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Sustainable Development Goals (SDGs) – 17 Ziele | Klima-Lexikon


Klimawissen  

Sustainable Development Goals – für eine nachhaltige Zukunft

Von Till Oppermann

12.01.2021, 11:21 Uhr
Sustainable Development Goals (SDGs) – 17 Ziele | Klima-Lexikon. Hausdach mit Solarzellen (Quelle: Thinkstock by Getty-Images/ofc pictures)

Erneuerbare Energien sollen gefördert werden (Quelle: ofc pictures/Thinkstock by Getty-Images)

Die 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung sind Teil der Agenda 2030 der Vereinten Nationen. Sie beerben die Millenniumsziele der UNO und stellen den Klimaschutz in den Mittelpunkt.

Sie wurden beschlossen, um weltweit eine nachhaltige Entwicklung auf ökonomischer, sozialer und ökologischer Ebene zu gewährleisten: Die SDGs, Sustainable Development Goals (auf Deutsch: Ziele für nachhaltige Entwicklung). Anders als die Millenniumsziele aus dem Jahr 20o0 gelten sie nicht nur für Entwicklungs- und Schwellenländer, sondern auch für die reichen Industriestaaten. Neu ist auch, dass neben Themen wie der Armutsbekämpfung, dem Kampf gegen Korruption und für Frieden und Rechtsstaatlichkeit die Klimakrise und Maßnahmen gegen ihre weitere Verschlimmerung in den Mittelpunkt gerückt sind.

Wie der Name schon sagt, betonen die SDGs das Thema Nachhaltigkeit und erkennen damit die Wichtigkeit des Kampfes gegen die Klimakrise an. So sollen sie beispielsweise für ausreichend Wasser in bester Qualität, bezahlbare und saubere Energie, nachhaltige Produktion und Konsum sowie die Umsetzung des weltweiten Klimaschutzes sorgen. Bis 2030 sind die Staaten dazu aufgefordert ihr Tun und Handeln danach auszurichten.

Die UNO bezeichnet ihre Ziele als „Blaupause, um eine bessere und nachhaltigere Zukunft für alle zu erreichen.“ Von den 17 Zielen beziehen sich sieben ausdrücklich auf den Kampf gegen den Klimawandel und den Erhalt der Umwelt. Aber auch andere, wie zum Beispiel Bildung für alle, tragen zu einem besseren Bewusstsein für die Herausforderungen der Klimakrise bei. Ziel 6 etwa soll die „Verfügbarkeit und nachhaltige Bewirtschaftung von Wasser und Sanitärversorgung für alle gewährleisten.“ Bis 2050 könnte jeder Vierte in einem Land leben, dass von chronischem Wassermangel betroffen ist. Besonders Dürren werden als Folge der Klimakrise noch verstärkt werden.

Auch Deutschland hat eine Nachhaltigkeitsstrategie

Fossile Energieträger machen den größten Anteil der Treibhausemissionen aus. Deshalb fordert Ziel 7 den „Zugang zu bezahlbarer, verlässlicher, nachhaltiger und moderner Energie für alle“ zu sichern. Um den Bedarf nach Energie insgesamt nicht zu sehr steigen zu lassen, setzt Ziel Nummer 11 darauf, Städte und Kommunen nachhaltiger zu machen. Durch funktionierende Müllentsorgung, Abwassersysteme oder bessere Dämmungen von neuen Häusern können die Städte umweltfreundlicher werden.

Ganz konkret um die Klimakrise geht es bei Ziel 13: „Umgehende Aktionen im Kampf gegen den Klimawandel und seine Auswirkungen“, sollen die drohende Katastrophe verhindern. Die UNO fordert unter anderem eine verbesserte Vorbereitung auf Naturkatastrophen, eine verbesserte Aufklärung und die Integrierung des Kampfes gegen den Klimawandel in die politischen Planungen der Staaten. Die Ziele 15 und 16 behandeln den Schutz der Ozeane und der Wälder. Beide sind als treibhausgasbindende Kohlenstoffsenken enorm wichtig, um den Treibhauseffekt zu mildern.

Um die Ziele zu erreichen sieht Angela Merkel die G20 Staaten in einer Vorreiterrolle. Damit Deutschland dieser Verantwortung gerecht werden kann, wurden in der „Deutschen Nachhaltigkeitsstrategie“ insgesamt 63 konkrete Ziele formuliert.

Verwendete Quellen:

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