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Studie: So klimaschädlich sind Hunde, Katzen und Pferde

Studie zur Ökobilanz  

So klimaschädlich sind Hunde, Katzen und Pferde

Von Silke Ahrens

11.04.2019, 15:29 Uhr
Studie: So klimaschädlich sind Hunde, Katzen und Pferde. Hund und Katze: Tiere sind für viele Menschen eine wichtige Freizeitbeschäftigung – und beeinflussen die persönliche Umweltbilanz. (Quelle: Getty Images/skynesher)

Hund und Katze: Tiere sind für viele Menschen eine wichtige Freizeitbeschäftigung – und beeinflussen die persönliche Umweltbilanz. (Quelle: skynesher/Getty Images)

Wie groß sind die Umweltbelastungen, die durch die Haltung von Nutz- und Haustieren entstehen? Mit dieser Frage hat sich ein Schweizer Unternehmen befasst – und die Umweltbelastung von Tieren mit Autofahrten verglichen.

Pferde sind die größten tierischen Klimasünder – das ist das Ergebnis einer Studie des Schweizer Unternehmens Esu-Services, das die Ökobilanz verschiedener Tiere untersucht hat. 

Einflüsse auf die Umwelt

Berechnet wurde, welche Umweltbelastungen die Haltung von Pferden, Hunden, Katzen, Kaninchen, Ziervögeln und Zierfischen verursacht. Folgende Einflüsse auf die Umwelt sind dabei unter anderem erfasst worden: 

  • Wasser- und Futterverbrauch
  • Unterkunft der Tiere 
  • Fäkalien
  • Fahrten mit dem Pkw, zum Beispiel zum Tierarzt
  • Energieverbrauch, zum Beispiel Strom fürs Aquarium
  • Sonstige Anschaffungen wie Näpfe, Sättel, Aquarien

Vergleich: Tiere und Autofahrten

Die einzelnen Aspekte haben die Autoren der Studie in Umweltbelastungspunkte (UBP) umgerechnet und mit den Umweltbelastungen einer Autofahrt verglichen.

Das Ergebnis: Die Haltung eines Pferdes entspricht im Durchschnitt den Umweltbelastungen einer circa 23.500 Kilometer langen Autofahrt. Ein Hund kommt auf rund 3.700 Kilometer, bei einer Katze sind es 1.400 Kilometer – so viel wie auch bei zwei Kaninchen. Die UBP von vier Ziervögeln entsprechen einer Autofahrt von circa 500 Kilometern, bei 50 Zierfischen sind es 675 Kilometer.

Größe des Tieres spielt eine Rolle

Die Studie zeigt, je größer das Tier ist, desto größer sind auch die Umweltbelastungen, die es verursacht. Das liegt vor allem am Futter und den Emissionen, die bei der Produktion entstehen.


Allerdings macht die Haustierhaltung am Beispiel der Schweiz nur rund 1,2 Prozent der durch den gesamten Schweizer Konsum verursachten Umweltbelastungen aus. Zudem können laut der Autoren der Studie positive Aspekte der Tierhaltung nicht mit in die Ökobilanz einbezogen werden.

Verwendete Quellen:

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