Sie sind hier: Home > Leben > Familie > Freizeit > Haustiere >

Deshalb können Pfützen mit Mäusepipi für Hunde sehr gefährlich werden

Nierenversagen droht  

Deshalb können Pfützen für Hunde sehr gefährlich werden

18.03.2020, 09:52 Uhr | dpa-tmn, sah

Deshalb können Pfützen mit Mäusepipi für Hunde sehr gefährlich werden. Gefährliche Krankheit: Ohne Behandlung kann es beim Hund zum Nierenversagen kommen. (Quelle: Getty Images/Alina Abel)

Gefährliche Krankheit: Ohne Behandlung kann es beim Hund zum Nierenversagen kommen. (Quelle: Alina Abel/Getty Images)

Wenn der Hund beim Gassigehen aus einer Pfütze trinkt, scheint das erst mal harmlos. Doch das Wasser kann tückisch sein, wenn kleine Nager dort Spuren hinterlassen haben. Eine Impfung kann das verhindern.

Stille Wasser können für Hunde gefährlich werden. Wälzen sich die Vierbeiner in Tümpeln oder trinken aus Pfützen, können sie sich mit Leptospiren infizieren. Die fadenförmigen Erreger stammen vom Urin kleiner Nager und breiten sich innerhalb einer Woche im ganzen Tierkörper aus, warnt die Tierschutzorganisation "Aktion Tier".

Ohne Behandlung kann die Krankheit tödlich verlaufen

Zunächst seien die Symptome unspezifisch. Das Tier ist schlapp, hat keinen Appetit und entwickelt Fieber. Kurz darauf komme es ohne Behandlung jedoch zum Nierenversagen. Ist die Erkrankung bereits so weit fortgeschritten, kann der Hund nicht mehr gerettet werden.

Impfung bietet Schutz

Doch es gibt eine wirksame Prophylaxe – eine Impfung gegen Leptospirose. Zwei Impfungen im Abstand von drei bis vier Wochen sowie jährliche Auffrischungen bieten Schutz – in Risikogebieten wird sogar eine halbjährliche Auffrischungsimpfung empfohlen. "Allerdings sollten Tierhalter darauf achten, dass ihr Tierarzt einen Impfstoff verwendet, der sich gegen vier Unterarten der Leptospiren wendet", rät Tina Hölscher, Tierärztin von "Aktion Tier".

Kommt der moderne Impfstoff zum Einsatz, sei das Tier bestmöglich geschützt. Dann ist das Wasserschlabbern aus Pfützen auch erlaubt.

Gefahr auch für den Menschen

Doch nicht nur für Hunde ist die Leptospirose gefährlich, auch Hundehalter können sich damit infizieren. Eine Erkrankung ist meldepflichtig. Ein bis zwei Wochen nach der Infektion treten grippeähnliche Symptome auf. Im zweiten Stadium können auch Organe wie Leber und Niere betroffen sein, später auch Lunge und Gehirn. Erkrankte brauchen schnellstmöglich Antibiotika.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa-tmn

Leserbrief schreiben

Für Kritik oder Anregungen füllen Sie bitte die nachfolgenden Felder aus. Damit wir antworten können, geben Sie bitte Ihre E-Mail-Adresse an. Vielen Dank für Ihre Mitteilung.

Name
E-Mail
Betreff
Nachricht
Artikel versenden

Empfänger

Absender

Name
Name
E-Mail
E-Mail

Alba Modatchibo.deOTTODeichmannbonprix.deLIDLBabistadouglas.deamazon.de
Mehr zum Thema
Sie sind hier: Home > Leben > Familie > Freizeit > Haustiere

shopping-portal