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Harte Handtücher: Was Sie gegen Trockenstarre tun können

Phänomen Trockenstarre  

Wie Sie Handtücher ohne Chemie weich bekommen

26.03.2020, 08:08 Uhr | dpa-tmn, jb

Harte Handtücher: Was Sie gegen Trockenstarre tun können. Handtuch: Trocknen Textilien, die nicht mit Weichspüler gewaschen wurden, in der Luft, fühlen sie sich später oft hart an. (Quelle: Getty Images/NataliaDeriabina)

Handtuch: Textilien werden auch ohne Weichspüler flauschig. (Quelle: NataliaDeriabina/Getty Images)

Wenn sich Handtücher nach dem Waschen rau anfühlen, steckt ein physikalisches Phänomen dahinter. Es gibt aber einfache Tricks, mit denen Ihre Textilien angenehm weich bleiben. 

Sind Handtücher nach dem Waschen und Trocknen starr und hart, liegt das vermutlich am fehlenden Luftzug. Das Phänomen nennt sich Trockenstarre, erklärt das Forum Waschen in Frankfurt am Main.

Die Faser- oder Schlingenflore von Handtüchern geraten in der Trommel der Waschmaschine in Unordnung. Trocknen diese aufrecht stehenden Enden in einem Zimmer ohne Luftbewegung, wird ihr Zustand fixiert. Die Textilien fühlen sich nun hart und rau an.

Mit diesen Tricks werden Handtücher weich

  1. Die Handtücher vor dem Zusammenlegen zumindest kräftig recken, raten die Waschexperten. Oder indem man sie im Freien bei leichtem Wind trocknen lässt.
  2. Ein weiterer Trick ist, die Handtücher vor dem Aufhängen kräftig auszuschütteln. Dadurch richten sich die Fasern wieder auf. Das Handtuch ist weicher. 
  3. Hilft das alles nicht, kann auch die falsche Dosierung des Waschmittels ein Grund für die starren und harten Handtücher sein. Zu viel Waschmittel spült sich nicht gut aus, zu wenig kann Kalkablagerungen zur Folge haben.

Wie viel Waschmittel die Textilien brauchen, ergibt sich aus dem Verschmutzungsgrad, der Beladung der Maschine und der lokalen Wasserhärte. Informationen dazu gibt es auf der Verpackung, die Wasserhärte kennt der örtliche Versorger. 

Essig oder Zitronensäure?

Auch Essigessenz oder Zitronensäure können Weichspüler ersetzen. Allerdings sind beide Hausmittel sehr aggressiv und sollten daher nur sparsam eingesetzt werden.

Ein Esslöffel Essigessenz reicht für eine Waschladung als Weichspülerersatz oft aus. Allerdings kann das Mittel sowohl die Dichtungen als auch die Metallteile der Maschine angreifen. 

Achtung
Nutzen Sie Zitronensäure oder Essigessenz nur für Waschprogramme unter 60 Grad. Andernfalls reagieren diese Mittel sehr stark.
   

Möchten Sie Ihren Weichspüler durch Zitronensäure ersetzen, sollten Sie es dafür vorab in lauwarmem Wasser auflösen. Geben Sie dazu etwa zwei bis drei Esslöffel reines Zitronensäuregranulat in etwa einen Liter lauwarmes Wasser. Pro Waschladung werden hiervon dann etwa 50 Milliliter in das Weichspülerfach gegeben. 

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa-tmn

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