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Für diesen Beitrag haben wir alle relevanten Fakten sorgfältig recherchiert. Eine Beeinflussung durch Dritte findet nicht statt.

Hunde: Müssen Spaziergänge im Winter kürzer werden?

Von t-online, sah

Aktualisiert am 06.02.2022Lesedauer: 3 Min.
Spaziergang: Genau wie wir Menschen können sich auch Hunde erkälten.
Spaziergang: Genau wie wir Menschen können sich auch Hunde erkälten. (Quelle: vvvita/getty-images-bilder)
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Wenn im Winter die Temperaturen fallen, packen wir uns dick ein. Doch auch Hunde können frieren. Tipps, wann und wie Sie Ihr Tier vor Kälte schützen sollten.

Das Wichtigste im Ăśberblick


  • Hund vor AuskĂĽhlung schĂĽtzen
  • Pfoten des Hundes schĂĽtzen
  • So bleiben keine Eisklumpen im Fell hängen
  • Darum dĂĽrfen Hunde keinen Schnee fressen
  • MĂĽssen Spaziergänge kĂĽrzer werden?

Manche Hunde sind für den Winter bestens gerüstet: Berner Sennenhunde zum Beispiel haben ein langes, dichtes Unterfell, das sie wärmt und vor Feuchtigkeit schützt. Anders ist das bei Hunden mit einem kurzen, dünnen Fellkleid, wie es etwa Podencos oder Windhunde haben. Solche Hunde haben kein Unterfell und sind am Bauch nur wenig behaart – Nässe dringt bei ihnen also schnell zur Haut durch.


Die beliebtesten Hunderassen in Deutschland

Platz 1 – Mischlingshunde: Die Tiere, die von mehreren Rassen etwas haben, sind nach wie vor die beliebtesten in Deutschland.
Platz 2 – Labrador Retriever: Die beliebte Rasse gibt es in drei unterschiedlichen Farben.
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Auch alte und kranke Tiere können schnell frieren: Ältere Tiere, die eher langsam unterwegs sind, können schneller auskühlen. In solchen Fällen kann es sinnvoll sein, den Vierbeinern einen Hundemantel anzuziehen. Dabei sollten Sie darauf achten, dass der Mantel gut passt und weder zu weit, noch zu eng ist und scheuert.

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Hund vor AuskĂĽhlung schĂĽtzen

Es gibt viele Hunde, für die es deutlich angenehmer ist, wenn sie im Winter einen Mantel tragen. Hundehalter haben die Wahl zwischen gefütterten Mänteln und Pullovern. Letztere eignen sich jedoch nicht für jeden Vierbeiner: Bei kleinen Hunden kann der Pulli nass werden, wenn sie auf Schnee laufen – dann frieren sie noch schneller.

Genau wie wir Menschen können sich auch Hunde erkälten. Vor allem in der kalten Jahreszeit kann es zu Atemwegserkrankungen kommen. Wenn es draußen kalt ist und Hunde im Haus trockener Heizungsluft ausgesetzt sind, sind die Tiere anfälliger für Erkältungen. Ratsam ist es daher, einen Raumbefeuchter aufzustellen, um die Schleimhäute der Tiere zu schonen.

Pfoten des Hundes schĂĽtzen

Während Hundehalter in dicken Winterstiefeln unbeschadet durch Streusplit und Schneematsch stapfen, wird der Winterspaziergang für den Hund mitunter zur Tortur: Schneebrocken verfangen sich im Fell zwischen den Zehen. Spitzer Streusplit schneidet kleine Schlitze in die Ballen. Und zu allem Überfluss dringt in diese Läsionen Streusalz ein, das dann noch fies brennt.

Doch Hundebesitzer können einiges tun, um die Pfoten des Tieres zu schützen:

  • Zunächst sollten sie das Fell im Zwischenzehenbereich mit einer Nagelschere vorsichtig kĂĽrzen. Auf diese Weise haften weniger Schneeklumpen an und beeinträchtigen den Hund nicht beim Laufen.
  • AuĂźerdem hilft es, die Pfoten vor dem Gassigehen mit Vaseline oder Melkfett einzureiben. Die Fettschicht isoliert die Pfotenunterseite und bildet eine Schutzschicht.
  • Bei ganz empfindlichen Hunden kann es auch ratsam sein, ihnen Schuhe anzuziehen, um besonders sensible Pfoten vor Schlimmerem zu bewahren. An die Schuhe mĂĽssen die Hunde langsam gewöhnt werden. Am Anfang sieht es oft so aus, als wĂĽrden sie auf Eier treten. Daher sollte das Laufen mit Schuhen erst zu Hause ausprobiert werden.
  • Nach dem Spaziergang sollten die Hundepfoten dann kurz unter lauwarmem Wasser abgespĂĽlt und danach abgetrocknet werden. Dadurch wird Eis, Split und Salz herausgespĂĽlt und kann keinen weiteren Schaden anrichten. Das Fell des Hundes trocken zu föhnen, ist allerdings keine gute Idee. Ein Föhn ist sehr laut, und die meisten Hunde haben davor Angst.

So bleiben keine Eisklumpen im Fell hängen

Gassigehen: Haaröl verhindert, dass am Hundefell Schnee haften bleibt und klumpt.
Gassigehen: Haaröl verhindert, dass am Hundefell Schnee haften bleibt und klumpt. (Quelle: Tobias Hase/dpa-tmn)

FĂĽr Hunde mit langem Fell an den Beinen kann ein Schneespaziergang schnell zur Qual werden. Mit einem einfachen Trick beugen Sie festsitzenden Eisklumpen vor.

Eben noch ist er voll Freude durch den Schnee getobt, auf einmal mag der Hund nicht mehr weiterlaufen – an der Behaarung unter dem Bauch und an den Beinen haben sich Eisklumpen gebildet. Das kann bei Hunden mit langem Fell schnell passieren. Zwischen den Zehen können zudem harte Schneeballen stecken. Gegen beides hilft gewöhnliches Haaröl.

Wenn Sie das Öl vor dem Spaziergang sparsam auf Hundepfoten und Beine auftragen, verhindern Sie ein Anhaften des Schnees. Das erspart Ihnen das ständige Abzupfen. Außerdem knabbert der Hund nicht an den Pfoten, um die störenden Klumpen zu entfernen, wobei er womöglich Eis und Streusplitt schluckt.

Darum dĂĽrfen Hunde keinen Schnee fressen

Hund: Im Winter gibt es einiges zu beachten.
Hund: Im Winter gibt es einiges zu beachten. (Quelle: Anna-av/getty-images-bilder)

Während des Spaziergangs sollten Sie darauf achten, dass Ihr Tier keinen Schnee frisst. Wenn Schnee in den Magen gelangt, können die Magenschleimhäute gereizt werden – die Folge ist eine Gastritis. Typische Symptome sind unter anderem Erbrechen und Durchfall.

Müssen Spaziergänge kürzer werden?

Nur weil es kalt ist, müssen die Spaziergänge nicht gleich kürzer ausfallen. Wenn der Hund bewegungsfreudig ist, können Sie auf jeden Fall auch weite Strecken gehen. Allerdings sollten Sie dann auch zügig spazieren gehen, damit der Hund nicht auskühlt. Eine Ausnahme bilden ältere Hunde: Sie frieren leichter und sollten deshalb eher kürzere Runden drehen.

Schlittenhunderassen, wie etwa der Alaskan Malamute, werden hingegen im Winter erst richtig munter. Sie können gut und gerne einen längeren Winterspaziergang vertragen.

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