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Meerschweinchen: Was tun, wenn Meerschweinchen streiten?

Meerschweinchen  

Zoff im Meerschweinchen-Käfig

| dpa-tmn/jmi

Meerschweinchen: Was tun, wenn Meerschweinchen streiten?. Meerschweinchen sollten ihre Kämpfe besser allein austragen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Meerschweinchen sollten ihre Kämpfe besser allein austragen. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images)

Viele Menschen verhalten sich kaum anders als ihre Haustiere. Und so wie in jeder guten Familie ab und zu mal heftig die Fetzen fliegen, hängt auch manchmal bei Meerschweinchen der Käfigsegen schief. Wie sich Streit und Aggression bei Meerschweinchen äußern, wie sie streiten und wann sie eingreifen sollten, erfahren Sie hier.

Streit im Anmarsch

Eigentlich sind Meerschweinchen harmoniebedürftige Tiere. Wenn es aber doch mal zum Streit kommt, geht es vor allem darum, die Rangordnung festzulegen. Ist ein Meerschweinchen kampfeslustig, will es vor allem eins: groß aussehen und Eindruck schinden. Damit möchte es Überlegenheit signalisieren. Ein aggressives Meerschweinchen stellt die Haare im Nacken und am Rücken auf. Dazu stellt es seine kurzen Beinchen ganz hoch auf und gibt dazu häufig noch einen langen, brummenden Laut von sich. Auch Knurren oder Zähneklappern können ein Warnsignal sein, meistens drückt das Tier damit jedoch Angst aus.

Besteigen: Bei Meerschweinchen nicht immer ein Zeichen von Lust

Wenn ein Meerschweinchen das andere besteigt, werten das viele Halter als Paarungsverhalten. Das kann, muss aber nicht immer der Grund sein. Manchmal besteigen sich auch Männchen oder Weibchen untereinander und legen so die Rangordnung in der Meerschwein-Familie fest. Das dominantere Meerschweinchen besteigt das andere und gibt ihm so zu verstehen, dass es ihm unterlegen ist. Eine klare Rangordnung ist für das Zusammenleben des Rudels wichtig, deshalb sollte man bei solchen Kämpfen nicht eingreifen.

Hilfe beim Streit

Wenn Meerschweinchen streiten, dann kurz und heftig. Dabei jagen die Tiere einander, rupfen am Fell des anderen und beißen sich sogar, etwa in die Ohren. Meistens ist die schlechte Stimmung dann aber so schnell beigelegt, wie sie gekommen ist. Während des Streits sollte der Mensch nicht eingreifen, ein andermal gehen die Tiere ohnehin erneut aufeinander los. In jedem Fall sollten Sie die Meerlis nach einem heftigen Kampf untersuchen und gegebenenfalls Wunden versorgen oder das verwundete Tier zum Arzt bringen. Wenn Käfiggenossen sich ständig bekämpfen, sollte über getrennte Gehege nachgedacht werden.

Stimmt sonst alles?

Kommt es im Meerschweinchenkäfig häufig und langfristig zu Streitereien, dann stimmt etwas nicht. Bei der Zusammensetzung des Rudels beispielsweise sollte man von vorneherein nur ein Männchen integrieren, damit keine Rivalität um die Weibchen entsteht. Wenn neue Tiere in die Gruppe kommen, eignen sich Jungtiere am besten, da diese sich leichter unterordnen. Manchmal kann ein zu kleiner Käfig Schuld sein, weil sich die Tiere dort nicht aus dem Weg gehen können. Hält man mehrere Tiere in einem Käfig, helfen zum Beispiel verschiedene Häuser und mehrere Etagen. Außerdem müssen die Meerschweine regelmäßig genug Auslauf haben, sonst sind sie nicht ausgelastet und werden schneller aggressiv. Wer gar nicht mehr weiter weiß mit seinen streitsüchtigen Nagern, der sollte einen Experten zu Rate ziehen, zum Beispiel den Tierarzt.

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