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Seltener Greifvogel: Der Wespenbussard

Stiller Jäger  

Seltener Greifvogel: Der Wespenbussard

04.11.2015, 12:32 Uhr | om (CF)

Seltener Greifvogel: Der Wespenbussard. Neben Wespen und Hummeln zählen auch Jungvögel zur Beute des Wespenbussards. (Quelle: imago images/Essler)

Neben Wespen und Hummeln zählen auch Jungvögel zur Beute des Wespenbussards. (Quelle: Essler/imago images)

Der Wespenbussard ist ein eher wenig bekannter Greifvogel. Besonderes Merkmal ist die ungewöhnliche Ernährung, die ihm seinen Namen beschert hat. Lesen Sie mehr über diesen außergewöhnlichen Zugvogel.

Woran man den Wespenbussard erkennt

Der Wespenbussard ist mit bis zu 60 Zentimetern Länge etwas größer als der Mäusebussard, wirkt jedoch aufgrund seines geringen Gewichts zierlicher. Seine Flügel und sein Schwanz sind länger, der Kopf ist kleiner. Weitere Erkennungsmerkmale sind zwei dunkle Binden am unteren Schwanz und eine dunkle Färbung am hinteren Flügelrand. Die Spannweite seiner Flügel kann bis zu 1,45 Meter erreichen.

Männchen und Weibchen unterscheiden sich in ihrer Größe – wobei die Weibchen größer sind – sowie in der Farbe ihres Kopfes. Dieser ist bei Männchen taubenblau, bei Weibchen braun.

Der Ruf des Wespenbussards ist meist ein heller Schrei. Generell ist er jedoch seltener zu hören als andere Greifvogelarten.

Greifvogel mit ungewöhnlichem Leibgericht

Der Wespenbussard verbringt die Sommermonate in Deutschland, um zu brüten. Sein Nest errichtet er meist im Schutz dichter Laubwälder. Diese Deckung verlässt er bei der Futtersuche. In Waldlichtungen, Heiden und Wiesen hält er Ausschau nach Wespennestern. Diese gräbt er komplett aus, um die Wespenlarven später in Ruhe zu fressen.

Um dabei nicht gestochen zu werden, schließt der Greifvogel die Augen. Sein Kopfbereich ist dicht und hart befiedert, sodass Wespenstiche nicht durchdringen können.

Zugvögel sind streng geschützt

Anders als andere Zugvögel verbringt der Wespenbussard nur wenige Monate in Deutschland. Er kommt erst im Mai an und macht sich bereits im August wieder auf zu seinem Winterquartier südlich der Sahara.

Wie so viele Zugvögel ist auch der Wespenbussard streng geschützt, obwohl er nicht als stark gefährdet gilt. Dürreperioden in der afrikanischen Heimat, immer weniger Rastplätze entlang der Reiseroute und der Rückgang des Brutraums stellen jedoch große Herausforderungen für die Vögel dar.

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