eingeweicht. 
  • Gepflegte Möbel: Möbel können Sie mit selbsthergestellter Politur aus Essig und Öl pflegen.

Achtung
Tragen Sie beim Einsatz dieser Mittel Handschuhe, denn Essig, Zitronensäure und Co. können die Haut reizen. Einige Vorsichtsmaßnahmen sollten Sie auch bei einer Hausstauballergie oder einer Atemwegserkrankung einhalten. 

So können Sie Platz schaffen

Damit Sie für Ihren Frühjahrsputz genügend Platz haben, räumen Sie zuerst den Teil der Wohnung auf, den Sie sich vorgenommen haben. Sortieren Sie herumliegende Gegenstände weg oder aus. Kaputtes und Ungenutztes wird entsorgt – das gilt ebenso für Dekorationen, wie für Kleidung und Möbel.

Beim Ausmisten kann folgendes Prinzip helfen: Was ein Jahr lang ungetragen im Kleiderschrank lag, wird eh nicht mehr angezogen. Also ab damit zur gemeinnützigen Kleiderkammer.

Feste Reihenfolgen können helfen 

Bevor Sie die Sachen wieder an ihren Platz räumen, wird dieser gründlich von Schmutz befreit:

  1. Saugen Sie die Polstermöbel mit der Polsterdüse des Staubsaugers ab. Waschen Sie abnehmbare Polster oder lassen Sie sie bei Bedarf reinigen. Generell sollten Sie dabei auf die Herstelleranweisung achten.
  2. Auch die Regale, Schränke und Kommoden müssen ausgeräumt und gereinigt werden – wischen Sie die Innen- und Außenseiten sowie die Türen mit einem Lappen ab. Das Innere der Schubladen dabei nicht vergessen. Das vertreibt muffige Gerüche und eventuell abgelegte Eier von Schädlingen werden so auch aus den Zwischenräumen entfernt. Löcher werden am besten zugeklebt. Legen Sie zum Schutz Ihrer Textilien Zedernholz oder Lavendel in den Schrank.
    Eine abschließende Außenpolitur sorgt für Glanz und schützt zugleich die Möbel.
  3. Ihre Zimmerpflanzen bekommen nun ebenfalls Aufmerksamkeit: Entfernen Sie vertrocknete oder abgestorbene Teile – auch ein Rückschnitt macht teilweise Sinn. Brausen Sie die Pflanzen unter der Dusche ab, um sie so zu entstauben. Ein Müllsack über dem Topf am Stamm zusammengebunden verhindert, dass dabei Erde herausgespült wird. Bei großen Pflanzen können Sie die Blätter auch vorsichtig mit einem Baumwolltuch abwischen.
  4. Beim Bodenwischen sollten Sie sich an die Herstelleranweisungen halten. Um hartnäckige Verkrustungen zu lösen, gibt es Scheuermilch. Hierbei ist Vorsicht geboten, denn Scheuermilch kann bestimmte Oberflächen aufrauen oder verkratzen.

Fenster streifenfrei putzen

Spätestens wenn die Sonne nicht mehr richtig durch die Scheiben dringt, wird es Zeit, die Fenster zu putzen. So geht es am besten: Zunächst werden die Scheiben innen und außen ordentlich mit einem gewöhnlichen Viskose- oder Mikrofasertuch eingeseift. Ein sogenannter Einwascher mit einer Querstange mit Lammfellbezug erleichtert diese Arbeit. Danach wird das Reinigungsmittel mit einem Abzieher, einem Handgerät mit Gummileiste, streifenfrei abgenommen. Ziehen Sie diesen in schlangenförmigen Linien von links nach rechts die Scheibe herunter. Zeitungspapier zum Nachwischen, Omas liebstes Hausmittel, ist da nicht mehr nötig. Danach die Rahmen innen und außen abputzen. Bei der Gelegenheit bietet es sich auch an, die Gardinen zu waschen.

Küche und Bad reinigen

Wenn Sie die Wohnräume soweit fertig haben, sind die Nutzräume wie das Badezimmer und die Küche dran. Die Reihenfolge ist sinnvoll, da Sie hier während Ihrer Putzaktion Wasser holen und andere Gegenstände abspülen. Putzen Sie die Nutzräume also am Ende Ihres Frühjahrsputz. So verhindern Sie, dass diese Räume später wieder dreckig sind und Sie noch einmal putzen müssen.  

Unser Tipp
Wenn Sie keinen ganzen Tag für einen Frühjahrsputz aufwenden möchten, können Sie die Reinigungsarbeiten auch über mehrere Tage hinweg verteilen und sich immer einen Raum oder eine einzelne Arbeit wie Fensterputzen, wischen usw. vornehmen.

Neues Wohngefühl ohne großen Aufwand

Auch frischer Pepp und mehr Ordnung schadet der Wohnung nicht. Neue Deko verleiht Räumen einen frischen Look. Überflüssiges wird in Boxen oder großen Schachteln weggeräumt. Die Wohnung wirkt so gleich aufgeräumter! Wer alte Vasen aussortiert, muss sie nicht unbedingt wegschmeißen. Im Bastelladen gibt es flüssiges Gummi zu kaufen. Die Vase wird stellenweise darin getaucht und erhält so eine neue Optik.

Wie Sie am besten beim Frühjahrsputz entrümpeln, erfahren Sie bei uns.

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