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Abbruch von Tarifverhandlung: Streikplanung bei Privatbanken

Von dpa
18.01.2022Lesedauer: 2 Min.
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Nach dem Abbruch der Tarifverhandlungen f├╝r Deutschlands Privatbanken laufen bei Verdi die Streikvorbereitungen. "Wir haben gestern Abend mit der Streikplanung begonnen", sagte der Verhandlungsf├╝hrer der Gewerkschaft, Jan Duscheck, am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. "Wir werden sicher die Streiks in den n├Ąchsten Wochen hochfahren und ausweiten. Der gestrige Verlauf hat zu gro├čem Unmut bei uns und bei unseren Mitgliedern gef├╝hrt." Erste Arbeitskampfma├čnahmen k├Ânnte es in der kommenden Woche geben.

Die vierte Runde der Gespr├Ąche f├╝r 140 000 Besch├Ąftigte privater Banken war am Montag bereits nach kurzer Zeit abgebrochen worden. Der Arbeitgeberverband des privaten Bankgewerbes (AGV Banken) argumentierte, Verdi habe "zus├Ątzliche un├╝berwindbare H├╝rden f├╝r eine Tarifeinigung aufgebaut". Die Gewerkschaft ihrerseits warf der Arbeitgeberseite vor, sie sei nicht bereit gewesen, ernsthaft ├╝ber das von Verdi vorgelegte modifizierte Forderungspaket zu verhandeln.

"Ich habe es noch nie erlebt, dass ein Arbeitgeber sagt, er sei bereit, auf Augenh├Âhe Gespr├Ąche fortzuf├╝hren, sich die Forderungen anh├Ârt und dann geht", sagte Verdi-Sekret├Ąr Stefan Wittmann, der ebenfalls an den Verhandlungen beteiligt ist. "Die Arbeitgeber sind uns mit der ausgestreckten Hand entgegengekommen und als wir sie ergriffen haben, haben wir eine Ohrfeige bekommen. Es wird vertrauensbildende Ma├čnahmen von Seiten des AGV Banken brauchen, um ihn ├╝berhaupt wieder als seri├Âsen Gespr├Ąchspartner anzuerkennen."

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Verdi war am 1. Juli vergangenen Jahres mit einer Forderung von 4,5 Prozent mehr Geld f├╝r 12 Monate in die Verhandlungen gegangen. Nun verlangt Verdi bei einer Laufzeit von 24 Monaten eine Einmalzahlung von 1500 Euro, die Erh├Âhung der Tarifentgelte um 3,5 Prozent zum Januar 2022 sowie um weitere 2,5 Prozent zum Januar 2023, plus zwei zus├Ątzliche Urlaubstage.

"Das ist eindeutig ein Kompromissangebot deutlich unter unseren urspr├╝nglichen Forderungen", betonte Duscheck. "Mein Eindruck ist, dass dieses ganze Man├Âver der Arbeitgeber angelegt ist, um auf Zeit zu spielen und die Inflationsentwicklung auszusitzen, statt sich ihr in Gehaltsverhandlungen zu stellen." Die Teuerungsraten sind in den vergangenen Monaten deutlich gestiegen. H├Âhere Lohnabschl├╝sse k├Ânnten den Kaufkraftverlust f├╝r Besch├Ąftigte abfedern.

Der Hauptgesch├Ąftsf├╝hrer des AGV Banken, Carsten Rogge-Strang, bekr├Ąftigte die Kritik an dem neuen Forderungspaket: "Verdi hat die Laufzeit gestreckt, aber das durchschnittliche Volumen ist deutlich h├Âher als die urspr├╝ngliche Forderung." Allein f├╝r das laufende Kalenderjahr w├╝rde sich nach Berechnungen der Arbeitgeber eine Belastung f├╝r die Institute in H├Âhe von 7,1 Prozent ergeben. "Ein Kompromissansatz ist das keinesfalls", sagte Rogge-Strang.

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