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Bonn: Freibäder bereiten sich auf Öffnungen vor

Corona-Lockerungen  

Bonner Freibäder bereiten sich auf die Saison vor

Von Klaas Tigchelaar

17.05.2021, 12:16 Uhr
Bonn: Freibäder bereiten sich auf Öffnungen vor. Wasser wird in ein Becken gelassen: In den Schwimmbädern in Bonn laufen die Vorbereitungen auf die Saison. (Quelle: Klaas Tigchelaar)

Wasser wird in ein Becken gelassen: In den Schwimmbädern in Bonn laufen die Vorbereitungen auf die Saison. (Quelle: Klaas Tigchelaar)

Die Öffnung der Freibäder in Bonn rückt näher. Badegästen stehen  vier Freibädern zur Verfügung, nur das Melbbad bleibt diesen Sommer geschlossen. Trotz Öffnungen gelten strenge Corona-Regeln.

Weil die Impfkampagne immer mehr Fahrt aufnimmt, können sich die Bonner wohl bald auf erste Lockerungen freuen. Der Inzidenzwert der Neuinfizierten innerhalb der zurückliegenden sieben Tage liegt weit unter 100 pro 100.000 Einwohnern. Auch die Freibäder dürfen öffnen. Aber: "Erst muss die Corona-Schutzverordnung des Landes den Badebetrieb erlauben, bevor wir öffnen können", so die stellvertretende Bäderamtsleiterin Elke Palm.

In der Zwischenzeit werden die Freibäder in Bonn-Friesdorf ("Friesi"), das Römerbad in Bonn-Castell, das Panoramabad in Rüngsdorf sowie das Ennertbad in Beuel-Pützchen auf Vordermann gebracht. Die Becken werden gereinigt und frisch befüllt, kleine Fliesenreparaturen und die Prüfung der technischen Anlage zur Wasseraufbereitung werden durchgeführt, auch die Beete und die Liegewiesen werden gesäubert und für den ersten Ansturm der Badegäste vorbereitet.

Bäder öffnen nicht alle gleichzeitig

Für die Saison 2021 wird es eine angepasste Corona-Schutzverordnung geben, die laut Bäderamt allerdings noch nicht vorliegt. Bestandteil ist ein für jedes Bad individuelles Infektionsschutz- und Zugangskonzept mit Abstandsgebot.

Laut Verordnung des Landes NRW vom 16. Mai 2020 darf nicht mehr als 1 Gast pro 10qm Freibadfläche ins Schwimmbad. Weitere Regelungen ordnen sich den eventuellen Lockerungen der Verordnungen unter. Fest steht aber bereits, dass nicht alle Bäder gleichzeitig öffnen werden, sondern nacheinander, die Reihenfolge ist aber noch unklar.

Melbbad bleibt geschlossen

Aufgrund von gravierenden Mängeln an den Bestandsgebäuden mit Umkleiden sowie der Filteranlage, die nach einem Starkregen im vergangenen Sommer beschädigt wurde, hat die Stadt eine Öffnung des Melbbades für 2021 untersagt.

Ein vom Stadtrat beauftragtes TÜV-Gutachten kam zu dem Ergebnis, dass das Bad "nicht ausreichend verkehrssicher" sei.

Vorbuchung mit neuer Software

Genau wie im letzten Jahr bekommt man nur mit einer Vorbuchung eine Eintrittskarte. Durch ein neues Vorbuchungssystem, das direkt mit dem Kassensystem der Bäder zusammenarbeitet, sollen die Reservierung und der Zugang zum Bad vereinfacht werden.

Der Link zum Vorbuchungssystem wird demnächst auf www.bonn.de veröffentlicht. Dort kann man ein Zeitfenster buchen und bezahlen, muss seine Kontaktdaten angeben und erhält anschließend einen Code, der zum "Eintritt zu dieser bestimmten Zeit in dem gewählten Bad berechtigt", erklärt Palm. "Wir werden darüber hinaus auch einen Telefonservice für Gäste einrichten, die selbst nicht online buchen können."

Verlängerte Öffnungszeiten und wenige Besucher

Freibadfans wie Kristian Wiegand freuen sich trotz der weiterhin bestehenden Beschränkungen schon auf die neue Saison im Römerbad: "Super Bademeister*innen-Team, viel Platz, tolle Location", fasst er die Vorzüge seines Lieblingsbades zusammen. Im letzten Jahr war er mit seiner Tochter zum Schwimmunterricht regelmäßig da, "durch die frühen und verlängerten Öffnungszeiten hatten wir ein tolles Schwimmerlebnis, die Masken wurden am Beckenrand getragen und der Abstand wurde eingehalten", so Wiegand. "Das war auch kein Problem, da angenehm wenig Menschen im Bad waren."

Jetzt braucht es nur noch ein bisschen mehr Sonne und ein bisschen mehr Schwung beim Impfgeschehen, damit auch die Freibadsaison 2021 endlich starten kann.

Verwendete Quellen:
  • Internetseite Land NRW
  • Internetseite der Stadt Bonn
  • Gespräche mit Elke Palm vom Bäderamt, Presseamt Bonn, Kristian Wiegand
  • Eigene Recherche
  • weitere Quellen
    weniger Quellen anzeigen

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