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Keine Einigung bei Tarifverhandlungen f├╝r ├Âffentliche Banken

Von dpa
21.01.2022Lesedauer: 2 Min.
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Auch ein Verhandlungsmarathon hat in der f├╝nften Tarifrunde f├╝r die ├Âffentlichen Banken keinen Durchbruch gebracht. Arbeitgeber und Gewerkschaften wollen ihre Gespr├Ąche aber fortsetzen, wie beide Seiten am Freitag versicherten. Ein neuer Termin wurde zun├Ąchst nicht mitgeteilt. Die Gewerkschaft Verdi will mit weiteren Warnstreiks Druck machen.

"Die von der Arbeitgeberseite angebotenen drei Prozent sehen nur auf den ersten Blick gut aus. Sie f├╝hren durch die lange Laufzeit von 36 Monaten zu einem deutlichen Kaufkraftverlust", begr├╝ndete Verdi-Verhandlungsf├╝hrer Jan Duscheck die Ablehnung des Angebots.

Der Verhandlungsf├╝hrer der ├Âffentlichen Banken, Gunar Feth, betonte: "Als Arbeitgeber haben wir uns beim Thema Gehalt maximal auf die Gewerkschaften zubewegt, da gibt es keinerlei Spielraum mehr." Den Instituten werde nun empfohlen, "die von uns angebotene Corona-Sonderzahlung in H├Âhe von 750 Euro schnellstm├Âglich und unabh├Ąngig vom Abschluss eines Tarifvertrags auszuzahlen".

Verdi fordert f├╝r 60.000 Besch├Ąftigte von Landes- und F├Ârderbanken sowie mehreren Sparkassen 4,5 Prozent mehr Geld bei einer Laufzeit von zw├Âlf Monaten, mindestens jedoch 150 Euro mehr pro Monat. Der Deutsche Bankangestellten-Verband (DBV) will ein Plus von 4,8 Prozent sowie die Verk├╝rzung der Wochenarbeitszeit um eine Stunde auf 38 Stunden durchsetzen. Das von Arbeitgeberseite nun angebotene Gesamtvolumen sei f├╝r einen Abschluss nicht ausreichend, erkl├Ąrte DBV-Verhandlungsf├╝hrer Stephan Szukalski. Alle Seiten seien gefordert, "trotz Corona m├Âglichst zeitnah weiterzuverhandeln".

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Die Verhandler des Bundesverbandes ├Âffentlicher Banken Deutschlands (V├ľB) und der Gewerkschaften hatten am Donnerstag in Frankfurt bis in den sp├Ąten Abend hinein um Kompromisse gerungen. Doch auch beim Thema mobiles Arbeiten konnten sich die Tarifpartner nicht abschlie├čend einigen. Ein gro├čer Streitpunkt bleibt nach Verdi-Angaben die Frage, inwiefern die Arbeitgeber das Arbeiten von zuhause aus bezuschussen. Verdi will erreichen, dass Besch├Ąftigte bis zu 60 Prozent ihrer Arbeitszeit mobil arbeiten d├╝rfen. Daf├╝r sollen sie Anspruch auf eine Erstausstattungspauschale in H├Âhe von 1500 Euro erhalten.

Erstmals seit 1972 tritt die Tarifgemeinschaft ├ľffentlicher Banken wieder eigenst├Ąndig f├╝r ihre derzeit 43 Mitgliedsinstitute an. Die gesondert gef├╝hrten Verhandlungen f├╝r 140.000 Besch├Ąftigte privater Banken in Deutschland waren am Montag abgebrochen worden.

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