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Radfahren im Winter: So steigern Sie Ihre Sicherheit enorm | Tipp


Plötzlicher Schneefall: Kleiner Trick steigert Ihre Sicherheit enorm

Von t-online, mab

Aktualisiert am 23.01.2024Lesedauer: 2 Min.
Radfahren im Winter: Der Umstieg auf spezielle Reifen bietet mehr Sicherheit. Ein kleiner Trick hilft aber auch.Vergrößern des BildesRadfahren im Winter: Der Umstieg auf spezielle Reifen bietet mehr Sicherheit. Ein kleiner Trick hilft aber auch. (Quelle: IMAGO/Olaf Döring)
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Gilt die Winterreifenpflicht auch für das Fahrrad? Und wie kommt man sicherer über Schnee und Eis? Schon ein kleiner Handgriff hilft. So geht's.

Auch für Fahrräder gibt es Winterreifen. Experten raten zum Wechsel, da sie auf Eis und Schnee deutlich mehr Grip und Sicherheit bieten. Eine Winterreifenpflicht wie beim Auto gibt es allerdings nicht. Welche Varianten gibt es, was leisten sie? Und welcher kleine Trick erhöht die Sicherheit bei plötzlichem Schneefall?

Welche Winterreifen-Varianten gibt es?

Im Gegensatz zum Auto sind bei Fahrrädern sogar Spikes erlaubt. Einige Hersteller bieten deshalb Spikereifen an, deren Metallstifte bei niedrigem Reifendruck am besten greifen. Unterschreiten Sie aber niemals den Mindestluftdruck, den jeder Hersteller auf der Seitenwand des Reifens angibt. Spikereifen haben auf eisfreier Fahrbahn einen höheren Rollwiderstand und erzeugen laute Fahrgeräusche. Experten empfehlen, sie dennoch auch in kurzen eisfreien Phasen des Winters zu verwenden.

Faustregel: je mehr Eis, desto mehr Spikes.

Eine weitere Möglichkeit sind Reifen, die nur an den Seiten mit Spikes versehen sind. Diese Spikes greifen nur bei geringem Luftdruck. Bei höherem Luftdruck reduzieren sie dafür nicht den Rollwiderstand, außerdem sind die Fahrgeräusche weniger nervend.

Die besten Winterreifen fürs Fahrrad

Was taugen spezielle Winterreifen fürs Fahrrad? Der ADAC und der Touring Club Schweiz haben es getestet. Das eindeutige Ergebnis: Alle getesteten Winterreifen erhöhen bei winterlichen Bedingungen den Grip und dadurch auch die Sicherheit.

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Wichtig: An S-Pedelecs, die rechtlich den Kleinkrafträdern gleichgestellt sind, sind Spikes nicht erlaubt. Allwetterreifen wie der Marathon GT 365 sind hingegen für Elektrofahrräder bis 50 km/h zugelassen, sofern sie den Herstellervorgaben entsprechen und keine verbindlichen Reifenanforderungen gelten.

Lange Zeit galten Spikereifen als beste Lösung für Fahrten im Winter. Inzwischen gibt es aber auch Alternativen wie Lamellen- und Allwetterreifen. Ihr durchgehender Mittelsteg ermöglicht ein leichtes Abrollen und erlaubt auch den Einsatz im Sommer. Das grobe Seitenprofil und das offene Design wiederum sorgen für zusätzlichen Grip auf unbefestigten Wegen.

Bietet der Fahrradrahmen ausreichend Platz, kann stattdessen ein Mountainbike-Reifen mit gröberem Profil und größerer Breite montiert werden. Das robustere Profil erhöht die Bodenhaftung auf matschigen und verschneiten Straßen, da es eine stärkere Verzahnung mit dem Untergrund ermöglicht. Wichtig ist ausreichend Abstand zwischen Rahmen und Reifen, damit sich Schmutz, Schneeklumpen und Matsch nicht festsetzen können.

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Schneller Trick für den Notfall: Reifendruck senken

Für manche Radfahrer ist ein kompletter Reifenwechsel zu aufwendig. Andere werden vom Schneegestöber überrascht. Dann gibt es eine schnelle Lösung: Senken Sie den Reifendruck auf den Mindestdruck (auf der Reifenflanke angegeben). Dadurch erhöht sich die Bodenhaftung auf schneebedeckten Wegen, da der Reifen mit einer größeren Fläche aufliegt. Dies verbessert die Bodenhaftung und ermöglicht ein sicheres Vorankommen.

So fahren Sie im Winter sicherer

Im Winter ist vorausschauendes Fahren entscheidend, um sicher unterwegs zu sein. Halten Sie genügend Abstand zu anderen Verkehrsteilnehmern und reduzieren Sie Ihre Geschwindigkeit. Vermeiden Sie in Kurven, insbesondere auf schneebedeckter oder glatter Fahrbahn, das Bremsen und Treten in die Pedale. Wenn Bremsen unvermeidlich ist, bremsen Sie frühzeitig und vorsichtig, um einem möglichen Schleudern zu entgehen.

Insbesondere bei Glatteis ist es ratsam, Lenkbewegungen zu vermeiden und ungebremst zu rollen. Um die Bodenhaftung zu verbessern, kann der Luftdruck in den Reifen leicht reduziert werden. Wenn Ihnen die Fahrt zu wackelig erscheint, können Sie auch den Sattel vorübergehend etwas absenken, sollten dies aber nicht über längere Strecken tun, damit keine Knieprobleme auftreten. Sicherheit geht vor und diese Tipps helfen Ihnen, auch im Winter sicher mit dem Fahrrad unterwegs zu sein.

Verwendete Quellen
  • adac.de: Winterreifen für Fahrräder
  • adfc.de: Radfahren bei Eis und Schnee
  • auto-medienportal.net: Ratgeber: Winterreifen auch fürs Fahrrad?
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