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Bremen schafft Impfangebot für Kinder und Jugendliche

"Viele Eltern wünschen es sich"  

Bremen schafft Impfangebot für Kinder und Jugendliche

22.07.2021, 12:31 Uhr | dpa

Bremen schafft Impfangebot für Kinder und Jugendliche. Ein Schulkind mit einer Corona-Impfspritze (Symbolbild): Bremen möchte die Impfstrukturen für Kinder und Jugendliche ausbauen. (Quelle: imago images/Fotostand)

Ein Schulkind mit einer Corona-Impfspritze (Symbolbild): Bremen möchte die Impfstrukturen für Kinder und Jugendliche ausbauen. (Quelle: Fotostand/imago images)

Umstrittenes Thema: Bremens Bürgermeister möchte Kinder, Jugendliche und ihre Eltern in der Impfstrategie seines Bundeslandes besonders einbeziehen.

Das Bundesland Bremen bietet nach Worten von Bürgermeister Andreas Bovenschulte (SPD) verstärkt Corona-Impfungen für Kinder an. Damit gehe er auch auf einen Wunsch der Eltern ein.

Er akzeptiere die Empfehlung der Ständigen Impfkommission, dass bei Kindern das Risiko einer schweren Erkrankung gering und eine Impfung deshalb nicht nötig sei, so Bovenschulte gegenüber der "Augsburger Allgemeinen". "Auf der anderen Seite sind viele Eltern sehr verunsichert. Sie wünschen sich eine Impfung für ihre Kinder." Um ihnen ein Angebot zu machen, würden die Zentren "eigens eine Impfstraße mit Kinder- und Jugendärzten" erhalten, in denen die Eltern dann ausführlich beraten werden sollen.

Der Präsenzunterricht an den Bremer Schulen nach den Sommerferien hänge aber nicht an der Impfung der Schüler. "Wir setzen auf Testen, darauf, dass die Lehrerinnen und Lehrer durchgeimpft sind, und auf eine flächendeckende Ausrüstung mit Luftfiltern", sagte Bovenschulte der Zeitung. "Und wenn die Inzidenzen wieder deutlich steigen, werden wir in den weiterführenden Schulen auch wieder Masken einsetzen."

Den Erfolg der Bremer Impfkampagne führte der Bürgermeister auf die großen Impfzentren zurück, die mit der örtlichen Wirtschaft und Hilfswerken betrieben werden. "In unserem Call-Center landen die allermeisten Anruferinnen und Anrufer nicht mal in der Warteschleife, sondern werden direkt durchgestellt." Im kleinsten Bundesland sind fast 70 Prozent der Bevölkerung einmal geimpft, 53,5 Prozent haben nach Stand vom Mittwoch den vollen Impfschutz.

Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa

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