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Vier hilfreiche Tipps: Wie Sie erreichen, dass Ihnen Ihr Partner zuhört

Vier Tipps  

Wie Sie erreichen, dass Ihr Partner Ihnen zuhört

15.09.2020, 15:50 Uhr
Vier hilfreiche Tipps: Wie Sie erreichen, dass Ihnen Ihr Partner zuhört. Streit: Ist der Partner gerade mit seinen Gedanken woanders, fällt ihm das Zuhören schwer. (Quelle: Getty Images/skynesher)

Streit: Ist der Partner gerade mit seinen Gedanken woanders, fällt ihm das Zuhören schwer. (Quelle: skynesher/Getty Images)

Für viele Frauen und Männern zählt Aufmerksamkeit und Interesse zu den wichtigsten Eigenschaften des Partners. Doch was können Sie tun, wenn er nicht richtig zuhört?

Zu den größten Beziehungskillern zählt laut einer Umfrage der Statista GmbH, wenn der Partner nicht richtig zuhört (43 Prozent). Das Verhalten wird dann schnell als Desinteresse (85 Prozent) oder Ignoranz interpretiert. Dass ihr Partner keine schnelle Auffassungsgabe habe oder nicht verstehe, was gesagt wird, glauben hingegen nur wenige (9 Prozent).

Doch haben Frauen und Männer den Eindruck, ihr Gegenüber würde nicht auf ihr Gesagtes eingehen, wird ihm schnell "Du hörst mir nie zu." vorgeworfen. Stimmt das?

Hört der Partner wirklich nicht zu?

Häufig stehen nach der Arbeit noch weitere Tätigkeiten wie beispielsweise die Hausarbeit oder die Kinderbetreuung an. Die Aufmerksamkeit sowie die Aufnahmefähigkeit für anderes – somit auch die Anliegen des Partners – reduzieren sich in diesen Situationen stark. Erst, wenn das Gegenüber "Du hörst mir nicht zu" sagt, ändert sich der Fokus. Es ist daher häufig nicht vom Partner beabsichtigt, wenn er den Anliegen und Sorgen des anderen nicht folgt oder folgen kann. Teilweise kann lediglich die Situation oder der Zeitpunkt des Gesprächs unpassend sein.

Wie hört Ihnen Ihr Partner besser zu?

Es gibt vier Tipps, wie Sie erreichen können, dass Ihr Partner Ihnen häufiger oder besser zuhört.

Timing

Bevor Sie Ihrem Partner Desinteresse oder Ignoranz unterstellen, sollten Sie Ihn beobachten und fragen, ob er beschäftigt ist oder Ihnen in dem Moment überhaupt zuhören kann. Fragen Sie ihn daher, ob er Zeit hat oder aufnahmefähig ist. Dadurch können Sie seinen Fokus auf sich und das nun anstehende Anliegen verlagern.

Seien Sie jedoch nicht enttäuscht, wenn Ihr Gegenüber ablehnt, weil es in dem Moment nicht passt. Deuten Sie dies eher als Zeichen, dass er Ihnen seine volle Aufmerksamkeit für Ihr Anliegen geben möchte.

Empathie

Die eigenen Gedanken sind häufig mit vergangenen oder künftigen Ereignissen beschäftigt. Darüber hinaus gibt es Punkte und Termine, an die sowohl Sie selbst als auch Ihr Partner denken müssen. Es kann daher möglich sein, dass er bestimmte Informationen, die Sie ihm mitgeteilt haben, vergessen hat. Bevor Sie ihm daher Desinteresse vorwerfen, sollten Sie ihm Ihr Anliegen erneut, jedoch vorwurfsfrei mitteilen.

Wichtig ist auch, dass Sie die Eigenschaften oder Verhaltensweisen Ihres Partners nicht persönlich nehmen. Wenn Sie Ihn auf Versäumnisse ansprechen, sollte dies stets ergebnisoffen und neutral  sein.

Gleichgewicht

Eine Beziehung bedeutet, zu nehmen, aber auch zu geben. Erwarten Sie nicht, dass Ihr Partner ausschließlich Ihnen zuhört und Sie unterstützt. Fragen Sie sich stattdessen, wann Sie zuletzt Selbiges für Ihn getan haben. Denn sowohl Frauen als auch Männer sehen als einen Vorteil einer Beziehung, dass sich der Partner für ihre/seine Themen interessiert und zuhört.

Neutralität

Auch, wenn Sie sehr gestresst und genervt sind, sollten Sie es vermeiden, diese Gefühle an Ihrem Partner auszulassen. Neutrale Kommunikation in angespannten Situationen ist für eine Beziehung besser als Streit und Vorwürfe.

Was kann der Partner tun?

Aber auch der Gesprächspartner kann einiges tun, damit sich sein Gegenüber gehört fühlt. Dazu zählen:

  • Tätigkeiten unterbrechen
  • das Gesicht zuwenden
  • nicht ins Wort fallen
  • Fragen stellen

Hilfreich ist es ebenfalls, wenn das Gesagte mit den eigenen Worten wiederholt wird. Das zeigt dem Partner Interesse. Ratschläge sollten jedoch erst am Ende des Gespräches erfolgen – und auch nur, wenn diese gewünscht sind.

Ist der Vorwurf "Du hörst mir nicht zu!" typisch für Beziehungen?

Sowohl bei Paaren als auch in Eltern-Kind-Beziehungen oder Freundschaften kann der Eindruck entstehen, dass das Gegenüber nicht zuhört. Das hat häufig dieselben Gründe wie in einer partnerschaftlichen Beziehung und können dementsprechend behoben werden. Wichtig ist, dass Sie das Verhalten Ihres Gesprächspartners nicht persönlich nehmen und sich in seine Lage hineinversetzen, ehe Sie aufgrund des scheinbaren Desinteresses erzürnen. Häufig stecken weder Respektlosigkeit noch ein Mangel an Wertschätzung hinter der Reaktion des anderen.

Verwendete Quellen:

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