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Tantra: Bei Tantra geht es um mehr: Tipps für Paare.


Slow-Sex
Mit Tantra zurück zur Lust

ag

Aktualisiert am 07.08.2016Lesedauer: 3 Min.
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Die sinnliche Partnermassage ist im Tantra ein wichtiger Bestandteil.Vergrößern des Bildes
Die sinnliche Partnermassage ist im Tantra ein wichtiger Bestandteil. (Quelle: Thinkstock by Getty-Images-bilder)

Zu Beginn einer Beziehung flattern 1000 Schmetterlinge im Bauch und schon die zarteste Berührung wirkt elektrisierend. Mit der Zeit jedoch schleicht sich Routine ein und der erotische Zauber geht verloren. Dabei bleiben Lust und Leidenschaft häufig auf der Strecke. Mit Tantra jedoch lässt sich jedoch der Zustand der frühen Verliebtheit wiederherstellen und so die Verbindung erneuern. Zehn Tantra-Tipps, die frischen Wind in Ihre Beziehung bringen.

Nicht alle Anbieter sind seriös

"Von Tantra profitieren viele Paare, bei denen das Sexleben eingeschlafen ist und die plötzlich ihren Partner wieder mit anderen Augen sehen," erklärt Birgit Stehle, dritte Vorsitzende und ehrenamtliche Geschäftsführerin des Tantramassage Verbands in Leipzig. Die Organisation nimmt als Mitglieder ausschließlich seriöse Tantra-Institute oder Masseure mit entsprechender Ausbildung und Berufserfahrung auf. Um das Qualitätsniveau zu sichern, prüft der Verband jeden Mitgliedsantrag. "Das ist wichtig, denn nicht alles, was an Tantra auf dem Markt ist, ist seriös", erklärt Stehle. Oft verbergen sich hinter den Angeboten rein sexuelle Offerten. Daher kommt es auch, dass Tantra von vielen noch immer in Verbindung mit hemmungslosen Sexspielen und Massenorgien gebracht wird.

Bei Tantra geht es um mehr als Sex

Auch wenn Sexualität eine zentrale Rolle einnimmt, hat Tantra eine spirituelle Dimension. Stehle definiert dies folgendermaßen: "Tantra ist eine Lebensphilosophie, die den Körper verehrt und sexuelle Energie als positive Lebenskraft ansieht." An erster Stelle stehe hierbei die Selbstliebe als Voraussetzung für die Beziehungsfähigkeit. Die Ursprünge der Tantra-Lehre reichen mehrere tausend Jahre zurück. Tantra (in Sanskrit: "verweben" oder "ausdehnen") versteht sich als geistiger Erfahrungsweg. Am Ende soll Tantra nicht nur die Sexualität verändern, sondern allgemein zu mehr Lebensfreude und bewusstem Erleben führen. Ein wichtiges Element hierfür ist die Massage, die auch erotische Elemente enthält. Sie ist eine intensive sinnliche Erfahrung, bei der Körper und Seele in eine neue Harmonie gebracht werden.

Tantra als letzte Chance, die Beziehung zu retten

Häufig suchen Paare in Krisensituationen einen Tantra-Therapeuten auf. Er kann helfen, von der "langweiligen Bruder-Schwester-Beziehung" wieder zur erotischen Paarbeziehung zurückzufinden. Indem sich beide Partner als "sexuelle Wesen" neu entdeckten, werden sie auch für den anderen wieder interessant. Ob der positive Effekt jedoch längere Zeit anhält, hänge davon ab, ob das Paar die gelernten Übungen auch weiterhin regelmäßig praktiziere.

Atemtechnik steigert lustvolles Empfinden

Bei allen Tantra-Übungen ist es wichtig, die Verstandesebene zu verlassen. Dabei sei ein bewusstes, tiefes Atmen wichtig. Nach der Lehre des Tantra verbindet das Atmen uns mit unseren Emotionen. Ein flaches Atmen ist ihr zufolge typisch für Kopfmenschen und verhindere intensive Körperempfindungen. Tantra-Expertin Stehle sieht die Atemtechnik als wesentlichen Bestandteil der tantrischen Erfahrung. Als Beispiel führt die Expertin den so genannten "Feueratmen" an. Diese spezielle Atemtechnik aktiviere Hitze und Energie im Körper. Dabei fühle man sich ganz von Energie durchströmt und könne Lust stärker empfinden. Viele Tantra-Kenner setzen daher auch ihren Atem ganz bewusst ein, um beispielsweise einen Orgasmus länger und intensiver zu erleben.

Tantramassagen als intensives Erlebnis

Kernstück der Tantra-Übungen sind erotische Massagen, die sich jedem Teil des Körpers ausgiebig widmen, auch dem Intimbereich. Dabei setzt das Paar seine Hände, seine Körper, aber auch Federn, Felle, schmeichelnde Stoffe oder wohlriechende Öle ein. Die Massage soll Verspannungen lösen und Wohlbefinden schaffen. Die intensiven Berührungen vermitteln Nähe und Geborgenheit. Auch im Rahmen eines Gruppenseminars kann ein Paar solche Erfahrungen sammeln. Allerdings sollten Paare vorher genau für sich abklären, ob beide Seiten hierfür die nötige Toleranz mitbringen.

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