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Nach Corona-Demo in Berlin: Telekom Baskets Bonn kündigen Joshiko Saibou

Nach Protest-Besuch in Berlin  

Telekom Baskets Bonn kündigen Nationalspieler Joshiko Saibou

04.08.2020, 13:22 Uhr | sid

Nach Corona-Demo in Berlin: Telekom Baskets Bonn kündigen Joshiko Saibou. Joshiko Saibou von den Telekom Baskets Bonn: Er besuchte eine Demonstration in Berlin gegen die Corona-Maßnahmen. (Quelle: imago images/Jürgen Schwarz/Archivbild)

Joshiko Saibou von den Telekom Baskets Bonn: Er besuchte eine Demonstration in Berlin gegen die Corona-Maßnahmen. (Quelle: Jürgen Schwarz/Archivbild/imago images)

Nachdem Nationalspieler Joshiko Saibou an der Großdemonstration gegen die Corona-Maßnahmen teilgenommen hat, muss er die Telekom Baskets Bonn verlassen. Ihm wurde fristlos gekündigt.

Basketball-Bundesligist Telekom Baskets Bonn hat Nationalspieler Joshiko Saibou nach seiner Teilnahme an der Großdemonstration gegen die Corona-Maßnahmen fristlos gekündigt. Wie der Verein am Dienstag mitteilte, seien Verstöße "gegen Vorgaben des laufenden Arbeitsvertrags als Profisportler" der Grund dafür. Zuvor hatte der Deutsche Basketball Bund (DBB) noch von Konsequenzen abgesehen.

"Die Vereine der BBL arbeiten gerade akribisch an Hygienekonzepten für die Zuschauer in der nächsten Saison und an speziellen Arbeitsschutzrichtlinien für die Aktiven. Deshalb können wir ein permanentes Infektionsrisiko, wie es der Spieler Saibou darstellt, weder gegenüber seinen Arbeitskollegen in unserem Team noch gegenüber anderen BBL-Teams im Wettkampf verantworten", sagte Bonns Geschäftsführer Wolfgang Wiedlich.

Am vergangenen Wochenende hatte Saibou mit seiner Freundin, der Weitspringerin Alexandra Wester, an der Protestaktion in Berlin teilgenommen. Nach der Demonstration veröffentlichte Saibou am Montag bei Instagram ein Video, das ihn ohne Mundschutz im Fitnessstudio auch neben Nationalmannschaftskollege Maodo Lo beim Training zeigte. Schon im Mai hatten er und Wester mit Einlassungen zur Corona-Krise in den Sozialen Netzwerken polarisiert.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur sid

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