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Bonn: 66-Jährige fällt zweimal falschen Polizisten zum Opfer

An einem Tag  

66-Jährige fällt zweimal falschen Polizisten zum Opfer

18.06.2020, 11:40 Uhr | t-online

Bonn: 66-Jährige fällt zweimal falschen Polizisten zum Opfer. Eine ältere Dame am Telefon (Symbolbild): Gleich zweimal ist eine Seniorin auf Telefonbetrüger reingefallen. (Quelle: imago images/Westend61)

Eine ältere Dame am Telefon (Symbolbild): Gleich zweimal ist eine Seniorin auf Telefonbetrüger reingefallen. (Quelle: Westend61/imago images)

In Bonn haben Telefonbetrüger eine Seniorin bereits zum zweiten Mal übers Ohr gehauen. Mit einer perfiden Masche entlockten sie der älteren Frau eine große Menge Geld.

Schon wieder ist eine 66-Jährige aus Bonn-Heiderhof auf vermeintliche Polizisten hereingefallen. Die Seniorin wurde am Montag gleich zweimal dazu aufgefordert, Geld zu übergeben.

Am Montag klingelte das Telefon der Frau. Die Betrüger gaben an, "dass ein Raubüberfall zum Nachteil der Dame unmittelbar bevorstehe", wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Sie überzeugten die 66-Jährige dann davon, dass ihr Geld bei der Bank nicht sicher sei. Die Seniorin hob daraufhin einen fünfstelligen Betrag ab. Doch die falschen Polizisten redeten ihr dann noch ein, dass das Falschgeld sei und überprüft werden müsse. Zwei unbekannte Männer fuhren mit einem Pkw vor, in dem ein Kind saß, und nahmen das Geld entgegen.

Kriminalpolizei ermittelt

Am Abend meldeten sich die Betrüger erneut. Sie verschafften sich Fernzugriff auf den Computer der älteren Dame und  wiesen sie an, sich ins Online-Banking einzuloggen. Die 66-Jährige überwies schließlich einen fünfstelligen Betrag auf das Konto der Betrüger. 

Zwei Tage später meldete sich die Seniorin bei der Polizei. Das Vorgehen der Beamten kam ihr komisch vor. Die veranlasste Überweisung konnte durch die Kriminalpolizei gestoppt werden. Die 66-Jährige wurde vernommen und es wurden beweissichernde Maßnahmen eingeleitet, heißt es. Zeugen, die ein Auto mit zwei Männern und einem Kind auf dem Heiderhof gesehen haben, werden nun gebeten, sich bei der Polizei zu melden.

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