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49-Euro-Ticket: Verwirrung um beliebte Touristenstrecke von Bremen zur Nordsee


49-Euro-Ticket
Verbindung zur Nordsee: Verwirrung um beliebte Touristenstrecke

Von dpa, t-online, stk

05.04.2023Lesedauer: 2 Min.
Eine Frau geht mit einem Koffer eine Treppe zum Bahnsteig nach Norddeich Mole hoch (Archivfoto): Bereits 2022 gab es Diskussionen um die Strecke.Vergrößern des BildesEine Frau geht mit einem Koffer zum Bahnsteig nach Norddeich Mole hoch (Archivfoto): Bereits 2022 gab es Diskussionen um die Strecke. (Quelle: IMAGO/Teresa Kröger)
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Eine Strecke, zweimal Diskussionen: Zum Start des 49-Euro-Tickets bleibt eine Zugverbindung bislang außen vor. Die Verhandlungen laufen.

Rund einen Monat vor dem Start des 49-Euro-Tickets ist noch unklar, ob diese Fahrkarte auch auf der IC-Strecke zwischen Bremen und Norddeich/Mole gilt. Die entsprechenden Vertragsverhandlungen laufen bereits seit Dezember vergangenen Jahres mit der Deutschen Bahn und werden gemeinsam mit Bremen geführt, wie das Verkehrsministerium in Hannover auf Anfrage mitteilte.

Man arbeite mit Hochdruck an einer Lösung – die nächste Verhandlungsrunde stehe kurz bevor. Zuvor hatten die "Nordwest-Zeitung" und der NDR darüber berichtet.

Bereits im vergangenen Sommer, als das 9-Euro-Ticket galt, gab es Diskussionen über diese Strecke. Zwischen Bremen und Norddeich-Mole verkehren Regionalexpress (RE) und der Intercity (IC). Auf diesem Abschnitt werden normalerweise auch Nahverkehrstickets in den IC-Zügen akzeptiert.

Streit gab es bereits beim 9-Euro-Ticket

Im Sommer 2022 teilte das niedersächsische Verkehrsministerium zum Hintergrund folgendes mit: Da auf dem Streckenabschnitt, wie erwähnt, abwechselnd RE und IC fahren, leiteten Niedersachsen und das Land Bremen unabhängig voneinander jährliche Ausgleichszahlungen an die Deutsche Bahn in Höhe von 2,9 Millionen Euro, damit die Fahrkarten für den Nahverkehr auch im IC gelten. Diese Regelung galt jedoch zunächst nur für Bestandskunden und neue Abokunden, jedoch nicht für alle Inhaber des 9-Euro-Ticket.

Dafür, dass auch alle Inhaber des 9-Euro-Tickets beide Zugtypen nutzen können, verlangte die DB damals weitere Ausgleichszahlungen in Höhe von 5,24 Millionen Euro – zu viel für Bremen, das da nicht mitspielen wollte. Auf Vorschlag Niedersachsens einigte man sich letztlich mit der DB auf eine Zahlung von 1,5 Millionen Euro. Der gleiche Hintergrund führt nun dazu, dass eine endgültige Regelung für die Strecke bislang fehlt.

Die Bahnstrecke ist besonders für Touristen als Zubringer zu mehreren Nordseeinseln interessant, unter anderem nach Norderney und Juist. Von und nach Norddeich Mole verkehren zahlreiche Fähren, unter anderem Schnell-, aber auch Autofähren.

Verwendete Quellen
  • Nachrichtenagentur dpa
  • mw.niedersachsen.de: Mitteilung vom 06.07.2022
  • eigene Recherche
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