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Bielefeld: Zahl der Arbeitslosen stark gestiegen – Tausende in Kurzarbeit

Auswirkungen der Corona-Krise  

Zahl der Arbeitslosen in Bielefeld drastisch gestiegen

30.04.2020, 13:47 Uhr | t-online.de

Bielefeld: Zahl der Arbeitslosen stark gestiegen – Tausende in Kurzarbeit. Wartebereich in einem Jobcenter in Bielefeld: Die Corona-Krise hat die Zahl der Arbeitslosen innerhalb eines Monats in die Höhe schnellen lassen. (Quelle: imago images/epd/Archivbild)

Wartebereich in einem Jobcenter in Bielefeld: Die Corona-Krise hat die Zahl der Arbeitslosen innerhalb eines Monats in die Höhe schnellen lassen. (Quelle: epd/Archivbild/imago images)

Die Auswirkungen der Coronavirus-Pandemie zeigen sich im Arbeitsmarkt besonders deutlich. Neben Tausenden Bielefeldern, die in Kurzarbeit sind, ist die Zahl der Arbeitslosen stark gestiegen.

Wegen der Corona-Krise sind Millionen Arbeitnehmer in Deutschland in Kurzarbeit. Auch in Bielefeld macht sich die Krise auf dem Arbeitsmarkt bemerkbar. Wie die Agentur für Arbeit am Donnerstag berichtet, hat sich die Zahl der in Bielefeld als arbeitslos gemeldeten Menschen innerhalb eines Monats drastisch erhöht.

Demnach hat sich der Bestand der Arbeitslosen im Vergleich zum März um 11,2 Prozent erhöht. Es waren 1.519 Personen mehr arbeitslos, als noch im März. Insgesamt sind damit in Bielefeld 15.040 Menschen ohne Arbeit. Im Vergleich zum April des Vorjahres zeigen sich die drastischen Auswirkungen noch deutlicher, denn dann beträgt der Anstieg sogar fast 21 Prozent. Damit hat Bielefeld eine Arbeitslosenquote von 8,4 Prozent, was einen Anstieg von 0,9 Prozentpunkten innerhalb eines Monats ausmacht bzw. von 1,4 Prozentpunkten zum Vorjahr.

50.000 Menschen mehr in Kurzarbeit

Die Zahl der Arbeitnehmer, die in Kurzarbeit sind, ist in Bielefeld ebenfalls in die Höhe geschnellt. Demnach gab es im März und April diesen Jahres 3.294 Anzeigen über Kurzarbeit, was 50.202 Arbeitnehmer betrifft. Das sind demnach 50.056 mehr als im Vorjahr.

Als Grund für die hohe Zahl an Arbeitslosen nannte die Arbeitsagentur unter anderem, dass durch die Corona-Krise deutlich weniger Betriebe einstellen und deswegen weniger Menschen in ein Arbeitsverhältnis zurückkehren können. Auch die "große Zurückhaltung der Konsumenten" und die Einbußen in Gastronomie, Handel und bei vielen Dienstleistern würden Spuren am Arbeitsmarkt hinterlassen.

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