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Wesenstest beim Hund: 5 wissenswerte Fakten

uc (CF)

Aktualisiert am 02.01.2017Lesedauer: 3 Min.
Der American Staffordshire Terrier wird in vielen BundeslÀndern als gefÀhrlich eingestuft.
Der American Staffordshire Terrier wird in vielen BundeslÀndern als gefÀhrlich eingestuft. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Der Wesenstest beim Hund bezeichnet eine Untersuchung des Gefahrenpotenzials, das von bestimmten Hunderassen ausgehen kann. Die entsprechenden Regeln werden von den einzelnen BundeslÀndern festgelegt.

Das Wichtigste im Überblick


  • 2. Wer fĂŒhrt den Wesenstest durch?
  • 3. Was kostet ein Wesenstest?
  • 4. Wie lĂ€uft der Wesenstests ab?
  • 5. Das Ergebnis: Befreiung von der Maulkorbpflicht?

1. Wann wird ein Wesenstest durchgefĂŒhrt?

FĂŒr Hunde auf den sogenannten Rasselisten der BundeslĂ€nder gelten besondere Vorschriften, beispielsweise eine Leinen- oder Maulkorbpflicht. Unter UmstĂ€nden werden Halter auch dazu verpflichtet, ihren Garten einzuzĂ€unen. Halten Sie sich nicht an die Vorschriften, drohen hohe Geldstrafen. Sie können jedoch von den speziellen Auflagen freigestellt werden. DafĂŒr mĂŒssen die Tiere den Wesenstest bestehen.

In AusnahmefĂ€llen können Hunde auch zu einem Wesenstest verpflichtet werden. Wenn die Hunde durch aggressives Verhalten wie Beißen aufgefallen sind und es zu einer Anzeige gekommen ist, muss im Rahmen eines Gutachtens geklĂ€rt werden, inwieweit das Tier eine Gefahr darstellt.

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FĂŒr welche Hunderasse in Ihrem Bundesland ein Wesenstest notwendig wird, können Sie bei Ihrem zustĂ€ndigen Amt erfragen. Auch im Netz stellen die LĂ€nder die jeweiligen Vorgaben in aller Regel zur VerfĂŒgung.

2. Wer fĂŒhrt den Wesenstest durch?

Wesenstests fallen in erster Linie in den ZustĂ€ndigkeitsbereich der LĂ€nder. Die betreffenden Ämter legen die Hunderassen fest, bei denen sie eine GefĂ€hrlichkeit vermuten. Die Haltung mancher Hunderassen kann ganz verboten sein.

FĂŒr den Wesenstest von Hunden sind je nach Bundesland TierĂ€rzte, das Ordnungsamt oder das VeterinĂ€ramt zustĂ€ndig. In Niedersachsen etwa wird der Wesenstest von erfahrenen TierĂ€rzten durchgefĂŒhrt. Die Ärzte mĂŒssen ein hohes Maß an theoretischem Wissen im gesamten Bereich des Hundeverhaltens mitbringen, das sie durch die Teilnahme an Weiterbildungsstunden nachweisen. Daneben ist Praxiserfahrungen im alltĂ€glichen Umgang mit Hunden notwendig. Die VeterinĂ€re sollten in der Lage sein, Krankheiten beim Hund schnell zu erkennen und deuten zu können. Diese können sich in nicht unerheblichem Umfang auf das Verhalten des Tieres auswirken. Die TierĂ€rzte sind weiterhin an gewisse gesetzliche Rahmenbedingungen gebunden und unterliegen der Schweigepflicht.

3. Was kostet ein Wesenstest?

Da jedes Bundesland bei der DurchfĂŒhrung des Wesenstests anders verfĂ€hrt, können auch die Kosten mitunter stark variieren. Oftmals wird zur Zulassung zum Wesenstest ein bestandener Sachkundenachweis gefordert. Dabei wird in einem theoretischen und praktischen Teil das Wissen des Hundehalters in Bezug auf das Verhalten, die Haltung und das FĂŒhren eines Hundes ĂŒberprĂŒft. Der Sachkundenachweis kostet zwischen 50 und 200 Euro, wie das Tiermedizin-Portal "vetion.de" berichtet.

Die Kosten fĂŒr den eigentlichen Wesenstest mĂŒssen direkt bei den zustĂ€ndigen Ämtern und SachverstĂ€ndigen Ihrer Region erfragt werden. Nach Angaben aus verschiedenen Foren zur Hundehaltung reicht die Spannbreite der Kosten von unter 100 Euro bis zu ĂŒber 300 Euro.

Im Internet finden Sie zustĂ€ndige Personen oder Ämter aus Ihrer Umgebung, die den Wesenstest durchfĂŒhren. Die konkreten Kosten mĂŒssen dann meist telefonisch erfragt werden.

4. Wie lÀuft der Wesenstests ab?

Der Wesenstest lĂ€uft je nach Bundesland anders ab. Allgemein gesprochen wird der Hund beim Wesenstest verschiedenen Situationen ausgesetzt und auf seine Reaktion hin getestet. Das sind einerseits alltĂ€gliche Szenarien. Andererseits simulieren die PrĂŒfer bewusst Situationen, in denen der Hund gereizt wird. Unter solchen UmstĂ€nden steigt die Wahrscheinlichkeit, dass sich der Hund aggressiv verhĂ€lt.

Getestet wird der Kontakt des Hundes zu seiner Umwelt, zu anderen Hunden und zum Menschen. Wie reagiert er auf Jogger oder Radfahrer, wie verhĂ€lt er sich in engen RĂ€umen oder im Straßenverkehr? Dem MDR-Magazin "Tierisch, tierisch" zufolge ist es normal, dass Hunde in bestimmten Situationen bellen oder knurren. Das macht sie aber nicht per se zu Gefahrhunden. Beurteilt wird laut "vetion.de", ob der Hund Ă€ngstlich, neutral oder schreckhaft reagiert. Jedoch wird nur eine offensiv aggressive Reaktion, also wenn der Hund mit der Absicht zu Beißen nach vorne geht, als negativ bewertet.

5. Das Ergebnis: Befreiung von der Maulkorbpflicht?

Nach dem Test setzt der PrĂŒfer ein Gutachten mit den Ergebnissen auf. Das Gutachten wird an die Behörde weitergeleitet. Dort entscheiden die Beamten dann, ob der Hund beispielsweise eine Unbedenklichkeitsplakette erhĂ€lt oder von der Maulkorb- oder Leinenpflicht befreit wird. Hat der Hund den Wesenstest nicht bestanden, gelten entsprechend die gleichen Sanktionen wie vor dem Wesenstest. Der Wesenstest kann mindestens einmal wiederholt werden. In AusnahmefĂ€llen kann der Hund jedoch auch beschlagnahmt werden.

Auf die Hundesteuer, die bei gefÀhrlichen Hunden teilweise höher liegt als bei normalen Hunden, hat auch ein bestandener Wesenstest in der Regel keine Auswirkung.

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