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Chinchilla-Baby: Wissenswertes über den Nachwuchs

Paarung, Tragzeit, Geburt  

Chinchilla-Baby: Wissenswertes über den Nachwuchs

10.10.2014, 15:48 Uhr | uc (CF), anni

Chinchilla-Baby: Wissenswertes über den Nachwuchs. Chinchilla-Babys können Sie häufig schon mit wenigen Tagen auf den Arm nehmen und so an Menschen gewöhnen – sofern die Mutter das zulässt (Quelle: imago images/blickwinkel)

Chinchilla-Babys können Sie häufig schon mit wenigen Tagen auf den Arm nehmen und so an Menschen gewöhnen – sofern die Mutter das zulässt (Quelle: blickwinkel/imago images)

Ein Chinchilla-Baby ist herzerweichend süß. Möchten Sie Ihre Chinchillas verpaaren, gibt es jedoch einiges zu bedenken. Wissenswertes zum Thema Nachwuchs erfahren Sie hier.

Chinchilla-Baby: Familienplanung mit Verstand

Vor der Macht der Liebe sind auch Chinchillas nicht gefeit. Finden zwei geschlechtsreife Nager Gefallen aneinander, dauert es meist nicht lange, bis Nachwuchs unterwegs ist.

Bevor Sie sich entscheiden, Chinchillas zu paaren, sollten Sie sich folgender Tatsache bewusst sein: Im Regelfall wirft das Weibchen nicht nur ein Chinchilla-Baby, sondern gleich zwei bis sechs. Sie sollten sich also vorab Gedanken machen, wo Sie den Nachwuchs unterbringen können. Springt ein Interessent ab, sind im Zweifelsfall Sie für die Aufzucht und Haltung verantwortlich.

Paarung: Welche Chinchillas passen zusammen?

Bei der Verpaarung von Chinchillas spielt die Sympathie eine erhebliche Rolle. Am besten verstehen sich Männchen und Weibchen, die bereits zusammen aufgewachsen sind. Führen Sie die Tiere erst im geschlechtsreifen Alter zusammen, müssen Sie damit rechnen, dass das Weibchen seine Zeit braucht, sich mit dem Böckchen anzufreunden – der Nachwuchs lässt entsprechend auf sich warten.

Zudem müssen Sie bei der Verpaarung darauf achten, dass nicht beide Tiere den Letal-Faktor in sich tragen, also einen Gendefekt vererben, durch den die Babys mit Mutationen zur Welt kommen oder im Mutterleib sterben. Tiere in Velvet-Farben dürfen keinen Nachwuchs zeugen, warnt das Magazin "Ein Herz für Tiere". Gleiches gilt für weiße oder weiß gezogene Chinchillas. Diese Arten sollten deshalb auch nicht paarweise in einem Käfig gehalten werden.

Tragzeit und Geburt

Nachdem das Böckchen das Weibchen gedeckt hat, muss das Paar für sechs Tage getrennt werden, damit das Weibchen kein zweites Mal gedeckt wird. Danach kann das Männchen bis zur nächsten Brunstzeit wieder zum Weibchen und an der Aufzucht des Nachwuchses teilhaben.

Bis die Chinchilla-Babys das Licht der Welt erblicken, vergehen nach der Befruchtung 111 Tage. Gegen Ende der Schwangerschaft legt die trächtige Chinchilla-Dame sichtlich an Gewicht zu. Die Geburt findet meist in der Nacht statt. Treten dabei Komplikationen auf, sollten Sie einen Tierarzt einschalten, damit die Mutter und der Nachwuchs die Geburt gut überstehen. Ansonsten ist es ratsam, das Weibchen während der Wehen in Ruhe zu lassen.

Vater kurz nach der Geburt separieren

Auch nach der Geburt kann der Chinchilla-Vater in den meisten Fällen einige Stunden mit der Mutter im Käfig bleiben – die meisten Männchen kümmern sich sehr liebevoll um ihren Nachwuchs. Sie sollten das Männchen aber relativ zügig in einen separaten Käfig setzen, um ein Nachdecken zu verhindern – das Weibchen ist bereits kurz nach der Geburt wieder fruchtbar.

Außerdem sollten Sie nach der Geburt für ein paar Tage das Sandbad aus dem Käfig nehmen, damit es nicht zu einer Infektion an Scheide und Gebärmutter kommt.

So entwickeln sich Chinchilla-Babys

Chinchilla-Babys werden mit Fell geboren, können vom ersten Tag an sehen und sind normalerweise aktiv und neugierig. Die Kleinen wiegen zwischen 40 und 50 Gramm. Mit zwölf Wochen sind sie geschlechtsreif – ab diesem Zeitpunkt sollten die Böckchen von der Mutter und den Schwestern getrennt werden, um Inzucht zu vermeiden.

Jungtiere dürfen erst im Alter von mindestens zehn Wochen von der Mutter getrennt werden.

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