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Partnerschaft: Wenn der Partner den Respekt verliert

Beziehung  

Wenn der Partner respektlos wird

11.01.2009, 14:06 Uhr | ali

Partnerschaft: Wenn der Partner den Respekt verliert, kann die Liebe schnell abkühlen. (Foto: Archiv)Wenn der Partner den Respekt verliert, kann die Liebe schnell abkühlen. (Foto: Archiv)Sabine ist unglücklich: Auch wenn Sven beteuert, sie zu lieben, zweifelt sie zunehmend daran. Grund: Er macht sie vor Freunden und vor der Familie schlecht oder zieht Dinge, die sie sagt, ins Lächerliche. Bei Unstimmigkeiten wird er schnell unsachlich und verletzend. Sabine fühlt sich von ihrem Partner nicht mehr ernst genommen und wird von Selbstzweifeln geplagt. Kennen Sie solche Momente auch? Machen Sie den Test und erfahren Sie, ob Ihr Partner Sie noch respektiert.

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Harmlose Sticheleien sind nach einen Streit normal

Hin und wieder ein paar Sticheleien sind noch nicht schlimm. Nach einem Streit können die Emotionen schon mal überkochen und es werden Dinge gesagt, die man später bereut. Ein paar Tage ist meist alles geklärt und die Beziehung geht harmonisch weiter. Wenn der Partner kein gutes Haar mehr an einem lässt, sollte man aufmerksam werden. Erstrecht, wenn er in Gegenwart anderer Leute auf Ihnen herumhackt oder Peinlichkeiten ausplaudert. Auch wenn immer häufiger Schimpfwörter fallen ist das ein Indikator dafür, das Verhältnis zwischen den Partnern gestört ist.

Grenze wird schleichend überschritten

Wenn der Respekt in der Partnerschaft verlorengeht, ist das oft ein schleichender Prozess. Zu Beginn sind es nur vereinzelte Beleidigungen. Die ersten Verletzungen erträgt man auch noch tapfer. Wenn aber Kritik zum Dauerzustand wird und sogar Familie und Freunde dies mitbekommen, wird es demütigend. Nicht nur Beschimpfungen und ein harter Ton verletzen. Auch Ignoranz ist ein deutliches Signal dafür, dass es in der Beziehung kriselt. Eisiges Schweigen und Gefühlskälte werden mit der Zeit unerträglich und nagen am Selbstwertgefühl.

Selbstzweifel entstehen

Wenn der Partner immer etwas auszusetzen hat, kommen schnell Selbstzweifel. Man stellt sich die Frage, was man selbst falsch macht oder ob der Partner einen nicht mehr liebt. Auch stellen sich Zweifel ein, ob man selbst liebenswert ist. Das kann oft zum Teufelskreis werden. Denn spürt der Partner die eigen Unsicherheit, fühlt er sich überlegen und sieht keinen Grund, an seinem Verhalten etwas zu ändern. Meist bemüht man sich verstärkt, die Zuneigung des Partners zu zurückzugewinnen. Oder man neigt dazu, sich ständig für alles zu entschuldigen und ihm sein Verhalten. Auch Angst vor dem Verlassenwerden oder dem Alleinsein fördern, selbst in die Defensive zu gehen.

Warum der Partner das tut

Schnell taucht auch die Frage nach dem Grund auf. Vielleicht fühlt sich der Partner unverstanden oder bedrängt. Oder er hat das Bedürfnis, sein Selbstwertgefühl aufwerten zu müssen, in dem er andere schlecht macht. Das verleiht ihm Stärke und Kontrolle über sein Gegenüber.

Dauerhaftes Piesacken kann krank machen

Diese Behandlung hat Auswirkungen auf Gesundheit, Körper und Psyche. Fühlt man sich in der Partnerschaft nicht mehr wohl, kann das auch Stress und Angst auslösen. Ständig ist man auf der Hut. Depressionen und Angstzustände können die Folge sein. Aber auch psychosomatische Probleme mit Magen, Darm, Kopf oder Rücken können auftreten.

Warum man sich nicht trennt

Wer nach den ersten Beleidigungen nicht die Aussprache - oder das Weite - sucht, vertraut oft darauf, dass diese Respektlosigkeiten nur eine vorübergehende Phase sind. Man hofft, dass alles besser wird, wenn man nur geduldig genug ist. Das bleibt jedoch Wunschdenken, wenn man den Partner nicht darauf anspricht. Dabei ist es wichtig, dass sie ihm konkrete Situationen nennen können, in denen Sie sich respektlos behandelt fühlten. Schildern Sie, wie Sie sich dabei gefühlt haben. Vielleicht ist dem Partner dies gar nicht bewusst. Sollte sich danach nichts ändern, sollte man ernsthaft die Trennung erwägen, um sich zu schützen und weitere Demütigungen zu ersparen.

Was man ändern kann

Definieren Sie Grundsätze für den Umgang miteinander - vor allem in Konfliktsituationen. Das eigene Selbstwertgefühl muss gestärkt werden. Zudem ist es ratsam, zwischen dem eigenen Verhalten und dem des Partners zu unterscheiden. Nur, weil er sich schlecht benimmt, hat man nicht selbst etwas Falsches getan. Eignen Sie sich nicht seine Probleme an, aber seien Sie auch offen für seine Kritik. Wenn er ein Gespräch vehement abblockt und sich uneinsichtig zeigt, ist es an der Zeit darüber nachzudenken, ob eine Trennung nicht für beide die beste Lösung wäre.

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