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Eisbären-Coach nach 0:3 gegen Adler: "Inakzeptabel für Fans"

Berlin  

Eisbären-Coach nach 0:3 gegen Adler: "Inakzeptabel für Fans"

19.09.2021, 16:41 Uhr | dpa

Eisbären-Coach nach 0:3 gegen Adler: "Inakzeptabel für Fans". Yannick Veilleux gegen Korbinian Holzer

Berlins Yannick Veilleux (l) landet im Zweikampf mit Mannheims Korbinian Holzer an der Scheibe. Foto: Andreas Gora/dpa (Quelle: dpa)

Trainer Serge Aubin fand nach der Heimniederlage der Eisbären Berlin gegen die Adler Mannheim im Spitzenspiel der Deutschen Eishockey Liga (DEL) klare Worte: "Mir hat unser Einsatz heute überhaupt nicht gefallen. Nicht alle Spieler haben heute ihr Potenzial ausgeschöpft", sagte der Kanadier nach dem 0:3 (0:1, 0:0, 0:2) des amtierenden Meisters gegen den Titelrivalen. "Das ist inakzeptabel für unsere Fans. Wir müssen besser spielen, vor allem in unserer eigenen Halle."

Vor 6450 Zuschauern in der Arena am Ostbahnhof waren beide Teams von Anfang an um Tempo bemüht, leisteten sich aber immer wieder Ungenauigkeiten. Die Mannheimer gingen mit einem knappen Vorsprung in die erste Pause, weil Lean Bergmann getroffen hatte, als die Gäste erstmals in Überzahl spielten.

Im zweiten Abschnitt erhöhten die Berliner den Druck und bestimmten gegen die nun tief stehenden Kurpfälzer das Spiel. "Da haben wir ein paar Lebenszeichen gezeigt. Aber normalerweise, wenn wir uns gut fühlen, gelingen uns mehr Spielzüge und wir schießen Tore", sagte Aubin. Allerdings verpassten es die Hauptstädter trotz zahlreicher guter Chancen, ihre Überlegenheit zum Ausgleich zu nutzen.

Im letzten Drittel wurden die Gäste wieder aktiver und stellten erneut ihre Effektivität unter Beweis: Auch ihr zweites Powerplay konnten die Mannheimer verwerten. Matthias Plachta traf mit einem wuchtigen Diagonalschuss. "Letztlich haben die Special Teams den Unterschied gemacht", räumte Aubin ein.

Während die Berliner in den verbleibenden Minuten vor dem Tor glücklos blieben, waren die Kurpfälzer 22 Sekunden vor der Schlusssirene ein weiteres Mal erfolgreich: Korbinian Holzer sorgte für den Endstand, als Eisbären-Goalie Tobias Ancicka zugunsten eines zusätzlichen Feldspielers vom Eis gegangen war.

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