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Matratze kaufen: Worauf man achten sollte

dpa-tmn, dpa-tmn/sj

Aktualisiert am 04.07.2013Lesedauer: 3 Min.
Matratze kaufen: Worauf man achten sollte.
Matratze kaufen: Worauf man achten sollte. (Quelle: Aktion Gesunder RĂŒcken/dpa-bilder)
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Jeder kennt das Problem aus dem Urlaub: Schon eine einzige Nacht auf einer zu weichen Matratze genĂŒgt, um fĂŒr mindestens eine Woche verspannt zu sein. Um so wichtiger ist es, zuhause eine gute Schlafunterlage zu haben. Eine geeignete Matratze ist allerdings nicht so leicht zu finden: Der eine schwört auf Federkern, der andere auf Latex und der dritte hat auf Schaumstoff immer schon gut gelegen. Worauf Sie achten sollten, wenn Sie eine neue Matratze kaufen.

Federkern, Latex oder Schaumstoff? Drei, fĂŒnf oder gar sieben Zonen? Beim Kauf einer Matratze mĂŒssen Kunden eine ganze Menge von Fragen beantworten. Welches Modell zu einem passt, lasse sich letztlich nur durch ausgiebiges Probeliegen herausfinden, sagt Detlef Detjen von der Aktion Gesunder RĂŒcken in Selsingen. "Es ist wichtig, dass die Matratze ein WohlgefĂŒhl vermittelt."

Zwei Matratzen fĂŒr das Doppelbett

Paare sollten fĂŒr ihr Doppelbett ab einer Breite von 140 Zentimetern zwei separate Unterfederungen und Matratzen kaufen, empfiehlt Detlef Detjen. Von einer großen durchgĂ€ngigen Matratze rĂ€t er dagegen ab. Denn wenn einer von beiden Partnern schwerer als der andere sei, sinke die Matratze zu dessen Seite hin ab und könne den anderen nicht mehr richtig stĂŒtzen. Hinzu kommt, dass sich jeder Mensch etwa 60-mal pro Nacht drehe. Diese Bewegung ist wichtig, damit sich die Bandscheiben erholen können. Der Schlaf des Partners wird dadurch aber immer wieder gestört.

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Matratze mit Federkern besser nur mit Tasche

In Deutschland sind Federkern-, Latex- oder Schaumstoffmatratzen die gĂ€ngigsten Matratzen-Typen. "Federkernmatratzen haben einen Kern aus Spiralfedern, gefertigt aus Stahldraht", erklĂ€rt Dirk-Uwe Klaas vom Verband der Deutschen Möbelindustrie in Bad Honnef bei Bonn. Der Kern sei relativ elastisch, stĂŒtze aber zugleich gut. Allerdings mĂŒsse der Federkern optimal ĂŒberpolstert sein, denn die Metallfedern dĂŒrften nicht zu spĂŒren sein. Wer nachts leicht schwitzt, sollte eine Federkernmatratze wĂ€hlen, die WĂ€rme schnell ableitet, rĂ€t Klaas.

"Einfache Federkernmatratzen bestehen aus einem Kern von Metallfedern, die nur großflĂ€chig nachgeben", erlĂ€utert Detjen. Bei der hochwertigeren Taschenfederkernmatratze seien die einzelnen Metallfedern in eine Tasche eingenĂ€ht. Das habe den Vorteil, dass der Bereich der Schultern und der HĂŒfte punktuell einsinke – der Körper werde hier besser entlastet als bei herkömmlichen Federkernmatratzen. Allerdings sollte man Federkernmatratzen besser nur mit nicht verstellbaren Unterfederungen verwenden.

Schwere Latexmatratzen schwierig zu wenden

"Latexmatratzen bestehen aus dem natĂŒrlichen Gummi des Kautschukbaums und sind deshalb auch die teuersten Matratzen", sagt Klaas. Sie zeichne eine weiche, schmiegsame ElastizitĂ€t aus, die sie durchgehend weich und anpassungsfĂ€hig mache. "Ein Nachteil fĂŒr RĂŒckenkranke ist, dass Latexmatratzen erheblich schwerer als Schaumstoffmatratzen sind", erlĂ€utert Hans-Peter Brix von der Stiftung Warentest in Berlin. "Dies macht das empfohlene Wenden der Matratze beim Beziehen des Bettes komplizierter." Man sollte daher darauf achten, dass diese Matratzen Tragegriffe haben.

Schaumstoffmatratzen besser als ihr Ruf

"Schaumstoffmatratzen haben eine enorme Entwicklung durchlaufen", ergĂ€nzt Florian Heidinger vom Ergonomie-Institut (EIM) in MĂŒnchen. In der Vergangenheit hatten sie eher einen schlechten Ruf, doch die sogenannten Kaltschaummatratzen seien heute ebenso elastisch wie Latexmatratzen. Allerdings gibt es große QualitĂ€tsunterschiede: "Ein wichtiger Faktor fĂŒr die QualitĂ€t ist das Raumgewicht der Matratze", erklĂ€rt Klaas. "Pro Kubikmeter sollten mindestens 40 Kilogramm Schaum enthalten sein." Gute Schaumstoffmatratzen hĂ€tten zudem meist mehrere Schichten, wobei die Mittellagen ein höheres Raumgewicht einnĂ€hmen und dadurch hĂ€rter seien als die Außenschichten.

Mehr als drei Zonen in der Matratze sind zu viel

Matratzen haben hĂ€ufig Liegezonen mit HĂ€rtebereichen. "Experten halten jedoch mehr als drei Zonen fĂŒr den Schulter-, Lenden und Beckenbereich fĂŒr wenig sinnvoll", sagt Brix. Es sei nicht möglich, in diesen Zonen immer korrekt zu liegen. "Um gut schlafen zu können, muss die HĂ€rte der Matratze fĂŒr den SchlĂ€fer angenehm sein", sagt Möbelexperte Klaas. GrundsĂ€tzlich sollten druckempfindliche Menschen daher eine Matratze mit möglichst hoher PunktelastizitĂ€t wĂ€hlen – wie sie Latex- und Kaltschaummatratzen aufweisen. Dabei dĂŒrfe man sich nicht durch die unterschiedlichen Einstufungen der Hersteller im HĂ€rtegrad verunsichern lassen: "Was fĂŒr den einen weich bedeutet, empfinden andere bereits als mittelhart."

Einfacher Lattenrost oder Bettsysteme?

Bei der Frage nach der passenden Unterlage sind die Experten geteilter Meinung. "Eine gute Matratze braucht nicht unbedingt eine federnde Unterlage", findet Hans-Peter Brix von der Stiftung Warentest in Berlin. Es genĂŒge auch ein einfacher Roll- oder Lattenrost. Allenfalls bei dĂŒnnen Schaumstoff- oder Latexmatratzen könne ein spezieller Lattenrost den Liegekomfort verbessern. Gleiches gelte fĂŒr Tellerlattenroste, wenn die Teller gut positioniert seien.

Detlef Detjen von der Aktion Gesunder RĂŒcken sieht das anders: "Menschen mit RĂŒckenproblemen sollten auf alle FĂ€lle einen guten Lattenrost haben." Die Unterfederung habe wie die Matratze die Aufgabe, den Körper zu stĂŒtzen. "Eine gute Matratze auf einem schlechten Lattenrost bringt gar nichts." Optimal fĂŒr Menschen mit RĂŒckenleiden seien Bettensysteme, bei denen Matratze und Rost vom selben Hersteller stammen und aufeinander abgestimmt sind.

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