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Etliche Beschwerden gegen Ärzte in Berliner Impfzentren


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Etliche Beschwerden gegen Ärzte in Berliner Impfzentren

Von t-online
27.08.2022Lesedauer: 2 Min.
Ein Impfzentrum in Berlin.
Ein Impfzentrum in Berlin: Im Jahr 2021 wurden zahlreiche Beschwerden gegen Impfärzte gemeldet. (Quelle: Michael Kappeler/dpa./dpa)
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Rund 150 Berichte über Fehlverhalten von Impfärzten sind 2021 in Berlin eingegangen. Die Liste reicht von Hygienemängeln bis hin zum Alkoholkonsum.

In den Berliner Impfzentren und mobilen Impfteams hat es im vergangenen Jahr teils massives Fehlverhalten einzelner Ärztinnen und Ärzte gegeben. Das belegt eine interne Dokumentation der Kassenärztlichen Vereinigung (KV) Berlin, die dem "Spiegel" vorliegt. Demnach gab es von Januar bis November 2021 rund 150 Beschwerden.

Ärzte verstießen gegen medizinische Standards, beschimpften Kollegen und Patienten oder bevorzugten eigene Angehörige bei der Impfung. Ein Arzt benutzte eine Spritze, nachdem sie ihm auf den Boden gefallen war, andere vergaßen die Desinfektion der Impfstelle oder die Dokumentation der Impfung. Manche Ärzte waren erkennbar nicht einsatzfähig, hatten zittrige Hände, zeigten Zeichen von Demenz oder wirkten alkoholisiert.

Berlin: Geld auch für ausgefallene Dienste

Die Mediziner wurden oft sogar dann bezahlt, wenn ihr Einsatz ausfiel. Wurde ein Dienst ein bis zwei Wochen vorher abgesagt, gab es eine Ausfallentschädigung von 300 Euro, für Absagen bis zu 48 Stunden vorher erhielten Ärzte 500 Euro – und unter 48 Stunden das volle Honorar. Insgesamt wurden 4.626 Dienste bis zu zwei Wochen vorher abgesagt, wie aus einer internen Liste der KV Berlin hervorgeht, die ebenfalls dem "Spiegel" vorliegt. Die Kosten für die Ausfallhonorare dürften damit bei mindestens zwei Millionen Euro gelegen haben.

Die KV Berlin bestätigte die Dienstabsagen und Beschwerden. Bei rund 4800 Impfärzten sei die Beschwerdequote mit drei Prozent gering, teilte die KV mit. Je nach Fall seien die Kollegen ermahnt oder vom Dienst ausgeschlossen worden. Lediglich sieben Prozent der Dienste seien abgesagt worden – das sei "eine geringe Quote bei den Herausforderungen und dem öffentlichen Anspruch der damaligen Zeit", so die KV. Wegen "des erheblichen organisatorischen Aufwands" habe man die Ärztinnen und Ärzte dann entschädigt.

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Verwendete Quellen
  • Vorabmeldung des Spiegel am 27. August 2022
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