HomeNachhaltigkeitHeim, Garten & Wohnen

Forscher erwarten steigende Wanderung von Arten nach Europa


Schlagzeilen
AlleAlle anzeigen

Symbolbild für einen TextSeoul: Nordkorea feuert Rakete abSymbolbild für einen TextZwei Kleinflugzeuge bei Gera abgestürztSymbolbild für einen TextTV-Star: Siebtes Kind mit Yoga-LehrerinSymbolbild für einen TextSchock-Moment: Ronaldo blutet starkSymbolbild für einen TextSchiffskollision auf der MoselSymbolbild für einen Text"Fiona" reißt Häuser in Kanada wegSymbolbild für einen TextDFB-Stars fliegen nicht mit nach EnglandSymbolbild für einen TextWiesn-Gast randaliert wegen BratwurstSymbolbild für einen TextSki-Olympiasieger hat HodenkrebsSymbolbild für einen TextBäckereikette senkt BrotpreiseSymbolbild für einen TextKirmes: Mädchen fliegt aus FahrgeschäftSymbolbild für einen Watson TeaserZDF: Experte sorgt für AufsehenSymbolbild für einen TextWie Nordic Walking die Knochen stärkt

Forscher erwarten steigende Wanderung von Arten nach Europa

Von dpa
02.10.2020Lesedauer: 2 Min.
Asiatischer Laubholzbockkäfer: Das gebietsfremde Insekt kann in Europa erhebliche Schäden verursachen.
Asiatischer Laubholzbockkäfer: Das gebietsfremde Insekt kann in Europa erhebliche Schäden verursachen. (Quelle: CTK Photo/imago-images-bilder)
Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo

Globaler Verkehr und veränderte klimatische Bedingungen begünstigen die Einwanderung von fremden Tier- und Pflanzenarten. Vor allem Europa ist davon betroffen. Manche Arten bereiten dabei Probleme für die heimische Flora und Fauna.

Krebse, Pilze und vor allem Insekten: Die Anzahl sogenannter gebietsfremder Tier- und Pflanzenarten wird Berechnungen von Forschern zufolge bis Mitte des Jahrhunderts weltweit um mehr als ein Drittel ansteigen. Europa werde am stärksten davon betroffen sein, schreibt ein Team um Hanno Seebens vom Senckenberg Biodiversität und Klima Forschungszentrum im Fachmagazin "Global Change Biology". Bei den Tieren werden eher weniger auffällige Neuankömmlinge erwartet wie Insekten, Weichtiere und Krebstiere. Dagegen werde es kaum neue Säugetierarten wie etwa den bereits eingewanderten Waschbären geben.

Weltweit Zehntausende gebietsfremde Arten

Im Jahr 2005 gab es den Angaben zufolge weltweit mehr als 35.000 gebietsfremde Tier- und Pflanzenarten (englisch "alien species"). Die Eroberung neuer Lebensräume erfolgt über Schiffe, Lastwagen oder Flugzeuge entlang der weltweiten Verkehrs- und Handelsrouten. Ihre Zahl wird den Berechnungen zufolge bis 2050 um 36 Prozent steigen.

In Europa erwarten die Forscher eine Zunahme von 64 Prozent – was rund 2.500 neuen gebietsfremden Arten entspricht. Weitere Hotspots sind demnach die gemäßigten Breiten Asiens sowie Nord- und Südamerika, der geringste Zuwachs wird für Australien angenommen. Die Wissenschaftler hatten ein Computermodell aus den Beobachtungen der Vergangenheit entwickelt, um die Prognosen zu berechnen.

Anzeigen
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Meistgelesen
Symbolbild für ein Video
Baerbock kontert Lawrow in knapp 20 Sekunden aus

Schädliche Arten verursachen hohe Kosten

Zwar sorge nur ein Bruchteil der Arten im Zielgebiet für Probleme, sagte Seebens. Diese ließen sich allerdings nicht vorhersagen und könnten durchaus massiv sein. Seebens verwies auf den Asiatischen Laubholzbockkäfer, der bisher punktuell auch in Deutschland aufgetaucht sei. Er kann Laubbäume zum Absterben bringen.

Die EU gehe von jährlichen Kosten durch invasive Arten in Höhe von 12,5 Milliarden Euro aus, unter anderem für die Landwirtschaft. Die Forscher plädieren für eine strenge Regulierung und deren strikte Umsetzung, um das Einbringen neuer Arten zu vermeiden.

Facebook LogoTwitter LogoPinterest LogoWhatsApp Logo
Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...

ShoppingAnzeigen

Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
Loading...
EuropaSchädling

t-online - Nachrichten für Deutschland
t-online folgen
FacebookTwitterInstagramYouTubeSpotify

Das Unternehmen
Ströer Digital PublishingJobs & KarrierePresseWerbenKontaktImpressumDatenschutzhinweiseDatenschutzhinweise (PUR)Jugendschutz



Telekom
Telekom Produkte & Services
KundencenterFreemailSicherheitspaketVertragsverlängerung FestnetzVertragsverlängerung MobilfunkHilfeFrag Magenta


TelekomCo2 Neutrale Website