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EnviaM-Chef Lowis: Mehr Tempo bei Energie-Ausbau

Von dpa
05.01.2022Lesedauer: 2 Min.
Windenergie
Zwei Techniker warten eine Windkraftanlage vom Typ Enercon E92 im Landkreis Zwickau. (Quelle: Jan Woitas/dpa-Zentralbild/dpa/dpa-bilder)
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Die Verf├╝gbarkeit erneuerbarer Energien wird nach Einsch├Ątzung von EnviaM-Vorstandschef Stephan Lowis f├╝r Unternehmen immer wichtiger bei Standortentscheidungen. "Das gibt zunehmend den Ausschlag daf├╝r, wo sich Unternehmen neu ansiedeln oder weitere Investitionen t├Ątigen", sagte der Chef des ostdeutschen Energieversorgers der Deutschen Presse-Agentur. Als Beispiele verwies er auf die Ansiedlung des Autobauers Tesla in Gr├╝nheide (Brandenburg) sowie den Bau eines gro├čen Solarparks mit BASF in der Lausitz. Er soll k├╝nftig dem Chemie-Werk in Schwarzheide gr├╝nen Strom liefern.

Auch deswegen m├╝sse beim Ausbau von Windenergie und Photovoltaik mehr Tempo aufgenommen werden, mahnte Lowis. In Sachsen etwa gab es 2021 R├╝ckbau statt Ausbau bei der Windenergie. Die Zahl der Windr├Ąder ging laut Energieministerium von 937 auf 930 zur├╝ck, die installierte Leistung sank um 4,1 Megawatt. Hinderlich sei, wenn Abstandsregeln zu restriktiv ausgelegt w├╝rden, erkl├Ąrte Lowis. Auch m├╝ssten mehr geeignete Fl├Ąchen ausgewiesen und die Genehmigungsbeh├Ârden personell so ausgestattet werden, dass Antr├Ąge z├╝gig bearbeitet werden k├Ânnten.

EnviaM beliefert knapp 1,3 Millionen Kunden in Sachsen, Th├╝ringen, Sachsen-Anhalt und Brandenburg mit Strom, Gas und W├Ąrme und betreibt selbst Wind- und Solarparks in diesen Regionen. 2022 soll der Windpark L├╝tzen in Sachsen-Anhalt um weitere 5,6 Megawatt ausgebaut werden. Geplant ist au├čerdem die Fertigstellung neuer Solarparks in Guben (Brandenburg), Borau (Sachsen-Anhalt) und zusammen mit BASF in Schwarzheide (Brandenburg).

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Versorgungsengp├Ąsse bei Strom sieht Lowis derzeit nicht, auch wenn dieses Jahr die letzten Atomkraftwerke in Deutschland vom Netz gehen und in den kommenden Jahren schrittweise die Kohlekraftwerke folgen sollen. Allerdings trieben bef├╝rchtete Stromknappheiten - neben anderen Faktoren wie steigende CO2-Preisen und die Versorgungslage mit Erdgas in Europa - die Gro├čhandelspreise. Die Terminmarktpreise etwa f├╝r das Lieferjahr 2022 h├Ątten sich an der Stromb├Ârse binnen zwei Jahren verf├╝nffacht.

Neben dem Ausbau erneuerbarer Energien muss die Politik nach Ansicht Lowis' dringend Anreize zur Schaffung von Speicherkapazit├Ąten schaffen, um so k├╝nftig Grundlast im Stromnetz aus erneuerbaren Energien zu erm├Âglichen. "Vor allem Wasserstoff kommt da ins Spiel." Mit dessen Hilfe k├Ânnte Strom, wenn genug Sonne und Wind da sind, gespeichert, und sp├Ąter wieder eingespeist werden.

Die Technologie sei vorhanden, sagte Lowis. "Die Rahmenbedingungen sind bisher aber nicht so ausgerichtet, dass es zu einer Massenanwendung kommt", erkl├Ąrte er. "Wasserstoff wird nicht der Champagner, sondern das Tafelwasser der Energiewende". Auch sein Unternehmen arbeite an dem Thema. Die eigenen Gasnetze seien schon jetzt f├╝r eine vollst├Ąndige Wasserstoff-Nutzung geeignet. Konkretere Details wollte er noch nicht nennen.

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