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Was Frauen wirklich wütend macht

Ann-Kathrin Landzettel

23.02.2016Lesedauer: 4 Min.
Wegen der Hausarbeit gibt es immer mal wieder Streit.
Wegen der Hausarbeit gibt es immer mal wieder Streit. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images-bilder)
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Das

Unzuverlässigkeit gehört zu den häufigsten Gründen für Streit in der Beziehung. Und wenn die Hausarbeit immer nur einer macht, fliegen oft die Fetzen. So auch bei der 58-jährigen Anneliese* und ihrem Mann: "Am meisten streiten wir uns über volle Mülleimer, Wäsche und dreckiges Geschirr. Total doof eigentlich, aber es ist so", gibt sie zu.

Der Kampf mit den Bartstoppeln

"Er verspricht mir am Montag, die Wäsche aus dem Keller zu holen. Am Donnerstag hängt sie immer noch. Freitags mache ich sie genervt ab und er meint 'Gerade wollte ich sie abmachen' – das bringt mich auf die Palme! Vor allem, weil es ständig so läuft. Wenn er verspricht, die Küche aufzuräumen, stapelt sich das Geschirr tagelang und der Mülleimer quillt über. Das regt mich wirklich auf."

Bei der 45-jährigen Vanessa* sind es die Bartstoppeln ihres Mannes: "Es ist immer dasselbe. Ich habe das Bad fertig geputzt und zwei Minuten später fängt mein Mann an, sich zu rasieren", erzählt sie. "Danach liegt sein halber Bart im Waschbecken und auf dem Boden. Das ärgert mich total. Die ganze Mühe ist umsonst, wie mit Füßen getreten." Seit Jahren streiten die beiden darüber, geändert hat sich nichts, außer dass Vanessa immer frustrierter wird und manchmal die Wohnung lange überhaupt nicht putzt. Doch wirklich wohl fühlt sie sich dabei nicht. Ihr Mann hingegen versteht die Aufregung nicht: Die Wohnung ist zum Wohnen da, findet er.

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Volle Mülleimer sind Beziehungskiller

Was für Außenstehende wenig dramatisch klingt, kann eine Beziehung bedrohen. Volle Mülleimer, schmutzige Wäsche und dreckiges Geschirr sind laut dem Paarberater Eric Hegmann wahre Beziehungskiller: "Über eine als ungleich empfundene Aufteilung der Beziehungspflichten im Haushalt ärgern sich viele Frauen. Und oft ist genau das der Beginn einer Abwärtsspirale, die schwer aufzuhalten ist."

Hegmann erklärt das so: Wer in einer Beziehung dauerhaft das Gefühl hat, mehr zu geben als der andere, wird sein Engagement irgendwann in Frage stellen und reduzieren. Diese Blockadehaltung kann einer liebvollen Partnerschaft schwer schaden.

"Ich bin doch keine Putzhilfe!"

Dabei sind die Nachlässigkeiten im Alltag oft nur der Auslöser für Streit. Es geht darum, wie der Partner die fehlende Unterstützung deutet. "Das Gefühl fehlender Anerkennung spielt hier eine ganz bedeutende Rolle", sagt Hegmann. Das findet auch Anneliese: "Ich verstehe in solchen Momenten einfach nicht, warum er sein Versprechen nicht hält. Es kann doch nicht so schwer sein – vor allem, wenn man sich liebt. Ich fühle mich dann nicht ernst genommen und wertgeschätzt, manchmal sogar ausgenutzt. Ich bin doch keine Putzhilfe! Wir wohnen schließlich zusammen. Aus Frust wird dann irgendwann Wut", erklärt sie.

Faule Ausreden im Haushalt sind ein No-Go

Auch die 31-jährige Miriam* macht es wütend, wenn sie mit der Hausarbeit alleine dasteht. "Wenn wir etwas vereinbart haben und er hält sich nicht daran, ärgert mich das total", sagt sie. In Rage bringt es sie, wenn er dann noch sagt: „Ich mache es ja sowieso nicht richtig."

Aber auch Unzuverlässigkeit und Unpünktlichkeit ist immer wieder Auslöser für Streit zwischen Miriam und ihrem Partner: "Besonders schlimm ist es, wenn er vergisst, dass wir an einem Tag etwas geplant haben." Es ist das Gefühl, sich auf den Partner nicht verlassen zu können und nicht ernst genommen zu werden, das sie dabei spürt.

Bei einem solchen Verhalten entsteht schnell das Gefühl, dem anderen nicht wichtig zu sein. Kein Wunder also, dass Unzuverlässigkeit einer der häufigsten Streitpunkte in Beziehungen ist.

Die Liebessprache entschlüsseln

"Wir interpretieren die Mühe, die sich eine Person mit uns gibt, als Zeichen der Zuneigung und das schafft Vertrauen in eine gemeinsame Zukunft", erklärt Hegmann. Bleibt diese Mühe allerdings aus, kommen Frust und Zweifel. Dass passiert aber auch dann, wenn der Partner die Mühen des Anderen nicht richtig deutet. Denn jeder zeigt seine Liebe auf seine ganz eigene Weise – was nicht immer mit den Wünschen des Partners übereinstimmt.

"Ich arbeite gerne mit dem Modell der fünf Liebessprachen. Danach sorgen Anerkennung, Zweisamkeit, Geschenke, Hilfsbereitschaft und Intimität für eine liebevolle Bindung. Doch jeder Mensch priorisiert dies anders." Laut Hegmann ist vielen Männern nicht bewusst, dass Frauen Zuverlässigkeit meist mit Achtsamkeit und Anerkennung gleichsetzen.

Reden, zuhören und den anderen ernst nehmen

Der Paarberater rät daher, offen über Wünsche zu sprechen und dem Partner zu erklären, warum man bestimmte Verhaltensweisen als besonders wichtig empfindet. Wichtig dabei ist, dem anderen keine Vorwürfe zu machen. Statt zu sagen: "Wenn du mich lieben würdest, würdest du den Müll runter bringen" sollte man den Sachverhalt laut Hegmann besser folgendermaßen formulieren: "Auch wenn du öfter mal den Müll rausbringst, merke ich, dass du mich liebst".

"Wenn Sie klar machen, wie wichtig Ihnen dieses Engagement ist, sollte er das Ihnen zuliebe machen. Selbst wenn er das vielleicht anders sieht. Aber rechnen Sie damit, dass Sie ebenso in der Pflicht sind, seine Wünsche ernst zu nehmen", sagt Hegmann.

*Namen auf Wunsch der Befragten geändert

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