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Romance-Scamming: Polizei warnt vor Liebesschwindlern

Romance-Scamming  

Polizei warnt vor Liebesschwindlern

28.07.2018, 11:31 Uhr | dpa

Romance-Scamming: Polizei warnt vor Liebesschwindlern. Online-Dating-App: Beim Love-Scamming geben die Täter falsche Profile an. (Quelle: Getty Images/Tero Vesalainen)

Online-Dating-App: Beim Love-Scamming geben die Täter falsche Profile an. (Quelle: Tero Vesalainen/Getty Images)

Aus dem unerfüllten Liebesleben anderer schlagen sie Profit: In Thüringen haben Betrüger mit dem sogenannten Love- oder Romance-Scamming Alleinstehende um viel Geld gebracht.

Liebesschwindler haben in Thüringen vermehrt einsame Herzen um ihr Geld gebracht. In den vergangenen 18 Monaten seien fast 50 Fälle von Love- oder Romance-Scamming in dem Freistaat angezeigt worden, teilt das Landeskriminalamt mit. Betroffene hätten insgesamt 700.000 Euro an die Liebesschwindler gezahlt. Pro Fall handele es sich im Schnitt um 15.000 Euro.

Betrüger präsentieren sich mit attraktiven Profilen in Dating-Portalen

Beim Love-Scamming geben die Täter bei Partnerbörsen, Dating-Portalen oder auch in den sozialen Medien im Internet attraktive Profile an. Meist geben sie vor, gut aussehende Besserverdiener zu sein. Doch die Angaben sind falsch, wie es beim Landeskriminalamt heißt. Oft seien auch die Bilder gestohlen.

Die Betrüger bauen zu ihren Opfern – in 80 Prozent der Fälle sind es laut Polizei Frauen mittleren Alters – emotionale Bindungen auf und erfinden ganze Lebensgeschichten. Mit diesen Lügenkonstrukten leierten die Täter den Opfern dann Geld ab, mit dem angeblich Flugtickets für einen Besuch oder ähnliches bezahlt werden sollen.

Aufklärungsquote ist bei Liebesschwindel gering

Das Landeskriminalamt appelliert, nicht ungeprüft hohe Summen ins Ausland zu überweisen, auch wenn Gefühle im Spiel sind. Auch sollten keinesfalls persönliche oder gar intime Fotos ausgetauscht werden. Diese könnten für Erpressungen benutzt werden. Die Aufklärungsquote bei solchen Fällen ist laut Landeskriminalamt relativ gering. Nicht nur sitzen die Täter häufig im Ausland, ihre Masche sei auch ganz auf Verschleierung angelegt. So setzten sie etwa Internetserver in wieder anderen Ländern ein.

Verwendete Quellen:
  • dpa

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