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Ohren ab, Schwanz ab: So sehr leiden kupierte Hunde


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Amputation: So sehr leiden kupierte Hunde

Von dpa-tmn, MHa

12.06.2017Lesedauer: 1 Min.
Tierschützer raten, dass Sie keine sogenannten kupierten Hunde bei Züchtern kaufen: Weniger Nachfrage könnte die Zahl solcher Eingriffe verringern.
Tierschützer raten, dass Sie keine sogenannten kupierten Hunde bei Züchtern kaufen: Weniger Nachfrage könnte die Zahl solcher Eingriffe verringern (Quelle: ChesiireCat/Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Wir Menschen können uns für oder gegen eine kosmetische Operation entscheiden. Hunde können das nicht: Ihnen wird der Eingriff aufgezwungen und häufig leiden die Vierbeiner dabei sehr.

Tierschützer raten von Kauf ab

Dem besten Freund des Menschen Teile vom Ohr oder vom Schwanz wegzuschneiden, ist in Deutschland zwar verboten – der Verkauf und die Haltung solcher Tiere sind aber legal. Dennoch sollten Sie keine sogenannten kupierten Hunde bei Züchtern kaufen, raten Tierschützer: Weniger Nachfrage könnte die Zahl solcher Eingriffe verringern, sagt Lea Schmitz vom Deutschen Tierschutzbund.

Hunde haben große Schmerzen

Meist bringen Züchter die Tiere für die Amputation ins Ausland. "Die Tiere leiden jedoch auch bei ihrer Rückkehr nach Deutschland noch unter Wundschmerzen", sagt Schmitz. Vor allem bei Rottweilern und Dobermännern werden Ohren und Rute mit einem Skalpell abgeschnitten. Dadurch sollen die Hunde aggressiver aussehen – was von manchen Besitzern gewünscht sei: "Schlappohren wären zu niedlich".

Kupierverbot mit einer Ausnahme

Besteht der Verdacht, dass jemand gegen das Kupierverbot verstößt, sollte man das dem zuständigen Veterinäramt melden, rät die Expertin. Das Tierschutzgesetz verbietet in Deutschland das Kupieren der Ohren bei Hunden seit 1986 und das der Ruten – mit Ausnahme von Jagdhunden – seit 1998.

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